| Seattle | |
|---|---|
| Spitzname: The Emerald City (Die Smaragdstadt) | |
Space Needle und Downtown Seattle |
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| Lage in Washington | |
| Basisdaten | |
| Gründung: | 1869 |
| Staat: | Vereinigte Staaten |
| Bundesstaat: | Washington |
| County: | King County |
| Koordinaten: | 47° 37′ N, 122° 20′ WKoordinaten: 47° 37′ N, 122° 20′ W |
| Zeitzone: | Pacific Standard Time (UTC−8) |
| Einwohner: - Metropolregion: |
582.174 (Stand: 1. Juli 2006 [1]) 3.263.497 (Stand: [2]) |
| Bevölkerungsdichte: | 2.680,4 Einwohner je km² |
| Höhe: | 0–158 m |
| Fläche: | 369,2 km² davon 217,2 km² Land |
| Postleitzahlen: | 98101-98199 |
| Vorwahl: | +1 206 |
| FIPS: | 53-63000 |
| GNIS-ID: | 1512650 |
| Webpräsenz: | www.seattle.gov |
| Bürgermeister: | Greg Nickels |
Seattle |
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Seattle [sɪˈætɫ] ist die größte Stadt im Nordwesten der Vereinigten Staaten. Sie ist der Verwaltungssitz des King County im US-Bundesstaat Washington und liegt zwischen dem Puget Sound und Lake Washington, etwa 155 km südlich der Grenze zu Kanada. Seattle ist das verkehrliche, wirtschaftliche, wissenschaftliche und kulturelle Zentrum der Region Pazifischer Nordwesten.
Seattle trägt die Beinamen The Emerald City („Die Smaragdstadt“), was eine Anspielung auf das viele Grün in der Stadt ist - die vielen Bäume und Büsche und Rain City – das, obwohl der Niederschlag geringer ist als in vielen anderen US-amerikanischen Städten. Der Spitzname kommt von den vielen wolkenreichen und regnerischen Tagen im Jahr.
Der Hafen von Seattle ist ein bedeutender Handelsknotenpunkt für den Handel mit Asien, Alaska und Hawaii. Die wichtigsten ansässigen Industrien sind die Luft- und Raumfahrt (Boeing), Eisen- und Stahlindustrie sowie die Holzverarbeitung. Als bauliches Wahrzeichen von Seattle gilt der für die Weltausstellung 1962 errichtete Turm Space Needle. Die Stadt ist Sitz einer renommierten Universität, der University of Washington.
Inhaltsverzeichnis |
Als Geburtsstunde von Seattle wird die Ankunft der Familie Denny, der so genannten Denny Party, angesehen, die am 13. November 1851 am Alki Point landete. Sie siedelten im April 1852 an die windgeschütztere Elliott-Bucht, dem heutigen Pioneer Square, um. Die ersten Pläne zur Gründung einer Ansiedlung (Town), die sog. Plats, wurden am 23. Mai 1853 eingereicht. Die Gründung der Stadt (City) erfolgte 1869. Die Stadt wurde benannt nach Noah Sealth, Häuptling der Stämme Duwamish und Suquamish, besser bekannt unter dem Namen Häuptling Seattle.
Zwischen 1890 und 1910 versechsfachte sich die Bevölkerungszahl der Stadt. Am 6. Juni 1889 vernichtete ein Großbrand weite Teile der Stadt. Ein trockener Frühling und starke Winde behinderten den Kampf gegen die Flammen. Am Abend waren knapp 26 Hektar der Stadt zerstört. 1909 fand die Alaska-Yukon-Pacific-Ausstellung auf dem heutigen Campus der University of Washington statt. 1914 wurde eines der ersten Wahrzeichen von Seattle, der Smith Tower, eröffnet. Er war mit 159 Metern damals das höchste Gebäude westlich des Mississippi. 1919 fand in Seattle der erste Generalstreik des Landes statt.
Als Beginn des modernen Seattles wird die Weltausstellung von 1962 gesehen, in deren Rahmen viele der Wahrzeichen der Stadt wie Space Needle, Key Arena (Coliseum), Pacific Science Center und Seattle Center Monorail entstanden.
