| Seckach | |
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Die Seckach in Möckmühl |
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| Daten | |
| Lage | Baden-Württemberg |
| Quelle | Odenwald |
| Mündung | In Möckmühl in die Jagst |
| Flusssystem | Neckar |
| Einzugsgebiet | 261 km² |
| Abflussmenge |
MQ: 2,5 m³/s (Sennfeld) |
| Rechte Nebenflüsse | Fischbach |
| Linke Nebenflüsse | Schlierbach, Rinschbach, Kirnau |
| Kleinstädte | Adelsheim, Möckmühl |
| Gemeinden | Seckach, Roigheim |
Die Seckach ist ein größerer Bach im Norden von Baden-Württemberg, der seine Ursprünge im Odenwald hat und in Möckmühl in die Jagst mündet.
Inhaltsverzeichnis |
Die Seckach bekommt ihren Namen nach dem Zusammenfluss mehrerer Bäche zwischen Bödigheim (Stadt Buchen) und der Gemeinde Seckach. Sie fließt zunächst in südliche und südöstliche Richtungen.
Zwischen der Gemeinde Seckach und Adelsheim nimmt die Seckach ein paar immer kräftiger werdende Nebenflüsse auf. In Zimmern mündet der Schlierbach. Zwischen Hemsbach und Adelsheim mündet der Rinschbach, der bei Götzingen im Bauland entspringt. In Adelsheim schließlich empfängt die Seckach ihren größten Nebenfluss, vielleicht größer als sie selbst, die Kirnau. Diese hat ihre Ursprünge bei Altheim im Bauland.
Auf ihrem weiteren Weg der Jagst entgegen fließt die Seckach in großen Schwüngen nach Süden und empfängt noch weitere dauerhaft wasserführende Bäche, von denen der Fischbach der größte ist. Er mündet wenig südlich von Sennfeld. In Möckmühl floss die Seckach einst parallel zur Stadtmauer und bot an einem Wehr zusammen mit der Altstadt eine malerische Perspektive. Heute ist sie auf einer Länge von mehreren hundert Metern verdohlt, und ihre Mündung ist ein Stück nach Süden verschoben.
An ihrer Länge gemessen, darf sich die Seckach mit einigen reizvollen, alten Natursteinbrücken schmücken: jeweils eine mit jeweils zwei Bögen in Zimmern und Adelsheim, in Sennfeld gleich zwei Brücken mit mehreren Bögen.
Die heftigen Hochwasser der Seckach haben die Kommunen zum Handeln gezwungen. Das Schlüsselereignis war das Jahrhunderthochwasser im Dezember 1993 (siehe auch Rheinhochwasser 1993). Die Seckach erreichte eine Abflußmenge von ca. 150 m³/s, was aus den Sennfelder Pegeldaten hervorgeht. Damit übertraf der Bach die durchschnittliche Abflußmenge des Neckars in Mannheim. Diese Wassermenge war für die Unterführung der Seckach in Möckmühl viel zu groß, es wurde nicht nur die darüber liegende Straßenkreuzung überflutet, von wo aus das Wasser ungehindert in die Altstadt eindringen konnte, sondern auch noch der etwas höher liegende Schulhof der Grundschule. So überfluteten Seckach und Jagst gemeinsam große Teile der Möckmühler Altstadt - es handelte sich um den höchsten Wasserstand seit 1732 - und verursachten dabei beträchtliche Schäden. In den folgenden Jahren gab es in Möckmühl einige Bemühungen um einen besseren Hochwasserschutz, zunächst wurden an der Jagst zur Altstadtseite hin und an der Seckach Dämme und Betonmauern errichtet, außerdem wurden an den Toren der Stadtmauer Vorrichtungen für mobile Spundwände angebracht. Nachdem im Jahr 2007 auch am der Seckach gegenüberliegenden, linken Jagstufer Wände und Deiche errichtet wurden, um das Gewerbegebiet Waagener Tal zu schützen, soll die Stadt gegen ein 100jähriges Hochwasser bei einem Jagstabfluß von 593 m³/s abgesichert sein.
Das Gewässer ist reich an Forellen, früher auch an Flusskrebsen. Im Unterlauf gibt es auch Aale.
Folgende Orte liegen an der Seckach:
Geologisch von Interesse sind die Schwemmkegel durch die regelmäßigen Hochwasser bis in die Neuzeit.
Die durchschnittliche Wasserführung beträgt in Sennfeld, gut 10 Kilometer oberhalb der Mündung, 2,5 m³/s. Ihr Einzugsgebiet umfasst 261 km², wovon 101 km² auf die Kirnau entfallen.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."