| Wappen | Deutschlandkarte | ||
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| Basisdaten | |||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | ||
| Regierungsbezirk: | Karlsruhe | ||
| Landkreis: | Rhein-Neckar-Kreis | ||
| Höhe: | 101 m ü. NN | ||
| Fläche: | 21,63 km² | ||
| Einwohner: | 22.159 (31. Dez. 2007)[1] | ||
| Bevölkerungsdichte: | 1024 Einwohner je km² | ||
| Postleitzahlen: | 68701–68723 (alt: 6830) | ||
| Vorwahl: | 06202 | ||
| Kfz-Kennzeichen: | HD | ||
| Gemeindeschlüssel: | 08 2 26 084
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| Stadtgliederung: | 5 Stadtgebiete | ||
| Adresse der Stadtverwaltung: | Hebelstraße 1 68723 Schwetzingen |
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| Webpräsenz: | |||
| Oberbürgermeister: | René Pöltl (kommissarisch) | ||
| Lage der Stadt Schwetzingen im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis | |||
Schwetzingen ist eine Stadt im Nordwesten Baden-Württembergs, etwa 10 km südwestlich von Heidelberg bzw. 15 km südöstlich von Mannheim gelegen. Die Stadt liegt an der Burgenstraße, einer 1954 gegründeten Ferienstraße, die von Mannheim nach Prag führt. Im Stadtgebiet liegen außer der Stadt Schwetzingen keine weiteren Ortschaften.
Schwetzingen ist eine der fünf größten Städte des Rhein-Neckar-Kreises und ein Mittelzentrum für die umliegenden Gemeinden. Seit 1. April 1993 ist Schwetzingen Große Kreisstadt.
Inhaltsverzeichnis |
Schwetzingen liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar in der Oberrheinischen Tiefebene, östlich des Rheins und westlich des Odenwalds. Durch die Stadt fließt der Leimbach, der unweit westlich von Schwetzingen in den Rhein mündet.
Die Stadt Schwetzingen besitzt mit Hirschacker einen offiziellen Stadtteil. Daneben gibt es Stadtgebiete, die benannt werden, aber keine offiziellen Stadtteile sind, sondern zum Stadtbereich Schwetzingen gehören. Hierzu gehören das „Schälzig“, ein Neubaugebiet, das „kleine Feld“ in der Nordstadt, die Oststadt (östlich der Bahnlinie), die Südstadt (südlich des Schlossplatzes) und die Nordstadt (nord-westlich der Bahnlinie). Infolgedessen bildet das Stadtgebiet eine relative Einheit. Westlich von Brühl besitzt Schwetzingen eine Enklave in den Rheinauen.
Die Gemarkung erstreckt sich über 2163 Hektar. Davon sind 33,3 Prozent Siedlungs- und Verkehrsfläche, 27,2 Prozent werden landwirtschaftlich genutzt und 35,7 Prozent sind bewaldet.[2]
Folgende Gemeinden grenzen an die Stadt Schwetzingen. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt. Alle Gemeinden – außer Mannheim – gehören zum Rhein-Neckar-Kreis: Mannheim, Plankstadt, Oftersheim, Hockenheim, Ketsch und Brühl.
Das Stadtgebiet Schwetzingens ist mit der südlichen Nachbargemeinde Oftersheim vollständig zusammengewachsen. Auch die Nachbargemeinde Plankstadt im Osten grenzt stellenweise direkt an das Schwetzinger Stadtgebiet. Aus diesem Grunde wurden auch Schwetzingen, Oftersheim und Plankstadt mit der Einführung der neuen fünfstelligen Postleitzahlen im Jahre 1993 diesselbe Postleitzahl (68723) gegeben. Der nördliche Stadtteil Hirschacker hat inzwischen direkte Berührungsstellen mit Mannheim-Rheinau und dem Gewerbegebiet Brühls.
Schwetzingen bildet ein Mittelzentrum im Bereich des Oberzentrums Mannheim der Region Rhein-Neckar. Zum Mittelbereich Schwetzingen gehören die Städte und Gemeinden Altlußheim, Brühl, Hockenheim, Ketsch, Neulußheim, Oftersheim, Plankstadt und Reilingen des Rhein-Neckar-Kreises.