Im Dezember 1999 kam es am Rande der WTO-Konferenz in Seattle in der Stadt zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Globalisierungsgegnern und der Polizei.
| Jahr | Einwohner¹ |
|---|---|
| 1980 | 493.846 |
| 1990 | 516.259 |
| 2000 | 563.374 |
| 2005 | 573.911 |
¹ 1980–2000 : Volkszählungsergebnisse; 2005 : Fortschreibung des US Census Bureau
Seattle liegt zwischen dem Puget Sound und dem Lake Washington auf 47°37'35" n. B. und 122°19'59" w. L, im Schatten der westlich gelegenen Olympic Mountains; östlich schließen sich die Issaquah Alps und die Kaskadenkette an. Die Flüsse, Seen und Wälder waren einst sehr fruchtbar, so dass die ursprünglichen Bewohner eine der wenigen sesshaften Jäger-und-Sammler-Kulturen ausbildeten.
Die Stadt selbst ist sehr hügelig, wobei sich die größten Steigungen in Downtown befinden. Die Geografie des Downtown-Bezirks wurde über die Jahrzehnte stark verändert. War es zu Beginn der Besiedlung noch eine kurze, flache und überspülte Küste mit anschließendem Steilhang, flachte man den Steilhang ab und schüttete, um die regelmäßigen Überschwemmungen zu beenden, das Land an der Küste auf, so dass man heute einen kontinuierlichen steilen Anstieg von der Küste im Downtown-Bezirk vorfindet. Bei diesen Arbeiten entstand ein Netz unterirdischer Gänge und Keller, Seattle Underground.
Seattle wird neben Bergen und Hügeln vom Wasser dominiert. An der westlichen Seite erlaubt der Puget Sound einen Zugang zum Pazifik. Innerhalb der Stadt befinden sich mehrere Seen, wie etwa der Lake Washington und der Lake Union, welche mit Kanälen verbunden sind. Die Stadt hat eine Fläche von 369.2 km². 217.2 km² davon sind Land, 152.0 km² Wasser. Damit beträgt der Anteil des Wassers an der Fläche 41.16 %.
Das Klima von Seattle ist maritimes Klima. Es gibt sowohl humide Monate (September bis Anfang Juni) als auch aride Monate (Ende Juni bis Ende August). Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 11,2 °C. Die häufigen Niederschläge ergeben einen Jahresgesamtwert von 857 mm. Im Sommer regnet es fast gar nicht, dagegen fallen im Winter bis zu 140 mm im Monat. Die Temperaturen sind mild, was ein typisches Zeichen von Seeklima ist. Die niedrigsten Durchschnittswerte liegen bei ca. 7 °C, im Sommer erreichen sie zwischen Juli und August knapp die 20 °C Marke. Durch die um Seattle liegenden Berge ist die Stadt vor starken Windböen geschützt. Im Winter kommt es nur zu schwachem Schneefall.
Die Stadt und ihre Umgebung erlauben aufgrund ihrer Lage von Wassersport über Wandern und Bergsteigen bis zu Wintersport eine Vielzahl von Freizeitaktivitäten.
Seattle befindet sich am östlichen Pazifikrand auf einer geologisch aktiven Zone. Mehrere starke Erdbeben haben die Stadt in ihrer bisherigen Geschichte erschüttert:
Nur 83 Kilometer südöstlich von Seattle liegt der Mount Rainier, ein 4.392 Meter hoher Schichtvulkan, welcher zuletzt 1854 ausbrach.
Die Wirtschaft Seattles ist bestimmt von ständigem Auf und Ab. Den ersten wirtschaftlichen Aufstieg erhielt die Stadt durch das rasante Anwachsen der Holzwirtschaft. 1897 führte der Goldrausch von Klondike zu einem weiteren Anstieg, gefolgt von einem starken Wachstum der Schiffsindustrie. Der Hafen von Seattle ist heute gemessen am Containerumschlag der fünftgrößte Seehafen der Vereinigten Staaten (Stand: 2005)[3].
1916 wurde die Firma Boeing in Seattle gegründet, die bis heute einen starken Wirtschaftsfaktor in der Stadt darstellt. 2001 zog Boeing seinen Hauptsitz aus Seattle ab und verlegte ihn nach einem Wettstreit verschiedener amerikanischer Städte aufgrund von Steuererleichterungen nach Chicago. Dessen ungeachtet ist die Region Seattle immer noch der Sitz der Verkehrsflugzeugsparte und verschiedener anderer Boeing-Werke sowie der Boeing Employees Credit Union (BECU).
