Der Ausdruck Sesshaftigkeit (von sitzen, fest haften) bezeichnet das gemessen an jägerischem Verhalten, vergleichsweise dauerhafte Verharren des Menschen an einem Wohnsitz.
Die (geografische) Sesshaftigkeit (siehe Immobilisten) hat sich im Gegensatz zur Mobilität bereits vor Jahrtausenden im mesolithischen Umfeld entwickelt. Ihre starke Verbreitung ist aber eine der Folgen der landwirtschaftlichen Entwicklung. Begonnen hat dies in der Jungsteinzeit:
In den eiszeitlichen Jäger-und-Sammler-Kulturen beherrschten zumindest saisonale Wanderungen den Alltag der meisten Gruppen in Europa, diese Menschen lebten vorwiegend als Nomaden. Die Landwirtschaft erzwang das Sesshaftwerden. Andererseits wurden – speziell im Orient – mit der Spezialisierung einiger Gruppen auf die Viehzucht der Nomadismus sogar ausgeweitet.
siehe auch: Migration, Halbsesshaftigkeit, Halbnomadismus, Wanderfeldbau, Nomadismus
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."