Als Schwuler wird ein homosexueller Mann bezeichnet, also Männer, die sich emotional und sexuell zu anderen Männern hingezogen fühlen und/oder sexuelle Beziehungen mit ihnen leben und/oder mit einem Mann in Partnerschaft leben (wollen).
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Mit dem Adjektiv schwul wird die männliche Homosexualität bezeichnet. Häufig wird die Bezeichnung aber auch in einem kulturellen und nicht primär sexuellen Zusammenhang verwendet. Synonym ist der Anglizismus gay, der in seltenen Fällen jedoch auch für Lesben verwendet wird.
Seit Mitte des 19. Jahrhunderts, als Karl Heinrich Ulrichs und Magnus Hirschfeld sich ebenfalls diesem Themenkomplex widmeten, wurden verschiedene Begriffe geschaffen, um das Phänomen der männlichen Homosexualität zu beschreiben, darunter auch die Neuschöpfungen Uranismus bzw. Urning, die wenig Verbreitung fanden, sowie verschiedene umgangssprachliche Begriffe, die eher abwertend gemeint waren.
Auch das Wort schwul („drückend heiß“; in dieser Bedeutung seit dem 18. Jahrhundert von „schwül“ als Parallelbildung zu „kühl“ oder von „Schwulität“ = Schwierigkeit, Bedrängnis, peinliche Lage) wurde ursprünglich abwertend gebraucht. Auch wenn das Wort schwul immer weniger wertend verwendet wird, so können manche Menschen die Erkenntnis, dass sie selbst schwul sind oder dass eine nahestehende Person schwul ist, nicht ohne weiteres verkraften (siehe auch Coming-out). Ältere Homosexuelle, die noch die Schwulen-Verfolgung vor der Reform des § 175 im Jahre 1969 als Erwachsene miterlebt haben, sind häufig nicht in der Lage oder bereit, sich selbst als schwul zu bezeichnen.
Die Schwulenbewegung der frühen siebziger Jahre machte sich bewusst das deutsche Schimpfwort schwul als Begriff für homosexuelle Männer zueigen, da es in der deutschen Sprache keinen positiven Begriff für sie gab, und drängte die abwertende Bedeutung so weit zurück, dass der Begriff heute im allgemeinen Sprachgebrauch und in Dokumenten der gesetzgebenden Körperschaften verwendet wird.[1], [2], [3], [4] Dieses nun als Identifikationsbegriff verwendete Wort sollte die bis dahin verwendeten diskriminierenden Begriffe mit vulgärem, medizinischem oder verleumderischen Hintergrund ablösen. Eine ähnliche Entwicklung hat auch das englische Wort queer erfahren, das aber keinen rein männlichen Bezug hat. Nur noch in der heterosexuellen Jugendsprache (siehe Abschnitt unten) hat schwul eine immer noch pejorativ gemeinte Bedeutung beibehalten. Insgesamt gibt es also wesentliche Erfolge gegen Diskriminierung auch im Sprachgebrauch, doch in einigen wenigen Randbereichen gegenläufige Entwicklungen.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."