In jüngerer Vergangenheit ist Seattle zu einem der Zentren der IT-Branche geworden, was der Stadt einerseits einen starken Wachstumsimpuls gab, andererseits die Stadt auch stark die Auswirkungen des Endes der New-Economy-Blase spüren ließ. Die wichtigste der IT-Firmen mit Sitz in Redmond bei Seattle ist der Software-Hersteller Microsoft. Aber auch andere bekannte IT- und Telekommunikationsfirmen wie Amazon (im Columbia Center, dem höchsten Gebäude der Stadt), RealNetworks und T-Mobile USA haben ihren Sitz in und um Seattle.
Weitere bekannte, in Seattle ansässige Firmen sind z. B. die weltweit tätige Kaffeehauskette Starbucks, welche in Seattle gegründet wurde, die amerikanische Kaufhauskette Nordstrom oder der Snowboardfabrikant Nitro.
Die in Seattle ansässige Bank Washington Mutual ging im Zuge der Finanzkrise 2007/2008 pleite und sorgte damit für die größte Bankenpleite in der Geschichte der Vereinigten Staaten.
In Seattle beginnt die Interstate 90, die längste Autobahn Nordamerikas, welche über 5000 km bis an die Atlantikküste nach Boston führt. In Nord-Süd-Richtung verläuft die Interstate 5 durch die Stadt und verbindet Seattle mit der mexikanischen Grenze bei San Diego im Süden und der kanadischen Grenze bei Vancouver im Norden.
Des weiteren gibt es mehrere bundesstaatliche Autobahnen, darunter die Washington State Route 520 nach Redmond. Größtenteils direkt an der Küste entlang führt die Washington State Route 99, welche ab der Innenstadt in südlicher Richtung als Autobahn (sonst als mehrspurige Schnellstraße) ausgebaut ist und in der Innenstadt als Alaskan Way Viaduct aufgeständert an der Steilküste entlang läuft.
Die Stadt ist an drei Linien des Fernzugnetzes der nordamerikanischen Eisenbahngesellschaft Amtrak angeschlossen: den Cascades vom kanadischen Vancouver nach Eugene in Oregon, den Coast Starlight von Seattle ins kalifornische Los Angeles und ein Zugteil des Empire Builder von Seattle nach Chicago. Alle Züge verkehren einmal täglich, der Cascades auf Teilstrecken sogar mehrmals täglich.
Des weiteren gibt es mit dem Sounder Commuter Rail von Sound Transit mehrmals täglich verkehrende Nahverkehrszüge in die benachbarte Stadt Tacoma (South Line) sowie nach Everett (North Line).
Alle Züge fahren von der King Street Station am Südrand des Stadtzentrums ab.
Die Fernbusgesellschaft Greyhound Lines unterhält zwei Stationen in Seattle. Es werden Verbindungen nach Bellingham und Vancouver im Norden angeboten, Verbindungen in den Osten nach Spokane und den Südosten des Staates Washington nach Yakima, Pasco und weiter nach Boise in Idaho sowie in Richtung Süden eine Linie nach Tacoma, Olympia und Portland in Oregon.
Da die Stadt am Puget Sound liegt, in welchem sich mehrere mittlere bis große Inseln befinden, und der über Land führende Weg zur gegenüberliegenden Olympic-Halbinsel recht lang ist (unter Umständen 200 bis 300 Kilometer), führen unter dem Namen Washington State Ferries zahlreiche Fährlinien durch den Meeresarm - unter anderem nach Vashon Island, Bainbridge Island und Bremerton auf der Olympic-Halbinsel, welche alle von Pier 50 oder 52[4] in der Innenstadt abfahren. Außerdem verkehren ab dem Pier 48/49 Hochgeschwindigkeits-Katamarane ins kanadische Victoria auf Vancouver Island. Das Liniennetz der Washington State Ferries gilt als das größte Nordamerikas und das drittgrößte der Welt.
Seattle besitzt eine Einschienenbahn, welche das Stadtzentrum mit dem Seattle Center und der dortigen Space Needle verbindet (interessant ist dabei die Linienführung auf den letzten Metern, welche direkt durch das architektonisch interessante Gebäude des Science Fiction Museum führt). Eine unterirdische fahrweggebundene Buslinie ist derzeit nicht in Betrieb, sondern wird für die Parallelnutzung mit Stadtbahnen ausgebaut.
