| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen | |
| Direktionsbezirk: | Chemnitz | |
| Landkreis: | Erzgebirgskreis | |
| Höhe: | 468 m ü. NN | |
| Fläche: | 46,33 km² | |
| Einwohner: | 19.187 (31. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 414 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 08340 (alt: 9430) | |
| Vorwahl: | 03774 | |
| Kfz-Kennzeichen: | ERZ (alt: ASZ, SZB) | |
| Gemeindeschlüssel: | 14 5 21 550 | |
| Stadtgliederung: | 10 Stadtteile; 4 Ortschaften | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Straße der Einheit 20 08340 Schwarzenberg |
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| Webpräsenz: | ||
| Oberbürgermeisterin: | Heidrun Hiemer (CDU) | |
| Lage der Stadt Schwarzenberg/Erzgeb. im Landkreis Erzgebirgskreis | ||
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Schwarzenberg ist eine Große Kreisstadt im sächsischen Erzgebirgskreis. Sie hat über 19.000 Einwohner, gehört zum Städtebund Silberberg und war Zentrum der Herrschaft Schwarzenberg.
Inhaltsverzeichnis |
Die Stadt liegt auf Höhen zwischen 428,5 und 823 m ü. NN und wird vom Schwarzwasser durchquert, in das in Schwarzenberg die Mittweida mündet.
Schwarzenberg besteht aus zehn Stadtteilen und vier Ortschaften. Seit deren Entstehung haben schon immer zur Stadt gehört:
Durch Eingemeindungen kamen weiterhin vormals eigenständige Gemeinden hinzu:
Angrenzende Gemeinden sind im Nordosten Grünhain-Beierfeld, im Osten Raschau-Markersbach, im Süden Breitenbrunn und Sosa sowie im Westen Bockau und Lauter.
Schwarzenberg wurde erstmals 1282 als civitas Swartzenberg urkundlich erwähnt. Die Ursprünge der Stadt liegen aber mehr als ein Jahrhundert davor. Bei Grabungen des Landesmuseums für Vorgeschichte Dresden wurden 1977 unter anderem Keramikscherben gefunden, die man zeitlich um das Jahr 1200 einordnet. Man geht daher davon aus, dass bereits deutlich früher eine Siedlung auf dem benannten Gebiet bestanden hat. Als etwaiges Gründungsjahr Schwarzenbergs und Ausgangspunkt für die 850-Jahr-Feier der Stadt 2000 wurde das Jahr 1150 festgelegt. Die Angaben einiger Quellen, die die Besiedlung bereits vor der ersten Jahrtausendwende vermuten, sind hingegen unwahrscheinlich. In jedem Fall ist Schwarzenberg eine der ältesten Siedlungen der Region.
Der Sage nach soll Kaiser Otto, dem man auch die Gründung der Stadt selbst zu verdanken habe, die Stadt so genannt haben, wie der Berg, auf dem sie gebaut ist, sich ihm zeigte. Auch seriöse Quellen gehen davon aus, dass die Stadt ihren Namen dem äußeren Erscheinungsbild seiner Umgebung verdankt. Die dichte, dunkle Bewaldung, die sich von weitem wie ein schwarzer Berg erhob, lässt eine derartige Namensvergabe plausibel erscheinen.
Das Stadtbild von Schwarzenberg wird dominiert durch das Ensemble von Kirche und Schloss. Letzteres ist auf den Grundmauern einer Burg erbaut, die als Festungsbau zu den ersten Gebäuden der Stadt zählen dürfte. Die St.-Georgen-Kirche hingegen ist deutlich jünger und wurde erst gegen Ende des 17. Jahrhunderts errichtet. Anhand der ältesten erhaltenen Abbildung Schwarzenbergs, einer Federzeichnung Wilhelm Dilichs aus den späten 1620er Jahren, lässt sich das ursprüngliche Stadtbild erahnen. Am Ende der heutigen "Oberen Schloßstraße" erhebt sich das einst als Burg errichtete Schloss, das im Verlaufe seiner Geschichte mehrmals durch An- und Umbauten verändert wurde. Direkt am Markt, am anderen Ende der vorgenannten Straße, erkennt man das Rathaus. Das dritte auffällige Gebäude im damaligen Stadtkern war die Kirche, die im 17. Jahrhundert zu klein und durch die St.-Georgen-Kirche ersetzt wurde. Neben der alten Kirche befand sich der Friedhof an der Stelle, die heute als "Unterer Markt" bezeichnet wird. Bald wurde auch der Gottesacker zu klein und durch einen zweiten, außerhalb der Stadtmauern, entlastet und später ganz ersetzt. Von den Stadtmauern selbst ist bereits auf Dilichs Zeichnung nichts mehr zu sehen. Bis heute haben sich lediglich die Bezeichnungen "Oberes Tor" und "Unteres Tor" erhalten.
Als die Gebäude innerhalb der Stadt für die stetig wachsende Bevölkerung nicht mehr ausreichten, errichtete man Häuser auch außerhalb der Stadtmauer. Auf der oben genannten Zeichnung lassen sich unterhalb der Kirche bereits die ersten Gebäude der "Vorstadt" erkennen.
