| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Thüringen | |
| Landkreis: | Saalfeld-Rudolstadt | |
| Verwaltungsge- meinschaft: |
Mittleres Schwarzatal | |
| Höhe: | 280 m ü. NN | |
| Fläche: | 14,63 km² | |
| Einwohner: | 578 (31. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 40 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 07427 (alt: 6825) | |
| Vorwahl: | 036730 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SLF | |
| Gemeindeschlüssel: | 16 0 73 082 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Hauptstraße 40 07429 Sitzendorf |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Knut Künzer | |
| Lage der Gemeinde Schwarzburg im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt | ||
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Schwarzburg ist eine Gemeinde im Schwarzatal („Perle Thüringens“) im thüringischen Landkreis Saalfeld-Rudolstadt. Sie ist Mitglied in der Verwaltungsgemeinschaft Mittleres Schwarzatal.
Inhaltsverzeichnis |
Angrenzende Gemeinden sind Allendorf, die Stadt Bad Blankenburg, Bechstedt, Döschnitz, Saalfelder Höhe und Sitzendorf.
Die Ersterwähnung 1071 als „Swartzinburg“ erfolgte in einer Grenzbeschreibung des Orlagaus. Das Dorf unterhalb der Burg wuchs durch Ausnutzung der Wasserkraft (Mahlmühle, Schneidemühle, Lohmühle, Eisenhammer) bis zum 19. Jh. als kleines Industriezentrum. Besonders im Hochmittelalter durch Goldwäscherei (Seifengold) wichtiger Ort im Schwarzatal. Nach Aufgabe des Eisenhammers 1846 große Auswanderungswelle (mehr als 20% der Einwohner) nach Nordamerika. Danach erheblicher Aufschwung durch Fremdenverkehr und Urlaubswesen. Studenten von Jena (Burschenschaftsbewegung) und Maler der Romantik hatten zuvor das wildromantische Schwarzatal berühmt gemacht (siehe auch Ludwig Bechstein).
Die Gemeinde Schwarzburg hatte 2004 ca. 700 Einwohner. Besondere historische Bedeutung erlangte Schwarzburg, da hier Reichspräsident Friedrich Ebert im Urlaub am 11. August 1919 die von der Nationalversammlung in Weimar beschlossene Reichsverfassung, die erste demokratische Verfassung Deutschlands (Weimarer Verfassung), unterzeichnete.
1887 wurde in Schwarzburg der Schwarzburgbund gegründet, ein Zusammenschluss von nichtschlagenden Studentenverbindungen.
Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):
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Die heutige Schlossruine Schwarzburg war seit dem 12. Jahrhundert Stammsitz der Grafen von Schwarzburg. Nach wiederholten Aufteilungen in verschiedene Linien entstanden daraus 1599 die zwei Hauptlinien Schwarzburg-Sondershausen (1909 erloschen, morganatische Seitenlinie mit mehreren Namensträgern in Österreich und Ungarn) und Schwarzburg-Rudolstadt, die 1697 und 1710 in den Reichsfürstenstand erhoben wurden.
Im ehemaligen Pädagogium (Privatschule, die zur mittleren Reife und zum Abitur führte) wurde 1946 eine Landesforstschule eingerichtet. 1950 Fachschule, 1968 Ingenieurschule, seit 1992 Fachhochschule für Forstwirtschaft. Die Fachhochschule wird durch die Freistaaten Sachsen und Thüringen als verwaltungsinterne Ausbildungsstätte für den gehobenen Forstdienst gemeinsam betrieben. Die FH wird mit Ausbildungsende des letzten Studienjahrgangs 2008 geschlossen.
Etwas oberhalb der Stadt liegt das malerische Bahnhofsgebäude von 1900, es ist das schönste und aufwendigste der Schwarzatalbahn. Das Dach ist mit farbig glasierten Ziegeln gedeckt. An der Westseite wurde für die Schwarzburger Fürsten ein separater Anbau errichtet. Das Empfangsgebäude ist seit dem 1. Juni 1992 geschlossen und fungiert nach der Wiedereröffnung der Strecke nur noch als Haltepunkt. Es wurde von der Firma Faller als Modell nachgebaut.
Allendorf | Altenbeuthen | Arnsgereuth | Bad Blankenburg | Bechstedt | Cursdorf | Deesbach | Döschnitz | Dröbischau | Drognitz | Gräfenthal | Hohenwarte | Kamsdorf | Katzhütte | Kaulsdorf | Königsee | Lehesten | Leutenberg | Lichte | Lichtenhain/Bergbahn | Mellenbach-Glasbach | Meura | Meuselbach-Schwarzmühle | Oberhain | Oberweißbach/Thür. Wald | Piesau | Probstzella | Reichmannsdorf | Remda-Teichel | Rohrbach | Rottenbach | Rudolstadt | Saalfeld/Saale | Saalfelder Höhe | Schmiedefeld | Schwarzburg | Sitzendorf | Uhlstädt-Kirchhasel | Unterweißbach | Unterwellenborn | Wittgendorf
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."