Schwetzingen wurde erstmals am 21. Dezember 766 im Lorscher Codex als „suezzingen“ erwähnt, 803 als „Suezzingen Superiore“. Es existieren bereits aus der Jungsteinzeit Siedlungsspuren, darunter viele Bandkeramik-Funde. Ursprünglich waren es zwei Siedlungen, Ober- und Unterschwetzingen, die erst im Laufe des 17. und 18. Jahrhunderts zu einem Dorf zusammenwuchsen. Gehörte das Gebiet anfangs zum Bistum Worms, so gelangte es bereits im 12. Jahrhundert unter die Herrschaft der Pfalzgrafen. Aus dem Jahr 1439 stammt die erste bekannte Einwohnerzahl: 230 Seelen.
Das Schwetzinger Wasserschloss wird erstmals 1350 erwähnt, als der Pfalzgraf bei Rhein Rudolf II. das Wohnrecht im Schloss erhielt. Im Dreißigjährigen Krieg und im Pfälzer Erbfolgekrieg wurde das Schloss zerstört und von Kurfürst Johann Wilhelm bzw. dessen Vorgänger wieder aufgebaut. Ab 1720 diente es Kurfürst Carl Philipp nach seinem Auszug aus Heidelberg zunächst zeitweise als Ausweichresidenz, ab 1742 ließ er es zur Sommerresidenz ausbauen. 1750 wurde die „Neuen Stadt" mit Schlossplatz geplant und angelegt, 1752 eröffnete das Schlosstheater.
1759 erhielt Schwetzingen das Marktrecht und wurde im 18. Jahrhundert im Barockstil ausgebaut. 1803 fiel Schwetzingen mit der gesamten rechtsrheinischen Kurpfalz an das Großherzogtum Baden und wurde zum Amtssitz erhoben. 1833 erhielt die Gemeinde Schwetzingen durch Großherzog Leopold die Stadtrechte. Ab 1850 setzte die Industrialisierung ein. Schwetzingen wurde u. a. Sitz von Zigarren- und Konservenfabriken. Auch der Spargelanbau gewann an Bedeutung.
1924 wurde das Bezirksamt Schwetzingen aufgehoben und sein Gebiet mit dem Bezirksamt Mannheim vereinigt, aus welchem 1938 der Landkreis Mannheim entstand. 1930 erhielt die Stadt Schwetzingen einen erheblichen Gebietszuwachs durch Aufteilung des Hardtwalds.
Im Zuge der Kreisreform wurde der Landkreis Mannheim zum 1. Januar 1973 aufgelöst und die Stadt Schwetzingen dem neu gebildeten Rhein-Neckar-Kreis zugeordnet. Im Jahr 1992 überschritt die Einwohnerzahl die 20.000-Grenze. Daraufhin stellte die Stadt Schwetzingen den Antrag auf Erhebung zur Großen Kreisstadt, was die Landesregierung von Baden-Württemberg dann mit Wirkung zum 1. April 1993 beschloss.
Schwetzingen gehörte anfangs zum Bistum Worms. Wie in der gesamten Kurpfalz wurde auch in Schwetzingen die Reformation eingeführt und zwar das reformierte Bekenntnis. Dennoch gab es weiterhin auch Katholiken, so dass die Kirche am Ort, die St. Pankratiuskirche, zunächst simultan verwendet wurde. Als im Rahmen der Kirchenteilung in der Kurpfalz 1707 die Kirche den Katholiken übergeben wurde, mussten sich die Reformierten aus Schwetzingen zunächst mit einer Notkirche begnügen. Auch die inzwischen entstandene lutherische Gemeinde hatte eine Notkirche. Doch konnten sich die Reformierten 1785 eine eigene Kirche bauen, die Ende des 19. Jahrhunderts vergrößert wurde. Nach dem Übergang an Baden vereinigten sich die beiden protestantischen Gemeinden zu einer unierten Kirchengemeinde. Gehörte die Gemeinde zunächst zum Kirchenbezirk Oberheidelberg, so wurde Schwetzingen später Sitz eines eigenen Kirchenbezirks, der 2008 im Kirchenbezirk Südliche Kurpfalz aufging. Inzwischen wurde auch die Kirchengemeinde Schwetzingen wegen ihrer Größe in die Melanchthongemeinde, die Noah-Gemeinde, die Luthergemeinde und die Bonhoeffergemeinde Hirschacker aufgeteilt.
