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Seebad

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Seebad ist ein in Deutschland vergebenes Prädikat für Kurorte.

Es wird an Ortschaften vergeben, in denen medizinische Einrichtungen zur Durchführung von Kurmaßnahmen vorhanden sind, die jedoch keine Heilbäder sind. Das Prädikat Seebad erfordert außerdem die Nutzung des Seeklimas im Kurbetrieb.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Bezeichnung

Die meisten deutschen Seebäder bezeichnen sich nach ihrer Lage als Nordseebad oder Ostseebad. Diese Bezeichnung darf im Ortsnamen geführt werden, ein Beispiel ist der Ort Laboe am Ostufer der Kieler Förde. Hier wurde am 1. September 2004 der Gemeindename durch die Gemeindevertretung in „Ostseebad Laboe“ umbenannt.

Seebäder, die den Status eines Heilbads haben, werden als Seeheilbäder bezeichnet.

Viele Seebäder haben eine touristische Infrastruktur. Seebäder befinden sich auch auf sämtlichen bewohnten deutschen Inseln. Das älteste deutsche Seebad ist Ostseeheilbad Heiligendamm, das als Ortsteil zu Bad Doberan in Mecklenburg-Vorpommern gehört.

[Bearbeiten] Geschichte

Bereits 1909 wurden in Meyers Großem Konversations-Lexikon (Band 18. Leipzig 1909, S. 248-249) [1] viele Seebäder erwähnt.

Deutsche Nordseebäder: Helgoland, Borkum, Juist, Norderney, Amrun (heutige Schreibweise Amrum), Langeoog, Spiekeroog, Wangeroog (heutige Schreibweise Wangerooge), Wyk auf Föhr, Westerland und Wenningstedt auf Sylt.

Deutsche Ostseebäder: Travemünde, Warnemünde, Saßnitz und Binz, Heringsdorf, Swinemünde (heute in Polen), Misdroy (heute in Polen), Zinnowitz, Zoppot und Kranz (beide heute ebenfalls in Polen).

England: Margate, Dover, Folkstone, Hastings, Insel Wight, Falmouth, die Inseln Guernsey und Jersey; Westward-Ho, Insel Man.

Frankreich: Calais, Boulogne, Dieppe, Trouville, Deauville, Honfleur, Cherbourg, am Atlantischen Ozean Arcachon und Biarritz; am Mittelländischen Meer Hyères, Cannes, Saint-Raphaël, Nizza, Saint-Tropez.

Belgien: Ostende

Holland: Scheveningen

Österreich: Abbazia (heute Opatija in Kroatien) und Ragusa (heute Dubrovnik in Kroatien)

[Bearbeiten] Kriterien für die Prädikatsvergabe

[Bearbeiten] Nordseebad

[Bearbeiten] Nordseeheilbad

[Bearbeiten] Ostsee

Die Anerkennung als Seebad ist Teil der Kur- und Erholungsort-Gesetzgebung, die dem Länderrecht unterliegt. In Mecklenburg-Vorpommern gilt das Gesetz über die Anerkennung als Kur- und Erholungsort (Kurortgesetz)[2]. Die Anerkennung erlischt nach 30 Jahren. Sie kann auf Antrag verlängert werden.

Gesetzliche Voraussetzungen für ein Seebad in Mecklenburg-Vorpommern:

Die Voraussetzung für ein Seeheilbad sind wie folgt festgelegt:

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Meyers 1905
  2. Rahmengesetzgebung

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

Seebad - Artikel des Tages

Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva

Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.

Femme russe Seebad - In den Nachrichten

"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."

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