| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Unterfranken | |
| Landkreis: | Kreisfreie Stadt | |
| Höhe: | 202–343 m ü. NN | |
| Fläche: | 35,71 km² | |
| Einwohner: | 53.798 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 1507 Einwohner je km² | |
| Postleitzahlen: | 97421–97424 (alt: 8720) | |
| Vorwahl: | 09721 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SW | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 6 62 000 | |
| Stadtgliederung: | 15 Stadtteile/Stadtbezirke | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Markt 1 97421 Schweinfurt |
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| Webpräsenz: | ||
| Oberbürgermeisterin: | Gudrun Grieser (CSU) | |
Schweinfurt ist eine kreisfreie Stadt im bayerischen Regierungsbezirk Unterfranken und Verwaltungssitz des gleichnamigen Landkreises. Vom 12. Jahrhundert bis 1802 war die Stadt eine Reichsstadt. Seit dem letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts ist Schweinfurt eine Industriestadt und bis heute das Zentrum der europäischen Wälzlagerindustrie. Das Einzugsgebiet der Stadt ist das östliche Unterfranken (Region Main-Rhön). Sie ist nach Würzburg und Aschaffenburg die drittgrößte Stadt Unterfrankens und wirbt für sich mit dem Motto Industrie und Kunst.
Inhaltsverzeichnis |
Schweinfurt liegt im östlichen Unterfranken, hauptsächlich an der Nordseite des Mains (rechtsmainisch) auf etwa 225 Meter Höhe. Die Hauptwohngebiete liegen im Nordwesten (Bergl), Norden (Haard, Hochfeld, Steinberg, Eselshöhe) und Nordosten (Deutschhof), die Industrie- und Gewerbegebiete der Stadt im Westen und (ab den 1960er Jahren) südlich des Mains, zuerst um den neuen Hafen herum, ab den 1990er Jahren auch im Südwesten, dem sogenannten Maintal. Bei Schweinfurt biegt der Main erstmals von seiner allgemeinen Ost-West-Flussrichtung nach Süden ab, es entsteht das sogenannte Maindreieck.
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Urkunden der Klöster in Weißenburg im Elsass und Fulda, die in der Schweinfurter Gegend Land besaßen, beweisen den Beginn der Geschichte von Schweinfurt um das Jahr 790. Um das Jahr 1000 hatten die Markgrafen von Schweinfurt, damals das mächtigste Adelsgeschlecht im Raum des heutigen Nordbayerns, ihre Hauptburg auf der Peterstirn. Nach der Niederlage des Grafen Heinrich von Schweinfurt (Hezilo) in der Auseinandersetzung mit König Heinrich II. im Jahr 1003 (Schweinfurter Fehde) verlor das Geschlecht seine dominierende Position. Sowohl Graf Heinrich († 1017) als auch dessen Mutter Eila († 1015) fanden im Bereich des Burgklosters ihre letzte Ruhestätte. Die Besitzungen im Raum Schweinfurt kamen größtenteils an das Bistum Eichstätt. 1263/65 ging das Kloster in das Eigentum des Deutschen Ordens über.
Im Verlauf des 12. Jahrhunderts erfolgte eine Siedlungsverlagerung von der unterhalb der Peterstirn gelegenen Alten Stätte (heute Altstadtstraße, Höllental) nach Westen, jenseits des Marienbaches (heutige Innenstadt, Zürch). In dieser Zeit entwickelte sich Schweinfurt zur Reichsstadt. Kaiser Friedrich II. und dessen Sohn Heinrich verliehen Schweinfurt Markt- und Münzrechte. Aus dieser Zeit stammen die ältesten Teile der Stadtpfarrkirche St. Johannis.
Im Kampf um die Vorherrschaft in Mainfranken zwischen den Hennebergern und dem Bischof von Würzburg wurde Schweinfurt zwischen 1240 und 1250 zerstört (Erstes Stadtverderben). König Rudolf von Habsburg (1273-1308) stellte die Rechte des Reiches wieder her. Seine Nachfolger verpfändeten die Stadt an die Henneberger und den Würzburger Bischof, wodurch die Reichsfreiheit erneut in Gefahr geriet. 1361/85 konnten sich die Bürger durch erhebliche Opfer selbst aus dieser Pfandschaft befreien und damit endgültig die Reichsfreiheit sichern.
