Das Schwingesperrwerk in der Nähe von Stade liegt an der Mündung der Schwinge in die Elbe. Es ist Teil eines Hochwasserschutzkonzeptes an der von den Gezeiten beeinflussten Unterelbe von der Staustufe Geesthacht bis zur Mündung des Flusses in die Nordsee, das infolge der schweren Sturmflut im Februar 1962 entwickelt wurde.
Das von Juni 1969 bis August 1971 gebaute Sperrwerk schützt die am Fluss Schwinge liegenden Ortschaften. Die Baukosten des Sperrwerks beliefen sich auf umgerechnet rund 7,5 Mio. Euro. Verbaut wurden rund 7000 m³ Stahlbeton, 900 t Betonstahl und 1200 t Stahlspundwand.
Das Bauwerk ist 34 m breit und ebenso tief. Die Schiffahrtsöffnung, die eine lichte Breite von 16 m hat, kann durch zwei zweiteilige Stemmtore verschlossen werden. Die Drempeltiefe beträgt 4,50 m unter NN, die Oberkante der Stemmtore liegt 7,60 m über NN. Geschlossen wird das Sperrwerk ab einem Wasserstand von 2,40 m über NN. Über dem Sperrwerk befindet sich eine Doppelklappbrücke, die nicht in Betrieb ist.
Betrieben wird das Sperrwerk von der Betriebsstelle Stade des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN).
Koordinaten: 53° 37' 29" N 09° 30' 51" O
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."