Die Katholiken Schwetzingens erhielten – wie bereits erwähnt – ab 1707 die Kirche St. Pankratius, die damals einzige Kirche des Ortes. Die Pfarrgemeinde gehörte zunächst noch zum Bistum Worms und wurde 1821/27 Teil des neu gegründeten Erzbistums Freiburg, wo sie dem Dekanat Heidelberg zugeordnet wurde. 1958 wurde in der Oststadt Schwetzingens die Kirche St. Maria errichtet. Später entstand noch die Kirche St. Josef in Hirschacker. 1960 wurde Schwetzingen Sitz eines eigenen Dekanats für die Gemeinden Edingen, Neckarhausen, Oftersheim, Plankstadt, Schwetzingen, Hockenheim, Ketsch, Neulußheim, Reilingen und Brühl, das jedoch bereits 1976 wieder aufgelöst wurde. Seither gehören die Pfarrgemeinden der Stadt zum Dekanat Wiesloch. Die Pfarrgemeinde St. Pankratius bildet mit der Filialgemeinde St. Maria und der Predigstelle St. Josef in Hirschacker zusammen die Seelsorgeeinheit Schwetzingens.
Neben den beiden in Deutschland großen Kirchen gibt es in Schwetzingen auch eine freikirchliche Gemeinde und zwar eine Gemeinde der Evangelisch-methodistischen Kirche. Weiter gibt es die Evangelische Gemeinschaft, die 1849 aus dem „Evangelischen Verein für innere Mission Augsburgischen Bekenntnisses“ hervorging sowie eine Landeskirchliche Gemeinschaft. Darüber hinaus gibt es auch eine Neuapostolische Kirche und einen Königreichsaal der Zeugen Jehovas in Schwetzingen.
Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Schätzungen, Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter (nur Hauptwohnsitze).
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¹ Volkszählungsergebnis
Der Gemeinderat der Stadt Schwetzingen hat 26 Mitglieder, die für fünf Jahre direkt gewählt werden und den Titel „Stadtrat“ führen. Hinzu kommt der Oberbürgermeister als Gemeinderatsvorsitzender. Bei der letzten Kommunalwahl vom 13. Juni 2004 gab es folgendes Ergebnis:
| CDU | 10 Sitze |
| SPD | 5 Sitze |
| FW | 4 Sitze |
| Schwetzinger Wählerforum 97 | 4 Sitze |
| Die Grünen | 2 Sitze |
| F.D.P. | 1 Sitz |
Der Bürgermeister wird für acht Jahre direkt gewählt und darf sich seit dem 1. April 1993 Oberbürgermeister nennen. Sein ständiger Vertreter ist der „Erste Beigeordnete“ mit der Amtsbezeichnung „Erster Bürgermeister“. Bernhard Junker ist seit 2007 Oberbürgermeister von Schwetzingen. Er hat 2008 angekündigt, sich aus der Politik zurückzuziehen, wodurch eine Neuwahl nötig ist. Diese wird am 21. September 2008 stattfinden, die Amtsgeschäfte werden bis dahin kommissarisch vom Ersten Bürgermeister René Pöltl geführt.
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Das Wappen der Stadt Schwetzingen zeigt in geteiltem Schild, oben in Schwarz ein linksgewendeter, wachsender, rot bewehrter und rot bezungter, goldener Löwe, unten in Blau ein silberner Ring. Die Stadtflagge ist Weiß-Blau
Der Löwe symbolisiert die Kurpfalz, zu der Schwetzingen bis 1803 gehörte. Der Ring war ursprünglich als Rad abgebildet und entstammt dem Siegel des Hans von Schwetzingen, genannt Wagentreiber, der als Verwandter der Herren von Erligheim, mit der Schwetzinger Burg in Verbindung stand. Es handelt sich also um ein sogenanntes redendes Wappen. Aus dem Rad wurde später der Ring. Diese Abbildungen (Löwe und Ring) übernahm die Gemeinde in ihre Siegel und 1898 wurde hieraus das Wappen amtlich festgelegt.[3]
Schwetzingen unterhält mit folgenden Städten Städtepartnerschaften:
Das ehemalige Hoftheater im Schlosskomplex (sogenanntes Rokokotheater) wurde 1752 von Nicolas de Pigage als Theater der kurpfälzischen Sommerresidenz erbaut. Der Innenraum, in den Formen des Frühklassizismus, ist seit 1952 Spielstätte der Schwetzinger Festspiele. Dazu gehört auch das Schwetzinger Theater Theater am Puls, das von dem Theaterleiter Joerg S. Mohr geleitet wird.