1436/37 erwarb der Rat der Stadt das benachbarte Oberndorf und vom Deutschen Orden die Burg auf der Peterstirn sowie die Dörfer Zell und Weipoltshausen. Das kleine reichsstädtische Territorium wurde 1620 um Madenhausen ergänzt.
1554 wurde Schweinfurt im so genannten Zweiten Markgrafenkrieg erneut zerstört (Zweites Stadtverderben). Ein bis heute erhaltenes Zeugnis des Wiederaufbaus in dieser Zeit ist das unter Leitung von Nikolaus Hofmann erbaute Renaissance-Rathaus.
Die seit 1542 evangelische Reichsstadt war vollständig vom katholischen Hochstift Würzburg umgeben. Bis zum Ende des Alten Reiches war die Politik der Stadt vom Selbstbehauptungswillen gegenüber diesem übermächtigen Nachbarn bestimmt.
Durch den Reichsdeputationshauptschluss wurde die Stadt 1802 erstmals, 1814 erneut und damit endgültig bayrisch. Dazwischen, von 1810 bis 1814, gehörte sie zum Großherzogtum Würzburg.
Mit dem Bau der Eisenbahnlinien nach Meiningen und Bad Kissingen im Jahre 1854 wurde Schweinfurt ein Eisenbahnknotenpunkt.
Seit ca. 1890 wird die Entwicklung der Stadt maßgeblich von der Metallindustrie bestimmt. Durch die Industrialisierung hatte Schweinfurt zwischen 1840 (7.700 EW) und 1939 (49.000 EW) prozentual (635 %) nach Nürnberg das größte Bevölkerungswachstum aller Städte in Franken.[1]
In den Jahren 1943 bis 1945 fügten 15 größere Fliegerangriffe der Stadt schwere Schäden zu, am 17. August mit 376 und am 14. Oktober 1943 mit 291 Bombern (siehe auch Operation Double Strike und Black Thursday). Der größte Angriff fand am 24. Februar 1944 im Rahmen der Big Week mit 1.100 Bombern statt. Dabei wurden auch zahlreiche Dörfer im Umland fast völlig zerstört. Insgesamt warfen die Flugzeuge an diesem Tag 3.600 Sprengbomben und 32.500 Brand- und Phosphorbomben ab.[2] [3] [4] [5]
Seit 791 ist der Name Swinfurt bekannt. Der Name änderte sich von Suinuurde über Suinfurte, Swinvordi, Sweinvort und Sweinfurt schließlich zu Schweinfurt. Auch der lateinische Name Porcivadum entspricht dem Sinn einer für Schweine gangbare Furt.
Ein Heimatdichter reimte folgende Interpretation:
Friedrich Rückert kommentierte den Namen seiner Geburtsstadt:
Im 15. Jahrhundert war der Adler auf dem Wappen der Stadt silberfarben auf schwarzem Hintergrund, im Jahre 1608 werden die Farben Silber auf Violett erwähnt. Später war es ein schwarzer Adler auf goldenem Hintergrund. Seit 1771 sind die gegenwärtigen Farben Silber auf Blau in Benutzung [6].
In der Arbeiterstadt war die SPD viele Jahrzehnte die stärkste politische Kraft auf lokaler Ebene. Lange Zeit verfügte sie über eine absolute Mehrheit im Stadtrat und stellte von 1920 bis 1933 sowie von 1946 bis 1992 den Oberbürgermeister.
Nach der schweren Wirtschaftskrise zu Beginn der 1990er Jahre und dem Gewinn der Oberbürgermeisterwahl durch Gudrun Grieser (CSU) im Jahr 1992 verschob sich das Machtzentrum im Stadtrat hin zur CSU. Seit 1990 zogen vermehrt Vertreter von kleineren Parteien und Wählerlisten in den Stadtrat ein. Die CSU wurde davon weniger betroffen als die SPD, die erhebliche Einbußen hinnehmen musste. Die Zahl der im Stadtrat vertretenen Gruppierungen stieg bis 2008 auf neun an.
