Netencyclo, The wikipedia mirror - The biggest multilingual encyclopedia : Schwechat

- Schwechat -

Schwechat :

Outils :

Vous avez un site web ? Un blog ?

 Netencyclo Directory Project 




Mettre en favoris !

Add to Netvibes
Technorati reactions
rencontre

Schwechat

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wikipedia:Hauptseite
Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Stadtgemeinde Schwechat. Für andere Bedeutungen von „Schwechat“, siehe Schwechat (Begriffsklärung).
Wappen Karte
Wappen von Schwechat
Schwechat (Österreich)
DEC
Schwechat
Basisdaten
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)
Bundesland Niederösterreich
Politischer Bezirk Wien-Umgebung (SW)
Fläche 44,7 km²
Koordinaten 48° 8′ N, 16° 29′ O48.14111111111116.478611111111162Koordinaten: 48° 8′ 28″ N, 16° 28′ 43″ O
Höhe 162 m ü. A.
Einwohner 16 329 (31. Dez. 2008)
Bevölkerungsdichte 365 Einwohner je km²
Postleitzahl 2320
Vorwahl 01
Gemeindekennziffer 3 24 19
AT127
Adresse der
Gemeindeverwaltung
Rathausplatz 9
2320 Schwechat
Offizielle Website
Politik
Bürgermeister Hannes Fazekas (SPÖ)
Gemeinderat (2005)
(37 Mitglieder)
26 SPÖ, 6 ÖVP, 4 Grüne, 1 FPÖ
Lage der Stadtgemeinde Schwechat
Karte
Hauptplatz von Schwechat bis Sept. 2007
Hauptplatz von Schwechat bis Sept. 2007

Schwechat ist eine Stadtgemeinde südöstlich von Wien, am Fluss Schwechat. Bekannt ist die Stadt durch den Internationalen Flughafen von Wien, die größte Raffinerie Österreichs sowie das als Marke geläufige Schwechater Bier der Brauerei Schwechat. Die Gemeinde befindet sich im östlichen Teil des Bezirkes Wien-Umgebung.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Schwechat liegt am nördlichen Rand des Wiener Beckens an der Mündung der Schwechat in die Donau. Die Stadt ist im Nordwesten mit Wien bereits zusammengewachsen; sie grenzt direkt an Siedlungsgebiet im Wiener Bezirk Simmering und an landwirtschaftliches Gebiet im Bezirk Favoriten.

Stadtgliederung: Die Fläche der Stadt gliedert sich in vier (hier von West nach Ost genannte) Katastralgemeinden, von denen jede ihr eigenes Ortszentrum aufweist:

Der Flughafen liegt im östlichsten Teil des Stadtgebiets an der Grenze zu Fischamend und schließt im Norden an Auwald der Donau an.

[Bearbeiten] Verkehrslage

Auf der Straße ist Schwechat sowohl über die Ostautobahn A4 als auch über die B11 Mödlinger Straße erreichbar. Außerdem führen von hier die Straßenzüge B9 Preßburger und B10 Brucker Straße Richtung Osten bzw. Südosten, welche sich nach der Hauptachse Wiener Straße/Hauptplatz/Bruck-Hainburger Straße, die eine Fortsetzung der Simmeringer Hauptstraße in Wien bildet, verzweigen. Seit 2006 besteht über die Wiener Außenring Schnellstraße S1 eine direkte Verbindung zur Südautobahn und zur Wiener Außenringautobahn. Bedeutendstes öffentliches Verkehrsmittel sind die S-Bahn-Linien S 7 und S 8, daneben gibt es lokale und regionale Autobuslinien.

[Bearbeiten] Geschichte

Groß und Klein Schwechat, Mannswörth und Umgebung um 1873 (Aufnahmeblatt der Landesaufnahme)

[Bearbeiten] Frühgeschichte bis Mittelalter

Neolithische und bronzezeitliche Siedlungsspuren, sowie Funde von Furchenstichkeramik und von Messbechern der Wieselburger Kultur, die auf dem Gemeindeareal gefunden wurden, zeigen ebenso eine frühe Besiedlung an wie die S-Fibeln (Typ Schwechat-Pallersdorf) und das Brandgrab der Kosihy-Caka/Makó-Gruppe. In römischer Zeit bestand im heutigen Stadtgebiet von Schwechat ein Reiterkastell (Ala Nova), von dem zahlreiche archäologische Funde zeugen. Ab ca. 800 n.Chr. ließen sich hier bairische und fränkische Siedler nieder welche sich mit restlichen slawischen und awarischen Volkssplittern vermischten. 1334 wurde Schwechat erstmals urkundlich als Markt erwähnt.

