| Wappen | Karte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niederösterreich | |
| Politischer Bezirk | Wien-Umgebung (SW) | |
| Fläche: | 44,7 km² | |
| Koordinaten: | 48° 8′ N, 16° 29′ OKoordinaten: 48° 8′ 28″ N, 16° 28′ 43″ O | |
| Höhe: | 162 m ü. A. | |
| Einwohner: | 16.246 (31. März 2008)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 363 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 2320 | |
| Vorwahl: | 01 | |
| Gemeindekennziffer: | 3 24 19 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Rathausplatz 9 2320 Schwechat |
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| Offizielle Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Hannes Fazekas (SPÖ) | |
| Gemeinderat: (2005) (37 Mitglieder) |
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| Lage der Stadtgemeinde Schwechat | ||
Hauptplatz von Schwechat bis Sept. 2007 |
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Schwechat ist eine Stadtgemeinde südöstlich von Wien, am Fluss Schwechat. Bekannt ist die Gemeinde durch den Internationalen Flughafen von Wien und die größte Raffinerie Österreichs sowie die Schwechater Brauerei mit der gleichnamigen Biermarke. Die Gemeinde gehört zum östlichen Teil des Bezirkes Wien-Umgebung.
Inhaltsverzeichnis |
Schwechat liegt am nördlichen Rand des Wiener Beckens an der Mündung der Schwechat in die Donau. Die Vorstadt ist im Westen mit Wien bereits zusammengewachsen und grenzt direkt an die Bezirke Simmering und Favoriten.
Vier Katastralgemeinden:
Auf der Straße ist Schwechat sowohl über die Ostautobahn A4 als auch über die Mödlinger Straße B11 erreichbar. Außerdem führen von hier die Straßenzüge Preßburger und Brucker Straße Richtung Osten bzw. Südosten, welche sich nach der Hauptachse Wiener Straße/Hauptplatz/Bruck-Hainburger Straße, die eine Fortsetzung der Simmeringer Hauptstraße bildet, verzweigen. Seit 2006 besteht über die Wiener Außenring Schnellstraße S1 eine direkte Verbindung zur Südautobahn und zur Wiener Außenringautobahn. Bedeutendstes öffentliches Verkehrsmittel ist die S-Bahn-Linie S7, daneben gibt es lokale und regionale Autobuslinien.
Neolithische und bronzezeitliche Siedlungsspuren, sowie Funde von Furchenstichkeramik und von Messbechern der Wieselburger Kultur, die auf dem Gemeindeareal gefunden wurden, zeigen ebenso eine frühe Besiedlung an wie die S-Fibeln (Typ Schwechat-Pallersdorf) und das Brandgrab der Kosihy-Caka/Makó-Gruppe. In römischer Zeit bestand im heutigen Stadtgebiet von Schwechat ein Reiterkastell (Ala Nova), von dem zahlreiche archäologische Funde zeugen. Ab ca. 800 n.Chr. ließen sich hier bairische und fränkische Siedler nieder welche sich mit restlichen slawischen und awarischen Volkssplittern vermischten. 1334 wurde Schwechat erstmals urkundlich als Markt erwähnt.
Schwechat entwickelte sich gegen Ende des Mittelalters zur Handwerks- und Industriestadt, welche sie noch heute darstellt. Im 16. und 17. Jahrhundert wurden die ersten Brauereien in Schwechat gegründet. Neben diesen sind auch einige Textilienfirmen im Ort entstanden. Die erste wurde 1724 errichtet. Ebenfalls waren in dieser Zeit mehrere Mühlen aktiv, die von der Wasserkraft des Flusses Schwechat betrieben wurden.
