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Schweizerische Nationalbibliothek :

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Schweizerische Nationalbibliothek

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Hauptgebäude der Schweizerischen Nationalbibliothek.

Die Schweizerische Nationalbibliothek (NB) (fr. Bibliothèque nationale suisse (BN), it. Biblioteca nazionale svizzera (BN), rm. Biblioteca naziunala svizra (BN), en. Swiss National Library (NL)) ist die Nationalbibliothek der Schweiz. Bis Ende 2006 lautete ihr Deutscher Name Schweizerische Landesbibliothek (SLB).

Die Schweizerische Nationalbibliothek hat den gesetzlichen Auftrag, alle Publikationen zu sammeln, zu erschliessen, zu erhalten und zu vermitteln, die in der Schweiz erscheinen, sich auf die Schweiz oder auf Personen mit schweizerischem Bürgerrecht oder Wohnsitz beziehen oder von schweizerischen oder mit der Schweiz verbundenen Autoren oder Autorinnen geschaffen oder mitgestaltet werden, und zwar unabhängig von der Sprache. Die Schweizerische Nationalbibliothek ist folglich die erste Anlaufstelle für Helvetica. Seit 1992 betrifft dies nicht mehr nur gedruckte Werke, sondern auch andere Informationsträger. Ferner sammelt die NB Publikationen von internationalen Organisationen, die ihren Sitz in der Schweiz haben (bspw. UNO, WHO etc.) oder die NB vertraglich zur Depositarin in der Schweiz bestimmt haben.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Die Schweizerische Nationalbibliothek ist eine Institution des Bundesamtes für Kultur (BAK) innerhalb des Eidgenössischen Departementes des Innern (EDI).

Bereits zur Zeit der Helvetischen Republik um 1800 wurde ein Projekt für eine Schweizerische Nationalbibliothek entworfen, konnte aber nicht realisiert werden. 1894 genehmigten dann der Ständerat und der Nationalrat den Bundesbeschluss über die Gründung einer Schweizerischen Landesbibliothek. 1895 nahm diese ihre Tätigkeit auf.

Der erste Standort war eine Vierzimmerwohnung ohne elektrische Beleuchtung und ohne Telefonanschluss an der Christoffelgasse 7 in Bern. 1899 erfolgte der Umzug in das Gebäude des Bundesarchivs und 1931 an die heutige Adresse Hallwylstrasse 15 im Berner Kirchenfeldquartier. An diesem Ort war in den Jahren 1929 bis 1931 nach den Plänen der Architekten Oeschger, Kaufmann und Hostettler ein funktioneller Neubau entstanden, der als früher Vertreter der architektonischen Moderne (Neues Bauen) heute unter Denkmalschutz steht. Zur Schweizerischen Nationalbibliothek gehören auch das 1991 gegründete Schweizerische Literaturarchiv sowie das im Jahr 2000 in Neuenburg eröffnete Centre Dürrenmatt Neuchâtel (CDN).

[Bearbeiten] Chronologie

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[Bearbeiten] Erwerbung

Im Gegensatz zu anderen Ländern wie Deutschland oder Frankreich ist die Abgabe eines Pflichtexemplars in der Schweiz nicht gesetzlich verankert. Die NB hat mit dem Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband (SBVV) und der Société des Libraires et Éditeurs de la Suisse romande (SLESR, heute ASDEL) eine Vereinbarung über die Abgabe eines Gratisexemplars getroffen. Schweizer Vereine, Firmen und andere Körperschaften sowie Schweizer Autoren sind gehalten, von ihren Publikationen, die ausserhalb des Verlags- und Buchhandels erscheinen (so genannte Graue Literatur), der NB ebenfalls ein Exemplar zur Verfügung zu stellen.

[Bearbeiten] Benutzung

Die Schweizerische Nationalbibliothek ist eine Mischung zwischen Leih- und Präsenzbibliothek. Konkret bedeutet dies, dass Medien, die sehr wertvoll oder älter als 50 Jahre sind, nur im Lesesaal benutzt werden dürfen. Die 1900 eröffnete Ausleihe ist für alle Benützer gratis. Einschreiben lassen kann sich, wer volljährig ist und festen Wohnsitz in der Schweiz hat.

Seit 2003 bietet die Bibliothek ihre diversen Recherchedienstleistungen unter dem Namen SwissInfoDesk an. Für die selbständige Suche hat sie eine Liste mit relevanten Links zum Thema Schweiz zusammengestellt, die laufend ergänzt und aktualisiert wird.

Seit 2006 informiert die Schweizerische Nationalbibliothek auf ihrer Site über die bestehenden kantonalen und regionalen schweizerischen Bibliografien und über die schweizerischen Fach- und Spezialbibliografien.

[Bearbeiten] Online-Findmittel

Helveticat ist der Online-Katalog (OPAC) der NB. Im Helveticat nachgewiesen sind alle Monografien, Musikalien, Mikroformen, Multimedia, Karten und Atlanten, hingegen nur ein Teil der Zeitungen und Zeitschriften, die sich in der NB befinden. Daneben enthält Helveticat auch Einträge zu Tondokumenten der Schweizer Nationalphonothek (FN) in Lugano. Das älteste gedruckte Buch, das im Helveticat verzeichnet ist, stammt aus dem Jahre 1465. Die Sacherschliessung erfolgt erst seit 1998 im Helveticat.

HelveticArchives ist die Archivdatenbank der NB. Sie ging am 23. Mai 2008, dem 100. Geburtstag von Annemarie Schwarzenbach, online. Nach und nach werden die gesamten Archivbestände der NB darin nachgewiesen; bereits verfügbar sind digitalisierte Fotos von Annemarie Schwarzenbach.

Unter dem Namen ISplus ist auch das Gesamtverzeichnis der Schweizer Gedächnisinstitutionen in HelveticArchives integriert. ISplus dient zugleich als Schweizer ISIL-Verzeichnis. Ebenfalls integriert ist das Repertorium der handschriftlichen Nachlässe in Archiven und Bibliotheken der Schweiz.

Weitere Online-Findmittel der NB sind die Schweizer Plakatsammlung, der Schweizerischen Zeitschriftengesamtkatalog RP/VZ (seit Mitte 2002 nicht mehr aktualisiert und durch das Schweizer Zeitschriftenportal ZSP ersetzt) und die Datenbank der Fachbibliografien Biblio.

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

Koordinaten: 46° 56′ 29″ N, 7° 26′ 59″ O

Schweizerische Nationalbibliothek - Artikel des Tages

Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva

Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.

Femme russe Schweizerische Nationalbibliothek - In den Nachrichten

"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."

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