[Bearbeiten] Neuzeit bis heute

Schwechat entwickelte sich gegen Ende des Mittelalters zur Handwerks- und Industriestadt, welche sie noch heute darstellt. Im 16. und 17. Jahrhundert wurden die ersten Brauereien in Schwechat gegründet. Neben diesen sind auch einige Textilienfirmen im Ort entstanden. Die erste wurde 1724 errichtet. Ebenfalls waren in dieser Zeit mehrere Mühlen aktiv, die von der Wasserkraft des Flusses Schwechat betrieben wurden.

„Klederling“ ganz unten rechts, um 1872

Franz Anton Dreher erwarb am 22. Oktober 1797 das Klein Schwechater Brauhaus. Doch erst seinem Sohn, Anton Dreher junior, gelang der Durchbruch im Braugewerbe. Er gilt als der Begründer der Schwechater Brauereidynastie im 19. Jahrhundert, indem er mithilfe der Geschäftsführer von St. Marx und Simmering die Firmen zu einem exportierenden Unternehmen zusammen geschlossen und ausgebaut hat. Diese erfand später das Lagerbier. Zur etwa gleichen Zeit wurden einige Mühlen in Fabriken umgebaut.

Am 24. August 1922 wurde Schwechat per Ministerratsbeschluss zur Stadt erhoben, jedoch wurde es am 15. Oktober 1938 von den NS-Reichsregierung als Teil des neuen 23. Bezirkes, Schwechat, in das neue Groß-Wien eingegliedert. 1943 bis 1945 befand sich in Schwechat ein Außenlager des KZs Mauthausen, in dem bis zu 2.600 Zwangsarbeiter der Rüstungsindustrie untergebracht waren. In der Spätphase des zweiten Weltkriegs wurden die Schwechater Industriebetriebe oft bombardiert. Der Wiederaufbau begann Anfang 1950.

1945–1955 war Schwechat Teil der sowjetischen Besatzungszone (siehe: Besetztes Nachkriegsösterreich). 1946 beschlossen der Nationalrat sowie die Landtage von Wien und Niederösterreich die Rückgliederung Schwechats und vieler anderer Gemeinden in das Land Niederösterreich, doch konnte dieses Gesetz wegen des Einspruchs der sowjetischen Besatzungsmacht nicht sofort in Kraft treten. Als dies 1954 mit achtjähriger Verspätung geschah, war Schwechat bereits 16 Jahre Teil Wiens gewesen und wäre das auch gern geblieben, doch wurde den rückzugliedernden Gemeinden kein Mitentscheidungsrecht eingeräumt. Somit wurde Schwechat am 1. September 1954 wieder niederösterreichische Stadtgemeinde, verwaltungstechnisch mit den früheren Gemeinden Alt- und Neukettenhof und den Katastralgemeinden Kledering, Mannswörth und Rannersdorf zur heutigen Stadtgemeinde Schwechat vereinigt. Die erste Gemeinderatssitzung des wieder unabhängigen Schwechat fand am selben Tag statt.

Als Besonderheit hat der Wiener Internationale Flughafen (VIE), der auf Schwechater Gebiet liegt, eine eigene Postleitzahl, die mit der für Wiener Postleitzahlen verwendeten Ziffer 1 beginnt (nämlich „1300“). Die Vorwahl der Schwechater Telefonnummern ist die Wiener Vorwahl 01.


[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

Gemessen an der Kaufkraft pro Einwohner zählt Schwechat zu den wohlhabendsten Gemeinden Österreichs.

[Bearbeiten] Verkehr

Wiener Außenring-Schnellstraße S1

Neben der Lage als Knotenpunkt im Straßenverkehr südöstlich von Wien sind sowohl der internationale Flughafen Wien-Schwechat als auch der von der ÖBB betriebene Zentralverschiebebahnhof Wien-Kledering, der für Ostösterreich ein Verteilerzentrum darstellt, überregional bedeutsam. Die Stadt wird von der Pressburger Bahn durchquert, auf welcher heute die S-Bahn-Linie S 7 in Richtung Flughafen Wien-Schwechat und weiter in Richtung Wolfsthal fährt sowie die Linie S 8 nach Wien. Bis 1961 führte auch eine Straßenbahn der Wiener Linien (Linie 72) von Wien aus durch die Simmeringer Hauptstraße bis nach Schwechat. Heute gibt es Pläne, diese als Verlängerung der Wiener Straßenbahnlinie 6 wieder einzurichten. Entlang der Flussläufe gibt es auch weitgehend kreuzungsfreie Radwege, etwa Richtung Wien-Oberlaa. Seit April 2006 führt auch die Schnellstraße S1 durch Schwechat, welche die Autobahnen A4 (Ostautobahn, Knoten Schwechat) und A2 (Südautobahn, Knoten Vösendorf) miteinander verbindet. Sie zählt zu den modernsten Straßen Europas.

[Bearbeiten] Medien

Schwechat verfügt mit SW1 über einen lokalen TV-Sender, der allerdings nur über Kabelfernsehen zu empfangen ist. Terrestrische Radio- und Fernsehsender sind im Wesentlichen vom Standort Kahlenberg empfangbar.

