Ein Selbstbildnis oder Selbstporträt ist eine Selbstdarstellung der Physiognomie eines bildenden Künstlers mit den Mitteln der Malerei, Grafik, Plastik oder Photographie.
Die ersten Selbstbildnisse soll es bereits in der Antike gegeben haben. Der berühmte griechische Bildhauer Phidias soll sich etwa auf dem Schild der von ihm geschaffenen Statue der Athena Partenos selbst abgebildet haben.
Aus der mittelalterlichen Kunst sind kaum Selbstbildnisse überliefert.
Seit der Renaissancezeit jedoch hat sich der selbstbewusste Künstler, der nun nicht mehr bloßer Handwerker war, sondern sich den Philosophen, Literaten und Wissenschaftlern der Zeit gleichwertig erachtete, im Selbstportrait ein Denkmal gesetzt. Neben der Auseinandersetzung mit der eigenen Physiognomie als allgegenwärtigem und billigem Modell zeugen viele Selbstbildnisse auch von der inneren Auseinandersetzung des Künstlers mit sich selbst, mit den eigenen sich wandelnden Stimmungen und der eigenen Vergänglichkeit.
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Leonardo da Vinci, Selbstporträt, um 1512 |
Peter Paul Rubens, Selbstporträt mit seiner Frau Isabella, um 1609 |
Rembrandt van Rijn, Selbstporträt, 1630 |
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Rembrandt van Rijn, Selbstporträt, um 1655 |
Élisabeth Vigée-Lebrun, Selbstporträt, 1790 |
Francisco de Goya, Selbstporträt, 1815 |
Ilja Jefimowitsch Repin, Selbstporträt, 1878 |
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Vincent van Gogh, Selbstporträt, 1886–1887 |
Paul Gauguin, Selbstporträt, 1893 |
Lovis Corinth, Selbstporträt mit Skelett, 1896 |
Pierre-Auguste Renoir, Selbstporträt, 1910 |
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."