Franz Anton Dreher erwarb am 22. Oktober 1797 das Klein Schwechater Brauhaus. Doch erst seinem Sohn, Anton Dreher junior, gelang der Durchbruch im Braugewerbe. Er gilt als der Begründer der Schwechater Brauereidynastie im 19. Jahrhundert, indem er mithilfe der Geschäftsführer von St. Marx und Simmering die Firmen zu einem exportierenden Unternehmen zusammen geschlossen und ausgebaut hat. Diese erfand später das Lagerbier. Zur etwa gleichen Zeit wurden einige Mühlen in Fabriken umgebaut.
Am 24. August 1922 wurde Schwechat per Ministerratsbeschluss zur Stadt erhoben, jedoch wurde sie am 15. Oktober 1938 von den Nationalsozialisten als Teil des 23. Bezirkes namens "Groß Wien" eingegliedert. 1943 bis 1945 befand sich in Schwechat ein Außenlager des KZs Mauthausen, in dem bis zu 2.600 Zwangsarbeiter der Rüstungsindustrie untergebracht waren. Mit der Rückgliederung Niederösterreichs wurde Schwechat am 1. September 1954 wieder als selbstständige Stadt anerkannt. Sie wurde verwaltungstechnisch mit den eingegliederten Gemeinden Alt- und Neukettenhof und den Katastralgemeinden Kledering, Mannswörth und Rannersdorf zur heutigen „Stadtgemeinde Schwechat“ vereinigt. Die erste Gemeidneratssitzung des wieder unabhängigen Schwechat fand am selben Tag statt.
Im zweiten Weltkrieg wurde Schwechat aufgrund der großen Industrie oft mit Bomben beschossen. Der Wiederaufbau begann Anfang 1950. Als Besonderheit hat der Wiener Internationale Flughafen (VIE), welcher im Stadtgebiet von Schwechat liegt, trotzdem eine eigene Postleitzahl (nämlich „1300“).
Gemessen an der Kaufkraft pro Einwohner zählt Schwechat zu den wohlhabendsten Gemeinden Österreichs.
Neben der Lage als Knotenpunkt im Straßenverkehr südöstlich von Wien sind sowohl der internationale Flughafen Wien-Schwechat als auch der von der ÖBB betriebene Zentralverschiebebahnhof Wien-Kledering, der für Ostösterreich ein Verteilerzentrum darstellt, überregional bedeutsam. Die Stadt wird von der Pressburger Bahn durchquert, auf welcher heute die S-Bahn-Linie S7 in Richtung Flughafen Wien-Schwechat und weiter in Richtung Wolfsthal fährt. Bis 1961 führte auch eine Straßenbahn der Wiener Linien (Linie 72) von Wien aus durch die Simmeringer Hauptstraße bis nach Schwechat. Heute gibt es Pläne, diese als Verlängerung der Wiener Straßenbahnlinie 6 wieder einzurichten. Entlang der Flussläufe gibt es auch weitgehend kreuzungsfreie Radwege, etwa Richtung Wien-Oberlaa. Seit April 2006 führt auch die Schnellstraße S1 durch Schwechat, welche die Autobahnen A4 (Ostautobahn, Knoten Schwechat) und A2 (Südautobahn, Knoten Vösendorf) miteinander verbindet. Sie zählt zu den modernsten Straßen Europas.
In Schwechat existieren 18.000 Arbeitsplätze. Die Wirtschaft Schwechats ist eng mit Wien verknüpft. Es befinden sich hier zahlreiche Industriebetriebe, darunter die Raffinerie der OMV in Schwechat. Ein weiterer wichtiger Wirtschaftsbetrieb ist die heute zur BrauAG gehörende, aus der Anton Dreher-Brauerei hervorgegangene Schwechater Brauerei. Andere wichtige Wirtschaftsbetriebe sind u. a. die Von-Willer Mühle, Schwechater Kabelwerke AG, Borealis (ehemalige Danubia). Als weitere Leitbetriebe zählen die mit dem Luftfahrtstandort verbundenen Unternehmen Austrian Airlines, Austro Control und VIE Vienna International Airport / Flughafen Wien AG sowie der Sportartikelhersteller Head Tyrolia Mares.