Den Stadtrat von Schweinfurt bilden 44 gewählte Vertreter, diese gehören folgenden Parteien und Wählergemeinschaften an (Zahl der Sitze für die Wahlperiode 2008–2014):
Vom Stadtrat gewählter Bürgermeister und damit Stellvertreter der Oberbürgermeisterin ist Otto Wirth (CSU). Die von den Wahlberechtigten in direkter Abstimmung gewählte Oberbürgermeisterin ist Mitglied des Stadtrats.
Die Arbeitslosenquote in der Stadt Schweinfurt sank in den letzten Jahren von fast 20 %, in den Krisenjahren 1993/94 auf unter 8 % (Frühjahr 2008). Menschen, die damals mit Mitte 50 arbeitslos wurden, sind heute Rentner. Inzwischen beklagt die Industrie einen Mangel an gut ausgebildeten Fachkräften. Bei allen Aussagen über die soziale Lage muss berücksichtigt werden, dass die Familien von jungen, besser verdienenden Industriebeschäftigten überwiegend in den unmittelbar angrenzenden Gemeinden des Landkreises (z. B. Sennfeld, Gochsheim, Schwebheim, Bergrheinfeld, Grafenrheinfeld, Niederwerrn, Dittelbrunn, Schonungen, Üchtelhausen) leben, während in der Stadt vor allem Ältere und Geringverdiener wohnen. Dies ist der Hauptgrund, weshalb die Stadt im Zukunftsatlas 2007 trotz aller wirtschaftlichen Dynamik im sozialen Bereich deutschlandweit nur auf einen hinteren Platz kommt und die höchste Seniorenquote verzeichnet. In den 1990er Jahren konnte die Einwohnerzahl nur durch staatlich gelenkten, massiven Zuzug aus Osteuropa annähernd stabil gehalten werden. Russlanddeutsche und ehemalige Gastarbeiter, vor allem Türken, stellen heute ein Viertel der Bevölkerung. Das relativ niedrige Lohnniveau in der Arbeiterstadt und die damit einhergehende geringere Kaufkrauft bedingen entsprechend niedrige Lebenshaltungskosten.
In der Stadt und westlich davon im Landkreis, befindet sich einer der letzten großen US-Standorte in Bayern bzw. Deutschland. Insgesamt leben im Raum Schweinfurt mehr als 11.000 US-Bürger, wenn sie nicht gerade auf einem Auslandsaufenthalt (Irak, Afghanistan) sind.
Die Stadt Schweinfurt nimmt seit der Hartz-IV-Reform als eine von 69 zugelassenen Trägern am Optionsmodell teil. Die Stadtverwaltung ist dabei seit 2005 für die Vermittlung und Leistungsbewilligung für Langzeitarbeitslose aus der Stadt zuständig. Hierzu wurde die Stabsstelle Beschäftigung und Grundsicherung gegründet[8][9].
Die Stadt Schweinfurt vergibt alljährlich den Friedrich-Rückert-Preis der Stadt Schweinfurt an herausragende Schriftsteller.
In der seinerzeitigen Reichsstadt Schweinfurt wurde 1652 die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina von vier Ärzten gegründet (benannt nach Kaiser Leopold I.), die heute ihren Sitz in Halle an der Saale hat. Das Leopoldina Krankenhaus erinnert heute noch an diese Gründung. Die Akademie verleiht die Carus-Medaille für herausragende wissenschaftliche Tätigkeiten. Seit 1961 verleiht die Stadt Schweinfurt den Trägern der Carus-Medaille den Carus-Preis.