In der Stadt verkehren hauptsächlich O-Bus-Linien sowie als Verbindung in die umliegenden Städte normale Buslinien. In der Innenstadt befindet sich ein 1990 in Betrieb genommener Bustunnel mit 5 Stationen, in dem werktags von 5 bis 19 Uhr mehrere Buslinien verkehren. Im Tunnel befand sich bis 2005 eine doppelte Oberleitung für O-Busse. Zwischen 2005 und 2007 wurde er mit Gleisen und einer Bahnoberleitung ausgestattet, um ihn in das im Aufbau befindliche Straßenbahnnetz einbinden zu können, dabei wurde die O-Bus-Oberleitung entfernt. Seit seiner Wiedereröffnung 2007 wird der Tunnel mit Dieselbussen bedient. Außerhalb der Tunnelbetriebszeiten verkehren die Buslinien auf dem normalen Straßennetz an der Oberfläche.
Eine ältere Straßenbahnlinie, welche direkt am Ufer des Sunds entlang führt, wird nur noch im Museumsverkehr betrieben. Im Dezember 2007 wurde die 2 Kilometer lange South Lake Union Streetcar in Betrieb genommen, eine komplett neu gebaute Straßenbahnlinie, welche das Westlake Center in der Innenstadt mit einigen Wohngebieten am Lake Union verbindet. An einem Stadtbahnnetz wird derzeit unter dem Namen Link Light Rail gebaut. Die Fertigstellung des ersten Streckenabschnitts von der Innenstadt zum Flughafen Seattle/Tacoma ist für 2009 geplant, eine nördliche Fortsetzung zur Universität für 2016, weitere Verbindungen befinden sich im frühen Planungsstadium.
Seattle besitzt in der Innenstadt eine Free Ride Zone, in der die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel werktags zwischen 6 und 19 Uhr kostenlos ist. Fahrgäste, die aus der Free Ride Zone herausfahren, müssen den entsprechenden Fahrpreis beim Aussteigen bezahlen.
In Seattle und dem nahen Umland befinden sich - nicht zuletzt dank Boeing - mehrere Flugplätze und Flughäfen. Der größte ist der internationale Flughafen Seattle/Tacoma. Mit dem ehemals King County International Airport genannten Boeing Field befindet sich ein kleinerer Flughafen direkt im Stadtgebiet, welcher aber nur noch für den Charter- und Privatflugverkehr sowie Testflüge von Boeing genutzt wird.
Seattle ist das Kulturzentrum des pazifischen Nordwestens.
Seattle ist die Heimat des Seattle Symphony Orchestra sowie der Seattle Opera und des Pacific Northwest Ballet.
In der Pop-Kultur ist Seattle in den 1990er als Ausgangspunkt eines neuen Rockmusikstils, des Grunge mit seinen bekanntesten Vertretern, den Bands Nirvana und Pearl Jam sowie Soundgarden und Alice in Chains, bekannt geworden. Doch auch die Avantgarde-Jazz-Musiker Bill Frisell und Wayne Horvitz sowie der Rapper Sir Mix-a-Lot und die Bands Goodness, The Walkabouts und The Presidents of the United States of America stammen aus Seattle. Außerdem wurde Jimi Hendrix hier geboren.
Seattle hat mehrere Kunstmuseen wie das Consolidated Works, das Frye Art Museum, die Henry Art Gallery, das Seattle Art Museum und das Seattle Asian Art Museum. Daneben verfügen weitere Museen und Kultureinrichtungen über Kunstsammlungen wie etwa das Burke Museum of Natural History and Culture, welches eine hervorragende Sammlung indianischer Kunst besitzt. Weiterhin existieren in Seattle etwa einhundert kommerzielle, sowie ein Dutzend nicht-kommerzielle Kunstgalerien und Ateliers, die mindestens einmal im Monat auch der Öffentlichkeit zugänglich sind. Viele der Galerien und Studios befinden sich rund um den Pioneer Square.
