Das Schwarze Kloster war ein 1293 gegründetes Dominikanerkloster in der Hansestadt Wismar.
Inhaltsverzeichnis |
Das Kloster wurde in der Zeit in Wismar gegründet, als mecklenburgische Fürst Heinrich der Pilger noch in arabischer Gefangenschaft war. Der von Martin Kremer errichtete hochgotische Chor der Klosterkirche wurde 1397 durch den Ratzeburger Bischof Detlev von Berkentin geweiht. Das Kloster überdauerte die frühzeitig durch den Franziskaner Heinrich Never durchgesetzte Reformation in Wismar. Die Mönche des Klosters wandten sich schutzsuchend an die Landesherren Heinrich und Albrecht von Mecklenburg. So gelang es ihnen die katholischen Gottesdienste im Jahr 1533 wieder aufzunehmen und noch 1552 einen neuen Prior zu wählen, der bis 1564 im Amt blieb. Gegen das Versprechen lebenslanger Versorgung durch den Rat der Stadt gaben er und der letzte weitere verbliebene Mönch das Kloster auf. Die Kirche wurde 1689 zum Waisenhaus, während der Chor weiter als Sakralraum für Gottesdienste genutzt wurde.
Die Ausstattung der Kirche aber auch die Grabplatten und -steine wurden auf die anderen Kirchen der Stadt Wismar verteilt. Die Kanzel aus dem ausgehenden 17. Jahrhundert kam in den Andachtsraum des Hospitals zum Schwarzen Kloster. Andere Gegenstände gelangten in das Stadtmuseum von Wismar.
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts war vom Kloster nur die dreischiffige Klosterkirche des vormaligen Schwarzen Klosters verblieben, deren Westfassade in der Zeit der Renaissance nach der Art des Giebels eines repräsentativen Bürgerhauses überformt worden war. Das Langhaus mit fünf Jochen im Mittelschiff musste 1879 dem Neubau einer Bürgerschule weichen und wurde abgerissen. Damals blieb nur der hochgotische Chor des ehemaligen Gotteshauses stehen, in den eine Zwischendecke eingezogen wurde. Der obere Teil unter den mittelalterlichen Kreuzgewölben diente der Schule als Aula, der untere als Turnhalle.
Heute befindet sich auf dem Grundstück eine moderne Seniorenwohnanlage.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."