Schwechat verfügt mit SW1 über einen lokalen TV-Sender, der allerdings nur über Kabelfernsehen zu empfangen ist. Terrestrische Radio- und Fernsehsender sind im Wesentlichen vom Standort Kahlenberg empfangbar.
Eine Attraktion von Schwechat ist der Kellerberg bzw. die Kellerschenken, eine Ansammlung von Weinschenken am östlichen Ortsrand.
Schwechat forciert den Aufbau einer kommunalen Informationsgesellschaft und wirbt verstärkt um Ansiedlung von IKT-Firmen. Hierzu wurde ein Fünfjahresprogramm eSchwechat.at (2005-2009) ins Leben gerufen. Hierzu zählen die Projekte airNET Schwechat (städtisches WLAN), die Early Stage Beteiligungsgesellschaft (Gründerförderung) sowie LivingLab Schwechat (IKT-Erprobungsregion).
Mit dem CEIT, dem Central European Institute of Technology, hat Schwechat seit 2006 eine außeruniversitäre Forschungs- und Entwicklungseinrichtung im Bereich der Angewandten Forschung gegründet. Der Start erfolgte in zwei Bereichen
Mit academia nova verfügt Schwechat zudem über eine hochwertige technische Aus- und Weiterbildungsinstitution. Diese betreibt die Höhere Technische Lehranstalt für Berufstätige für Informationstechnologie und Kolleg für Berufstätige für Informationstechnologie, Privatschule der Stadtgemeinde Schwechat und bietet ab September 2008 Duale Bachelor-Studiengänge der Berufsakademie Nordhessen. Ergänzt wird das Angebot durch postgraduale Seminare, Lehrgänge und Kurse.
Ferner existiert in der Stadt die Forschungsgruppe RISE (Research Industrial Software Engineering), ein Spin-off der TU Wien.
Schwechat verfügt über mehrere Volks- und Hauptschulen und ein Bundesgymnasium/Bundesrealgymnasium.
In Schwechat gibt es einige Kirchen, unter anderem die Äthiopisch-Orthodoxe Kirche, die römisch-katholische Kirche am Hauptplatz und die evangelische Kirche am Andreas-Hofer Platz. Die Evangelische Kirche in Schwechat untersteht jedoch der Evangelischen Diözese Wien und nicht der Niederösterreichs.
Bedeutende städtische Grünanlagen sind der Rathauspark und der Felmayergarten, ein etwa fünf Hektar großer, in den 1990er Jahren umgestalteter Landschaftsgarten. Eine recht weitläufige Grünfläche befindet sich auch beim Kellerberg, wo mit der Anlage eines Stadtwaldes begonnen wurde.
Direkt an der Pressburger Bahn befindet sich das Eisenbahnmuseum.
Seit 1973 finden jedes Jahr im Juli die Nestroy Spiele Schwechat, das größte periodische Theaterereignis der Stadt, im Schloss Rothmühle in Schwechat-Rannersdorf statt.
Schwechat verfügt über ein weitläufiges Freibad, bei dem sich auch ein Hallenbad befindet. Bei Rannersdorf befindet sich das Rudolf Tonn Stadion (Fassungsvermögen 8000 Zuschauer). Die Wege entlang der Flüsse Liesing und Schwechat laden zum Radfahren ein.
1991 wurde das leer stehende Elite-Kino in der Ehrenbrunngasse aufwändig zu einem Veranstaltungsort umgebaut und als „Forum Schwechat“ wiedereröffnet. Bis zum Jahr 2000 wurden Gastspiele vor allem aus den Bereichen Kleinkunst und Kabarett gezeigt, seit 2001 wird unter der Intendanz von Johannes C. Hoflehner die Bühne mit dem Schwerpunkt Sprechtheater unter dem konkreteren Namen geführt: Theater Forum Schwechat. Es finden Gastspiele und Eigenproduktionen statt.
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Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."