Neben den Kunstmuseen befinden sich eine Vielzahl weiterer Museen in Seattle. Das Burke Museum of Natural History and Culture, auf dem Campus der Universität, zeigt eine Vielzahl von Gegenständen aus den Bereichen Botanik, Zoologie und Geografie, ferner eine anthropologische Sammlung mit Schwerpunkt auf indianische Völker des Nordwestens. Maritime Geschichte zeigt das Maritime Heritage Museum am Lake Union. Das Museum of Flight, welches unter anderem im ursprünglichen Boeing-Produktionswerk beheimatet ist, zeigt die Geschichte der Luftfahrt und feierte vor kurzem sein 50-jähriges Bestehen.
Das Nordic Heritage Museum in Ballard zeigt die Geschichte skandinavischer Immigranten, das Seattle Metropolitan Police Museum am Pioneer Square die Geschichte der örtlichen Polizei. Auf dem Campus des Seattle Center befindet sich das Pacific Science Center, das Science Fiction Museum und das von Paul Allen gestiftete Experience Music Project.
Das Seattle Aquarium befindet sich an der Elliott Bay Waterfront; der Woodland Park Zoo liegt im Norden der Stadt.
Sportteams aus Seattle sind oder waren mit Ausnahme der Eishockey-Liga NHL in allen bedeutenden Profiligen vertreten. Das Basketballteam der Seattle Supersonics aus der NBA ist in Deutschland vor allem durch den deutschen Basketballer Detlef Schrempf bekannt, der sechs Jahre lang in Seattle spielte. Zur Saison 2008/09 zieht das Team nach Oklahoma City um. Die Spiele der Supersonics fanden ebenso wie die Spiele des professionellen Frauenteams Seattle Storm (WNBA) in der Key Arena statt.
In der Major League Baseball sind die Seattle Mariners vertreten. Sie tragen ihre Spiele seit 1999 auf dem Safeco Field aus, davor spielten sie im Kingdome.
Auf dem Qwest Field spielen die Seattle Seahawks (Football, NFL) und die beiden Fußballteams der Seattle Sounders. Das Frauenteam befindet sich in der W-League, der höchsten Spielklasse im amerikanischen und kanadischen Frauenfußball, die Herrenmannschaft in der zweithöchsten Spielklasse USL First Division. Eine weitere professionelle Herrenmannschaft, die ab 2009 unter dem Namen Seattle Sounders FC in der höchsten Spielklasse Major League Soccer antreten soll, befindet sich noch in Gründung.
Großes Interesse erfahren auch die Spiele der Washington Huskies, also der Sportmannschaften der University of Washington.
Seattle wurde schon mehrfach zur "lebenswertesten Stadt" (`most livable city´) der USA gewählt.
Mit dem International District hat Seattle eines der größten asiatischen Viertel der US-Westküste, in dem neben der chinesischen auch viele andere Bevölkerungsgruppen unterschiedlicher Herkunft in einem Stadtviertel zusammenleben, insbesondere Japaner, Philipinos und Vietnamesen.
Die Stadt ist Sitz eines römisch-katholischen Erzbistums.
36 % der Bevölkerung Seattles über 25 hat mindestens einen Bachelor-Abschluss; 93 % haben einen High-School-Abschluss.
Neben dem öffentlichen Schulsystem gibt es eine Reihe von Privatschulen. Vier der High Schools sind katholisch, eine evangelisch-lutherisch, weitere sechs sind nicht-konfessionell. Ferner gibt es drei Community Colleges in Seattle.
Die Bildung in Seattle wird dominiert von der University of Washington, die zu den besten öffentlichen Einrichtungen der USA gehört. An ihr studieren mehr als 44.000 Studenten, womit es die größte und mit Abstand die renommierteste Hochschule im Nordwesten der USA ist. Die Germanistikabteilung gehört zu den besten der USA. Grund dafür ist der hohe Stellenwert der deutschen Kultur in dieser Stadt. Ferner befindet sich dort das Fred Hutchinson Cancer Research Center. In jüngerer Zeit wurden mehrere Professoren und Absolventen mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Das Maskottchen der Universität ist der Husky.
Weitere Universitäten sind etwa die Seattle University, eine Jesuitenhochschule, und die von Methodisten gegründete Seattle Pacific University[5]. Weitere kleinere Schulen wie das Cornish College of the Arts widmen sich der Ausbildung in den Bereichen Kunst oder Psychologie.
Seattle unterhält Städtepartnerschaften mit
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."