Die Museen und Galerien der Stadt Schweinfurt betreuen folgende Einrichtungen:
Schweinfurt ist das industrielle Zentrum Unterfrankens, das über ca. 48.000 Arbeitsplätze (2006) und eine der höchsten Arbeitsplatzdichten in Deutschland verfügt. [10] Die Stadt ist umgeben von einer weitgehend landwirtschaftlich geprägten Region. Hierher kommen täglich Pendler aus bis zu 40 km Entfernung. Nach einer schweren Krise am Beginn der 1990er Jahre mit dem Verlust von mehr als 10.000 Arbeitsplätzen erlebt die örtliche Industrie seit der Jahrtausendwende einen neuen Boom. Das Schweizer Forschungsinstitut Prognos setzte Schweinfurt im Zukunftsatlas 2007 im Bereich Dynamik beim Vergleich von 439 deutschen Städten und Landkreisen auf Platz 1 (Zukunftsfähigkeit allgemein: Platz 19). Dank hoher Gewerbesteuereinnahmen konnten in den letzten Jahren große Investitionen getätigt werden (Konferenzzentrum, Kunsthalle, Altstadt-Sanierung, Silvana-Hallenbad, Stadtbücherei im Ebracher Hof) und dennoch die Schulden mehr als halbiert werden (50 Millionen Euro Ende 2007). Da Rücklagen fast in gleicher Höhe vorhanden sind, war die Stadt Ende 2007 praktisch schuldenfrei.
In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Schweinfurt ein Zentrum der deutschen Farbenindustrie. Wilhelm Sattler produzierte und exportierte das (hochgiftige) Schweinfurter Grün in alle Erdteile. Mit dem Aufkommen der Anilin-Farben (BASF, Hoechst AG) verlor es jedoch ab 1860 an Bedeutung. Eine Farbenfabrik (Deifel) produziert bis heute in Schweinfurt.
Geprägt wird die Stadt seit ca. 1890 von der metallverarbeitenden Industrie. Größte Arbeitgeber sind der Automobilzulieferer ZF Sachs AG (ehemals Fichtel & Sachs), die beiden Wälzlagerhersteller Schaeffler KG (ehemals FAG Kugelfischer) und SKF (Svenska Kullagerfabriken) (vormals Vereinigte Kugellagerfabriken AG (VKF), Fries & Höpflinger) sowie die Bosch Rexroth Mechatronics GmbH (ehemals Deutsche Star) und Fresenius Medical Care. Um 1970 erreichte die Schweinfurter Industrie mit über 30.000 Beschäftigten bei insgesamt 56.000 Arbeitsplätzen ihren Höhepunkt. Nach einem Tiefststand im Jahr 1997 mit nur noch 17.000 Arbeitnehmern waren Ende 2007 wieder über 21.000 Personen in der Schweinfurter Industrie beschäftigt.
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt aufgrund der Konzentration der kriegswichtigen Wälzlagerproduktion (über 60 % der Gesamtproduktion des Deutschen Reiches) wiederholt das Ziel alliierter Bomberangriffe, durch die die Produktion zeitweise lahmgelegt wurde. Unter großen Anstrengungen wurden die Fabriken repariert oder ersetzt und teilweise bunkerartig gegen Bomben geschützt. Teile der Produktion wurden an andere Standorte, u. a. nach Eltmann, Ebern, Elfershausen oder in den Baubetrieb Neustadt verlegt. Ende 1944 waren in den Schweinfurter Betrieben mehr als 10.000 Zwangsarbeiter beschäftigt.
Die Belegschaftszahlen der drei Großbetriebe lassen Entwicklung und Bedeutung der Schweinfurter Produktionsstätten für die Kriegswirtschaft, Rüstung und Motorisierung vor dem und im Zweiten Weltkrieg erkennen[11]:
| 1932/33 | 1938/39 | 1944/45 | |
|---|---|---|---|
| Kugelfischer | 2.800 | 8.000 | 11.700 |
| VKF (SKF) | 2.000 | 6.000 | 8.000 |
| F & S | 2.300 | 6.700 | 7.100 |
Schweinfurt ist mit einem Binnenhafen südlich des Mains, drei Autobahnen (A7, A70 und A71) und drei Bahnhöfen (Schweinfurt Hauptbahnhof, Schweinfurt Mitte und Schweinfurt Stadt) der Deutschen Bahn AG ins Verkehrsnetz eingebunden.