[Bearbeiten] Ansässige Unternehmen

OMV-Raffinerie Schwechat
Schwechat, Stadtwald bei Kellerberg

In Schwechat existieren 18.000 Arbeitsplätze. Die Wirtschaft Schwechats ist eng mit Wien verknüpft. Es befinden sich hier zahlreiche Industriebetriebe, darunter die Raffinerie der OMV in Schwechat. Ein weiterer wichtiger Wirtschaftsbetrieb ist die heute zur BrauAG gehörende, aus der Anton Dreher-Brauerei hervorgegangene Schwechater Brauerei. Andere wichtige Wirtschaftsbetriebe sind u. a. die Von-Willer Mühle, Schwechater Kabelwerke AG, Borealis (ehemalige Danubia).

Als weitere Leitbetriebe zählen die mit dem Luftfahrtstandort verbundenen Unternehmen Austrian Airlines, Austro Control und VIE Vienna International Airport / Flughafen Wien AG sowie der Sportartikelhersteller Head Tyrolia Mares.

[Bearbeiten] Tourismus


[Bearbeiten] Bildungs- und Forschungseinrichtungen

Schwechat forciert den Aufbau einer kommunalen Informationsgesellschaft und wirbt verstärkt um Ansiedlung von IKT-Firmen. Hierzu wurde das Fünfjahresprogramm eSchwechat.at (2005-2009) mit den Hauptprojekten Mobile Net Schwechat (städtisches WLAN), LivingLab Schwechat (IKT-Erprobungsregion) und den F&E- und Bildungsinstitutionen CEIT Central European Institute of Technology und academia nova ins Leben gerufen.

Mit dem CEIT, dem Central European Institute of Technology, hat Schwechat seit 2006 eine außeruniversitäre Forschungs- und Entwicklungseinrichtung im Bereich der Angewandten Forschung gegründet. Der Start erfolgte in zwei Bereichen

Mit academia nova verfügt Schwechat zudem über eine hochwertige technische Aus- und Weiterbildungsinstitution. Diese betreibt die Höhere Technische Lehranstalt für Berufstätige für Informationstechnologie und Kolleg für Berufstätige für Informationstechnologie, Privatschule der Stadtgemeinde Schwechat und bietet seit September 2008 Duale Bachelor-Studiengänge der Berufsakademie Nordhessen an. Der Start erfolgte mit Wirtschaftsinformatik, mit September 2009 beginnen zudem Duale Bachelor-Studiengänge für Informatik und Systems Engineering. Ergänzt wird das Angebot durch postgraduale Seminare, Lehrgänge und Kurse.

Ferner existiert in der Stadt die Forschungsgruppe RISE (Research Industrial Software Engineering), ein Spin-off der TU Wien.

Schwechat verfügt über mehrere Volks- und Hauptschulen und ein Bundesgymnasium/Bundesrealgymnasium.

[Bearbeiten] Religion

In Schwechat gibt es einige Kirchen, unter anderem die Äthiopisch-Orthodoxe Kirche (Wienerstraße), die römisch-katholische Pfarren Schwechat (Kirche am Hauptplatz), Mannswörth und Rannersdorf sowie die evangelische Kirche am Andreas-Hofer Platz. Die Evangelische Kirche in Schwechat untersteht jedoch der Evangelischen Diözese Wien und nicht der Niederösterreichs.

[Bearbeiten] Kultur

[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen

1991 wurde das leer stehende Elite-Kino in der Ehrenbrunngasse aufwändig zu einem Veranstaltungsort umgebaut und als „Forum Schwechat“ wiedereröffnet. Bis zum Jahr 2000 wurden Gastspiele vor allem aus den Bereichen Kleinkunst und Kabarett gezeigt, seit 2001 wird unter der Intendanz von Johannes C. Hoflehner die Bühne mit dem Schwerpunkt Sprechtheater unter dem konkreteren Namen geführt: Theater Forum Schwechat. Es finden Gastspiele und Eigenproduktionen statt.

[Bearbeiten] Sport- und Freizeit

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

Söhne und Töchter

[Bearbeiten] Partnerstädte

[Bearbeiten] Weblinks

rencontre

Schwechat - En savoir plus

Rencontre Schwechat - Articles à  la une


"Je rencontre quelques peines, je rencontre beaucoup de joie, c'est parfois une question de chance, souvent une rencontre de choix."
© 2009 Netencyclo - Netencyclo Home - Terms of Service - Privacy Policy - Program Policies
Netencyclo, the Wikipedia mirror : the biggest multilingual free-content encyclopedia on the Internet. Cet article, miroir de l'article de Wikipédia est conforme aux termes de la GFDL All Wikipedia content is licensed under the GNU Free Documentation License (see details). Content on this web site is provided for informational purposes only. We accept no responsibility for any loss, injury or inconvenience sustained by any person resulting from information published on this site. We encourage you to verify any critical information with the relevant authorities.