Im Karl-Wörn-Haus - Haus Schwetzinger Sammlungen befindet sich ein stadtgeschichtliches Museum.
XYLON - Museum + Werkstätten e.V. ist ein Zentrum für bildende Kunst mit Schwerpunkt auf dem künstlerischen Hochdruck
Schloss Schwetzingen, die ehemalige Sommerresidenz der Kurfürsten von der Pfalz, ist das Wahrzeichen der Stadt. Vor allem in der Zeit vor Kurfürst Carl Theodor, aber auch während seiner Regierungszeit, diente Schwetzingen auch jagdlichen Zwecken. Berühmt ist auch der zugehörige Schlossgarten, der sich von einem typischen Barockgarten nahe dem Hauptgebäude zu einem Garten des englischen Gartenstils erweitert. Die Planung des Schlosspark stammt von dem bekannten Landschaftsarchitekten Friedrich Ludwig von Sckell. Sehenswert im Schlossgarten sind u.a. das sogenannte Rokokotheater von 1752 (der Innendekoration nach eigentlich frühklassizistisch), die Orangerie, das Badhaus (villenartiger Bau mit kostbaren Innenräumen als Rückzugsort für Kurfürst Karl Theodor), der Apollotempel mit dem Heckentheater, die als antike Ruinen gestalteten Bauten des sogenannten römischen Wasserkastells und des Merkur-Tempels, die Moschee (1778-1791), der Minerva-Tempel und der Arionbrunnen.
2006 wurde der Antrag auf Aufnahme der kurpfälzischen Sommerresidenz Schwetzingen in das Welterbe der Unesco verabschiedet.
Das Rathaus wurde 1821 erbaut und in den Jahren 1889, 1912 und 1919 erweitert.
Folgende Kirchen gibt es im Stadtgebiet:
Der TV Schwetzingen 1864 (kurz TV64) bietet viele verschiedenen Sportarten an.
Die HG Oftersheim/Schwetzingen spielt in der 2. Handball-Bundesliga.
Der SV 98 Schwetzingen spielt in der Fußball-Verbandsliga Nordbaden.
In Schwetzingen sind neben den Pfaudler Werken, Möbel Höffner und der Unternehmensgruppe Pfitzenmeier viele kleine und mittelständische Unternehmen ansässig.
Der Tourismus hat in Schwetzingen einen hohen Stellenwert eingenommen was zu einem großen Angebot an Gastronomie und Hotellerie führte.
2004 arbeiteten in Schwetzingen 6.077 versicherungspflichtig Beschäftigte.
Schwetzingen liegt verkehrsgünstig mit direkten Anschlüssen an die A 5 (Anschlussstelle Heidelberg/Schwetzingen) und A 6 (Anschlussstellen Schwetzingen/Hockenheim und Mannheim/Schwetzingen), die direkte Verbindungen in alle Richtungen ermöglichen.
Durch die Stadt verläuft in nord-südlicher Richtung die B 36. Eine westliche Umgehung (Landesstraße 599) wurde schon in den 1990er Jahren zwischen den Autobahnanschlussstellen Mannheim/Schwetzingen und Schwetzingen/Hockenheim gebaut. Seit 2004 laufen die Arbeiten an einer Umgehungsstraße (B 535) zur Anschlussstelle Heidelberg/Schwetzingen, deren erster Bauabschnitt von Mannheim herkommend bis Schwetzingen-Zentrum seit Ende 2006 eröffnet ist.
