St. Georgen ist ein Stadtteil von Bayreuth. Er wurde unter Markgraf Georg Wilhelm - als dieser noch Prinz war (Regierungsantritt erst 1712) - im Jahre 1702 als ursprünglich eigenständige Stadt St. Georgen am See planmäßig und im barocken Stil streng symmetrisch angelegt. Sein Vater Christian Ernst als Landesherr stattete ihn hierzu mit den notwendigen Privilegien aus.
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Das Straßenbild des historischen Kernes von St. Georgen ist geprägt von sogenannten Typenhäusern [1] . Es sind 24 identische zweigeschossige, fünfachsige Bauten mit Walmdach. Die länglichen Grundstücke gaben hinter den Häusern genügend Raum für die Anlage von Nutzgärten zur weitgehenden Selbstversorgung. Innerhalb des Straßenzuges befindet sich die Ordenskirche St. Georgen [2] und das Gravenreuther Stift. Weitere Großbauten sind das Ordensschloss St. Georgen (heute Teil der JVA), das Prinzessinnenhaus und das markgräfliche Zucht- und Arbeitshaus, welches auch heute als Justizvollzugsanstalt genutzt wird. Zu St. Georgen gehörte auch der aus dem Wasser der Warmen Steinach künstlich angestaute See unmittelbar hinter dem Schloss als Schauplatz für inszenierte Seeschlachten. Heute erinnert u. a. die historische Matrosengasse mit den ehemaligen Seemannshäusern an diese Attraktion.
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Leers'sches Waisenhaus, heute u.a. Sitz des Deutschen Schreibmaschinenmuseums [3] |
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Industriedenkmal Schokoladenfabrik [4] |
Die Gründungsgeschichte von St. Georgen ist eng verwoben mit dem „Ordre de la sincérité“, der später dem Roten Adlerorden angegliedert wurde. Eine einzigartige Sammlung von Aufschwörschildern [5] befindet sich an den Emporen der Ordenskirche. Gründungsmitglieder und somit Ordensritter waren zum Teil auch die ersten Bewohner der Typenhäuser. Repräsentative Versammlungen wurden im Ordensschloss abgehalten.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."