Am 2. Mai 1824 brannte fast ganz Schwarzenberg ab. Nach dem Wiederaufbau - viele Häuser wurden aus Granit aus dem benachbarten Steinbruch am Rockelmann gebaut - erhielt die Stadt ihr heutiges Aussehen. Im ganzen Königreich Sachsen wurde zur Unterstützung der "abgebrannten" Schwarzenberger gesammelt, wie eine Anzeige in der Dresdner Abend-Zeitung vom 5. Juni 1824 belegt: "Nur einer solchen [Anzeige] bedarf es bei dem ehrenwerthen Unternehmen der hiesigen K. S. musikalischen Kapelle zum Besten der in Schwarzenberg Abgebrannten ... D i e J a h r e s z e i t e n aufzuführen, ... umfür einen so menschenfreundlichen Zweck ... der zahlreichen Teilnahme entgegensehen zu können."
Nach der Kapitulation Deutschlands im Zweiten Weltkrieg blieb Schwarzenberg aus historisch nicht geklärten Gründen zunächst unbesetzt (siehe „Freie Republik Schwarzenberg“). Am 11. Mai 1945 übernahmen mehrere Bürger Schwarzenbergs mit einem „antifaschistischen Aktionsausschuss“ die Initiative, um das entstandene Machtvakuum zu füllen. Diese Episode endete bereits am 25. Juni 1945 mit dem Einmarsch sowjetischer Truppen. 1984 schuf der Schriftsteller Stefan Heym mit seinem an die damaligen Ereignisse angelehnten Roman „Schwarzenberg“ den Begriff Republik Schwarzenberg. Um diese Zeit rankt sich eine rege Legendenbildung. 2004 beschäftigte sich auch der Schriftsteller Volker Braun mit dieser Geschichte.
Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember):
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1834 bis 1950
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1960 bis 1998
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1999 bis 2004
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2005 bis 2006
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1 29. Oktober
2 31. August
Der Stadtrat von Schwarzenberg besteht aus 29 Mitglieder sowie der Bürgermeisterin, die dem Stadtrat vorsitzt.
Heidrun Hiemer, die Oberbürgermeisterin der Großen Kreisstadt Schwarzenberg, wurde 1952 geboren. Bei der Bürgermeisterwahl am 10. Juni 2001 erhielt die Vertreterin der CDU im ersten Wahlgang gegen 5 Kandidaten 52,9 % der Stimmen. Am 8. Juni 2008 setzte sie sich mit 72,9% der Stimmen gegen einen Kandidaten der Partei DIE LINKE erneut durch und wurde im Amt bestätigt.
„Das Wappen der Stadt Schwarzenberg zeigt den in rot-silbern gerüsteten St. Georg mit goldenem Federbusch auf dem Helm und goldener Lanze in der rechten Hand auf einem schwarzen Roß mit goldenem Zaumzeug im Kampf mit einem rotgezungten grünen Drachen.“[2]
Der Drachentöter Ritter Georg soll es einer Sage nach auf dem Schwarzenberger Totenstein mit dem Lindwurm aufgenommen haben, der für die Bürger der Stadt eine permanente Bedrohung darstellte. Auf der Flucht vor der Gestalt soll er versucht haben, mit seinem Pferd das Schwarzwasser zu überspringen und auf dem gegenüberliegenden Ottenstein zu landen. Dieser Plan schlug fehl und Georg zerschellte auf dem Grunde des Flusses. Noch heute soll der Abdruck des Hufeisens seines Pferdes im Fluss zu erkennen sein.
„Als Flagge führt die Stadt Schwarzenberg eine rot-gelbe Streifenflagge (Bikolore) mit aufgelegtem Stadtwappen.“[2]
Die Stadt entwickelt den Tourismus, durch sie führen die Silberstraße und der Bergwanderweg Eisenach–Budapest. Im Ortsteil Pöhla beginnt der Bergbau-Lehrpfad Pöhla/Rittersgrün.
Wichtige Arbeitgeber in der Metallbranche sind ein Werkzeugbau-Ableger der KUKA Systems GmbH und die Cawi Stanztechnik GmbH, die in den Gebäuden des ehemaligen Waschgerätewerks produziert. Mitte der 1990er Jahre wurde im Stadtteil Neuwelt ein Gewerbegebiet erschlossen, auf dem heute mehr als 20 mittelständische Unternehmen ansässig sind.
Durch Schwarzenberg führt die Bundesstraße 101, über die die Autobahnen 4 und 72 in 25 bis 30 Kilometern Entfernung erreicht werden können. Die nächstgelegenen größeren Flughäfen sind die in Dresden und Leipzig/Halle (jeweils etwa 120 Kilometer).
Der Bahnhof wurde am 11. Mai 1858 durch den sächsischen König Johann eingeweiht. 2001 verlor er offiziell seine Funktion als Güterbahnhof, wird aber von der Deutschen Bahn und deren Tochter Erzgebirgsbahn für den Personenverkehr genutzt (siehe auch: Bahnstrecke Zwickau–Schwarzenberg).
Über den unmittelbar angrenzenden Busbahnhof werden der Stadt- und regionale Verkehr mit Bussen bedient.
Schwarzenberg verfügt über fünf Grundschulen (Neuwelt, Heide, Pöhla, Sonnenleithe und Crandorf), eine Mittelschule ("Stadtschule"), ein Gymnasium ("Bertolt-Brecht-Gymnasium") und ein Berufliches Schulzentrum für Wirtschaft und Sozialwesen. Es existieren weiterhin eine Lernbehindertenschule, eine Förderschule für geistig Behinderte sowie eine Volkshochschule.
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Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."