Drei Nahverkehrsstrecken, die teils an das Fernverkehrsnetz anbinden, verlaufen durch Schweinfurt:
Darüber hinaus gibt es zwei weitere Bahnstrecken:
Schweinfurt hat einen Hauptbahnhof und zwei Haltepunkte (Schweinfurt Mitte und Schweinfurt Stadtbahnhof) sowie ein Containerterminal.
Der innerstädtische Verkehr wird durch 20 Omnibuslinien abgewickelt. Von 1895 bis 1922 verkehrte die Städtische Straßenbahn Schweinfurt (mit Pferdeantrieb). Die Omnibusverkehr Franken (OVF) benutzt die Stadt als Knotenpunkt in ihrem Regionalbusnetz.
Schweinfurt liegt an folgenden Bundesstraßen:
In Schweinfurt unterhält der Bayerische Rundfunk (BR) ein Korrespondentenbüro, dessen Leiter Norbert Steiche ist, der die Planungsregion Main-Rhön mit regionalen Informationen in der Sendung „Mittags in Mainfranken“ (Montag bis Freitag: 11:59 bis 12:57 Uhr) auf der UKW-Frequenz 98,3 MHz (Bayern 1) versorgt.
Weitere Berichte aus der Region werden nach Bedarf von Schweinfurt bzw. dem Sender Kreuzberg über das Regionalstudio in Würzburg, nach München zu den Studios von Bayern 2 (93,1 MHz), Bayern 3 (96,3 MHz), Bayern 4 Klassik (107,9 MHz) und B 5 aktuell (105,3 MHz) geliefert.
Ferner besteht dort die private Schweinfurter Rundfunk GmbH & Co. Studiobetriebs-KG, welche seit 1991 das Hörfunkprogramm Radio Primaton (100,5 MHz) und regionale Berichte für die Region Main-Rhön sendet.
Zwei regionale Fernsehanbieter versorgen Schweinfurt und die Region Main-Rhön mit Lokalfernsehen: TV Touring, der nicht nur im regionalen Kabelnetz, sondern auch über einen digitalen Satellitentransponder (Franken SAT) auf ASTRA (19,2° Ost) zu empfangen ist, und TV1 Schweinfurt, der immer donnerstags auf den Frequenzen von TV Touring sein Programm ausstrahlt.
Als Rundfunksender der amerikanischen Streitkräfte sendet das American Forces Network (AFN) aus Würzburg von einem kleinen, gegen Erde isolierten, abgespannten Stahlfachwerkmast auf dem Areal der US-Streitkräfte (Senderstandort: 9° 58' 53" östliche Länge, 49° 47' 32" nördliche Breite), Mittelwellenfrequenz 1143 kHz.
Als Tageszeitungen erscheinen das Schweinfurter Tagblatt und die kleinere frühere Katholische Volkszeitung, die heute unter dem Titel Schweinfurter Volkszeitung aufgelegt wird.
Beide Zeitungen werden heute durch die Main-Post-Verlagsgruppe (gehört zur Verlagsgruppe Holtzbrinck) mit Sitz in Würzburg-Heuchelhof gedruckt.
Am Mittwoch und Sonntag erscheint das Anzeigenblatt Schweinfurter Anzeiger, am Donnerstag der Schweinfurter Markt und am Sonntag Main Sonntag. Zweimal pro Jahr (Mai und November) erscheint für Studierende der Universität Würzburg und der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt die hochschuleigene Zeitschrift BLICK, die vor allem über Themen aus der Forschung informiert. Bis Juli 2006 wurde die Hochschulzeitung Julius kostenlos verteilt, jedoch ist dieses Projekt nach zwei Jahren, unter Protest der Studierenden, aus finanziellen Gründen eingestellt worden.
Ferner gibt es das groschenheft, das mit einer IVW-geprüften Auflage monatlich erscheint. Für den Leser ist es kostenlos und liegt an zahlreichen Auslagestellen in und um die Stadt aus. Es ist Mitglied im Bewegungsmelderverbund. Es informiert über sämtliche Veranstaltungen aus den Bereichen Lifestyle, Kultur, Musik usw. der Stadt und des Landkreises Schweinfurt.
Insgesamt gibt es 50 Schulen mit ca. 20 000 Schülerinnen und Schülern.
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Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."