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Schwedische Eishockeynationalmannschaft

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Schwedische Nationalmannschaft bei der WM 2005 (Spiel gegen Lettland)

Die schwedische Eishockeynationalmannschaft ist eine der erfolgreichsten Eishockeymannschaften der Welt. Die IIHF führt sie auf ihrer Weltrangliste derzeit (Stand: Mai 2008) auf Platz 3. Das Team gehört zum Schwedischen Eishockeyverband (Svenska Ishockeyförbundet). Aufgrund der drei Kronen auf den Trikots der Spieler, die aus dem Wappen Schwedens übernommen wurden, erhielt die Mannschaft 1938 den Namen Tre Kronor.

Das erfolgreichste Jahr der Mannschaft war 2006. Das Team gewann in diesem Jahr erstmals sowohl bei den Olympischen Spielen als auch bei der Weltmeisterschaft die Goldmedaille.

Bei den letzten sechs Eishockeyweltmeisterschaften holten die Schweden fünf Medaillen, zweimal Silber (2003, 2004) und eine Goldmedaille (2006). Darüber hinaus konnten sie 1998/99 den Baltica Cup, 1996/97 den Iswestija Cup sowie 1998/99 die Euro Hockey Tour gewinnen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Eishockey etablierte sich 1920 als Sportart in Schweden. Bei den Olympischen Spielen im gleichen Jahr gehörte Eishockey zu den Demonstrationssportarten. Das Eishockeyturnier wurde schon im April in Antwerpen ausgetragen und für Schweden hatte sich eine Gruppe Bandyspieler zusammengefunden, die nun in der neuen Sportart um Medaillen kämpften. Im ersten Spiel gelang mit 8:0 ein Kantersieg gegen Belgien. Am Ende erreichte die schwedische Mannschaft den vierten Platz. 1928 bei den Olympischen Winterspielen in St. Moritz gewann Schweden die Silbermedaille und bei der Weltmeisterschaft von 1931 konnte man durch ein torloses Unentschieden als erste Mannschaft einen Punktgewinn gegen den Favoriten Kanada erzielen.

Nach 1950 gewann Schweden drei Mal die Weltmeisterschaft. Die Turniersiege wurden jedoch jeweils durch die Abwesenheit verschiedener Favoriten begünstigt:

Bei der Weltmeisterschaft im Jahr 1962, die im US-Bundesstaat Colorado stattfand, konnte Schweden zum ersten Mal die kanadische Mannschaft durch ein 5:3 besiegen.

1963, bei der WM im eigenen Land, konnte die schwedische Mannschaft zwar die Sowjetunion in einem Gruppenspiel mit 2:1 besiegen. Turniersieger wurde jedoch am Ende aufgrund des besseren Torverhältnisses die sowjetische Mannschaft.

Ab 1976 durften auch Profis der NHL an Meisterschaften des internationalen Eishockeyverbundes teilnehmen. Da viele schwedische Spieler das Land in Richtung NHL verließen, verlor die Nationalmannschaft etwas an ihrer Position in der Weltelite. Ungeachtet dessen erspielte sie sich in den folgenden Jahren mehrere Silber- und Bronzemedaillen bei internationalen Turnieren.

Nachdem Schweden 1987 überraschend die WM in Wien gewonnen hatte, war die Mannschaft wieder in der Weltelite. Die Weltmeisterschaften von 1991,1992 und 1998 in Finnland, in der Tschechoslowakei und der Schweiz gewann das schwedische Team. Bei den Olympischen Spielen von 1994 in Lillehammer wurde Kanada im Finale durch Penaltyschießen besiegt.

Mit dem Olympiasieg 2006 in Turin und dem Gewinn der Weltmeisterschaft 2006 in Lettland wurde die schwedische Nationalmannschaft die erste Mannschaft aller Zeiten, die im selben Jahr sowohl bei den Olympischen Spielen als auch bei der A-Weltmeisterschaft die Goldmedaille gewann.

[Bearbeiten] Top-Spieler im Kader

[Bearbeiten] Olympische Ergebnisse

[Bearbeiten] Canada Cup Ergebnisse

[Bearbeiten] World Cup of Hockey

[Bearbeiten] Platzierungen bei den Eishockey-Europameisterschaften

[Bearbeiten] Platzierungen bei den Eishockey-Weltmeisterschaften

  • 1930 - nicht teilgenommen
  • 1931 - 6. Platz
  • 1933 - nicht teilgenommen
  • 1934 - nicht teilgenommen
  • 1935 - 5. Platz
  • 1937 - 10. Platz (punktgleich)
  • 1938 - 5. Platz
  • 1939 - nicht teilgenommen
  • 1947 - Silbermedaille
  • 1949 - 4. Platz
  • 1950 - 5. Platz
  • 1951 - Silbermedaille
  • 1953 - Goldmedaille
  • 1954 - Bronzemedaille
  • 1955 - 5. Platz
  • 1957 - Goldmedaille
  • 1958 - Bronzemedaille
  • 1959 - 5. Platz
  • 1961 - 4. Platz
  • 1962 - Goldmedaille
  • 1963 - Silbermedaille
  • 1965 - Bronzemedaille
  • 1966 - 4. Platz
  • 1967 - Silbermedaille
  • 1969 - Silbermedaille
  • 1970 - Silbermedaille
  • 1971 - Bronzemedaille
  • 1972 - Bronzemedaille
  • 1973 - Silbermedaille
  • 1974 - Bronzemedaille
  • 1975 - Bronzemedaille
  • 1976 - Bronzemedaille
  • 1977 - Silbermedaille
  • 1978 - 4. Platz
  • 1979 - Bronzemedaille
  • 1981 - Silbermedaille
  • 1982 - 4. Platz
  • 1983 - 4. Platz
  • 1985 - 6. Platz
  • 1986 - Silbermedaille
  • 1987 - Goldmedaille
  • 1989 - 4. Platz
  • 1990 - Silbermedaille
  • 1991 - Goldmedaille
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