Seit 1870 hat die Stadt einen Anschluss an die Bahnstrecke Mannheim–Karlsruhe, der Rheinbahn. Hierauf bewegt sich sowohl Regional- als auch Transportverkehr. Zukünftig soll auf dieser Bahnstrecke auch die S-Bahn RheinNeckar verkehren. Weitere Haltestellen (Hirschacker und Nordstadt) sind im Zuge des S-Bahn-Ausbaus geplant. Bis 1967 führte auch die heute stillgelegte Bahnstrecke Heidelberg–Speyer an Schwetzingen vorbei. Die Schnellfahrstrecke Mannheim–Stuttgart, u. a. für den ICE tangiert das Stadtgebiet im Norden und führt westlich vorbei.
Von 1910 bis 1938 verkehrte die Straßenbahn Schwetzingen-Ketsch. Zwischen 1927 und 1973 endete außerdem eine Straßenbahnlinie der Heidelberger Straßen- und Bergbahn AG in Schwetzingen. Heute führen Buslinien des Busverkehr Rhein-Neckar in die Nachbargemeinden und die Städte Mannheim und Heidelberg. Schwetzingen gehört zum Tarifgebiet des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar. Innerhalb der Stadt gilt ein Sondertarif.
In Schwetzingen erscheint als Tageszeitung die Schwetzinger Zeitung. Außerdem erscheint jeden Mittwoch eine Ausgabe der Schwetzinger Woche, die allen Schwetzinger Bürgern kostenlos zugestellt wird. In dieser Zeitung wird über lokale Aktivitäten in Schwetzingen berichtet. Seit dem 1. Januar 2008 hat in Schwetzingen der regionale Fernsehsender tvregional seinen Sitz. Er berichtet über aktuelle Ereignisse aus Schwetzingen und der Metropolregion.
In Schwetzingen befinden sich ein Amtsgericht, das zum Landgerichtsbezirk Mannheim gehört, ein Notariat, ein Finanzamt, ein Zollamt und eine Geschäftsstelle der Agentur für Arbeit. Weiterhin gibt es ein Polizeirevier mit Kriminalaußenstelle der Kripo Heidelberg. Ferner gibt es ein Kreiskrankenhaus.
Die Stadt Schwetzingen ist Schulträger eines Gymnasiums (Hebel-Gymnasium), einer Realschule (Karl-Friedrich-Schimper-Realschule), einer Hauptschule (Hilda-Schule Hauptschule mit Werkrealschule), vier Grundschulen (Grundschule Hirschacker, Johann-Michael-Zeyher Grundschule, Nordstadt-Grund und Lernbehinderten-Schule und Südstadt-Grundschule) sowie der Kurt-Waibel-Förderschule.
Der Rhein-Neckar-Kreis ist Träger der drei beruflichen Schulen, der Carl-Theodor-Schule (Kaufmännische Schule, unter anderem mit Wirtschaftsgymnasium), der Krankenpflegeschule am Kreiskrankenhaus und der Erhart-Schott-Schule (Gewerbliche Schule) sowie der Comenius-Schule für Geistigbehinderte.
Im linken Flügel des Schwetzinger Schlosses befindet sich die Fachhochschule Schwetzingen, Hochschule für Rechtspflege, eine interne Fachhochschule des Landes Baden-Württemberg (Ressort Justiz), an der die Rechtspflegeranwärter der Länder Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland ausgebildet werden.
Die Stadt Schwetzingen hat folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen:
Altlußheim | Angelbachtal | Bammental | Brühl | Dielheim | Dossenheim | Eberbach | Edingen-Neckarhausen | Epfenbach | Eppelheim | Eschelbronn | Gaiberg | Heddesbach | Heddesheim | Heiligkreuzsteinach | Helmstadt-Bargen | Hemsbach | Hirschberg an der Bergstraße | Hockenheim | Ilvesheim | Ketsch | Ladenburg | Laudenbach | Leimen | Lobbach | Malsch | Mauer | Meckesheim | Mühlhausen | Neckarbischofsheim | Neckargemünd | Neidenstein | Neulußheim | Nußloch | Oftersheim | Plankstadt | Rauenberg | Reichartshausen | Reilingen | Sandhausen | Schönau | Schönbrunn | Schriesheim | Schwetzingen | Sinsheim | Spechbach | St. Leon-Rot | Waibstadt | Walldorf | Weinheim | Wiesenbach | Wiesloch | Wilhelmsfeld | Zuzenhausen
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."