Der 1858 geschaffene, heute noch existierende Wiener Stadterweiterungsfonds entstand als Instrument der städtebaulichen Umgestaltung aus Anlass des Abrisses der Basteien Wiens und der Bebauung der dadurch frei werdenden Flächen sowie des der Stadtbefestigung vorgelagerten Glacis.
Der (bis heute) dem Innenministerium (also der Staatsverwaltung, nicht der Gemeinde Wien) unterstehende Fonds organisierte während der Gründerzeit den Verkauf, (zuweilen auch den Tausch) der parzellierten Grundstücke und die Finanzierung der öffentlichen Repräsentationsbauten der Ringstraßenzone. Die Bilanz 1858 bis 1914 des Stadterweiterungsfonds fiel dabei positiv aus. Einnahmen von 112.525.831 Gulden standen Ausgaben von nur 102.329.696 Gulden gegenüber. Weniger positiv war das ökonomische Ergebnis für die Gemeinde, die die Infrastruktur (z.B. das Kanalsystem) für die neu entstehenden Stadtviertel beisteuern musste und sich in dieser Periode schwer verschuldete.
Aus dieser Konstellation entstanden und entstehen bis heute gewisse Probleme und Reibereien mit der Gemeinde Wien, aber auch unerwartete positive Effekte. So setzte sich die Gemeindeverwaltung, gerade weil sie von der Verwertung der Immobilien der Ringstraßenzone ausgeschlossen blieb, umso energischer für die Erhaltung größerer Grünflächen ein. Aktuell existiert ein Streit um eine etwa 3000 m2 große Restfläche im Bereich der Mölker Bastei, außerdem gibt es Proteste gegen die vom Fonds geplante Veräußerung der Immobilie des Wiener Eislaufvereins. (siehe Zeitung "Österreich" 13. Februar 2008).
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."