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Seeschifffahrt

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Güter, die durch Seeschifffahrt transportiert werden, werden in großen Häfen umgeschlagen, hier das CTA in Hamburg

Mit Seeschifffahrt bezeichnet man den Verkehr von Schiffen (Schifffahrt) zum Zweck der gewerblichen Beförderung von Gütern und Personen auf Meeren und Ozeanen.

Zu den Fahrtgebieten der Seeschifffahrt zählen auch hierfür taugliche Wasserstraßen, beispielsweise große Flüsse (Elbe), Kanäle (Panamakanal, Sueskanal, Nord-Ostsee-Kanal) sowie durch Wasserstraßen mit dem Meer verbundene Seen (etwa die Großen Seen in Nordamerika).

Die Seeschifffahrt wird nach ihrer Art in Linienschifffahrt und Trampschifffahrt unterschieden. Im Liniendienst laufen die Schiffe eine bestimmte Abfolge von Häfen nach festen Fahrplänen an, in der Trampschifffahrt verkehren die Schiffe frei nach Angebot und Nachfrage der jeweiligen Ladung.

Rechtlich gesehen unterscheidet man die Küstenschifffahrt von der Hochseeschifffahrt. Für die Seeschifffahrt gelten andere Vorschriften als für die Binnenschifffahrt. In den deutschen Hoheitsgewässern wird dies durch die Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung geregelt.

Durch die Seeschifffahrt wird ein großer Anteil des Seehandels bewältigt. Große Seehäfen sind zum Beispiel Kōbe (Japan), Hong Kong (China), Busan (Südkorea) und Hamburg, weiter die sogenannten ARA-Häfen: Amsterdam, Rotterdam (Niederlande) und Antwerpen (Belgien).

[Bearbeiten] Schiffsmarkt

Anteile der Schiffsklassen an der Welthandelsflotte 2005:
purpur (1): Supramax (37 %)
blau (2): Handysize (34 %)
beige (4): Panamax (19 %)
türkis (3): Capesize (10 %)

Die Seeschifffahrt gliedert sich in verschiedene Typen von Frachtschiffen. Diese besitzen folgenden Anteil am Schiffsmarkt: Massengutfrachter (55 %), Tanker (27 %), Containerschiffe (14 %), Gastanker (2 %) und Andere (2 %).[1] Massengutfrachter (auch Bulkcarrier oder Schüttgutfrachter genannt) transportieren hauptsächlich Eisenerz, Kohle, Getreide, Bauxit, Phosphat, Zement, Zucker, Reis, Schrott und Stahl. Die Tanker werden in Rohöltanker, Produktentanker (Tanker für raffinierte Produkte), Chemietanker und Flüssiggastanker unterteilt.

Über 90 Prozent des Welthandels, fast 95 Prozent des Außenhandels der Europäischen Union und nahezu 70 Prozent des deutschen Im- und Exports werden über den Seeweg abgewickelt. Rund 170 Staaten betreiben weltweit etwa 90.000 Handelsschiffe. Davon werden 42.000 in der internationalen Seeschifffahrt eingesetzt. Die Frachtgüter mit dem größten Anteil am Weltseehandel sind: Rohöl und Ölprodukte (33 %), Kohle (11 %), Eisenerz (10 %) und Getreide (4 %).[2]

Um die starken Schwankungen im Markt für Frachtraten zu senken, wurden Zeitcharterverträge abgeschlossen. Durch diese Verträge werden die Schiffe für eine längere Periode (bis zu zehn Jahre) für einen festen Preis an einen Charterer überlassen. Während der Vertragslaufzeit können nur kleinere Änderungen vorgenommen werden. Der Vorteil für den Reeder und den Charterer ist eine bessere Kalkulationsbasis. Der Zeitchartervertrag dient somit als Absicherung gegen die hohe Volatilität der Frachtraten. Um das Hedgegeschäft flexibler und effektiver zu gestalten, werden Forward Freight Agreements (FFAs) verwendet.

Als zentraler Indikator für das Preisniveau im Schiffsfrachtmarkt für Schüttgut gilt der Baltic Dry Index, den die Baltic Exchange in London 1985 erstmals veröffentlichte. Für den Tankermarkt gibt es seit 1998 den Baltic International Tanker Routes Index (BITR), der 2001 in den Baltic Dirty Tanker Index (BDTI) und den Baltic Clean Tanker Index (BCTI) aufgespalten wurde. Ein Index für die Frachtraten im Containerschiffsmarkt ist der HARPEX, den der Schiffsmakler Harper Petersen & Co. 2004 erstmals erstellte.

Die folgende Tabelle zeigt die Schiffsklassen sowie deren Anteil an der Welthandelsflotte und am Schüttgutverkehr in Prozent.[3]

Schiffsklassen Kapazität
in dwt
Anteil an der
Welthandelsflotte
in %
Anteil am
Schüttgutverkehr
in %
Capesize über 100.000 10 62
Panamax 60.000-80.000 19 20
Supramax 45.000-59.000 37 18 (mit Handysize)
Handysize 15.000-35.000 34 18 (mit Supramax)

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Gunther Dütsch: Forward Freight Agreements (FFA), Präsentation, Vattenfall Trading Services, Juni 2007
  2. die bank – Zeitschrift für Bankpolitik und Praxis: Frachtderivate: Leinen los, Ausgabe 12/2008
  3. Lohia Securities: The Capital Market Dossier, September 2008

[Bearbeiten] Literatur

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