| Schwarzbrauenalbatros | ||||||||||
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| Systematik | ||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||
| Thalassarche melanophris | ||||||||||
| Temminck, 1828 |
Der Schwarzbrauenalbatros oder Mollymauk (Thalassarche melanophris) ist eine Vogelart aus der Familie der Albatrosse (Diomedeidae). Er ist der am weitesten verbreitete und häufigste Vertreter der Familie. Der Schwarzbrauenalbatros (oft auch als Black-browed Albatros bezeichnet) gehört zur Ordnung der Röhrennasen.
Inhaltsverzeichnis |
Der Schwarzbrauenalbatros kann vom Wanderalbatros (Diomedea exulans) durch die namensgebenden dunklen Augenstreifen und die breiten schwarzen Flügelkanten auf der sonst weißen Unterseite unterschieden werden. Die Spannweite eines ausgewachsenen Exemplares kann eine Größe von bis zu 245 cm erreichen. Die Art wird etwa 80 bis 83 cm lang, die Höhe beträgt im Stand durchschnittlich 63 cm. Damit ist sie von den 14 verschiedenen Albatrosarten eine der kleinsten Arten. Die beiden Geschlechter unterscheiden sich rein äußerlich nicht. Erwachsene Vögel haben einen gelben Schnabel, bei Jungvögeln ist er grau. Jungvögel sind insgesamt mehr grau gefärbt, besonders am Hals. Bei ausgewachsenen Schwarzbrauenalbatrosen ist der Kopf und der übrige Körper weiß. Der Schwanz dieser Vögel ist kurz und grau. Die langen, schmalen Flügel sind ein Meisterwerk der Evolution und Aerodynamik. Sie können stundenlang dicht über den Wellen schweben, ohne mit den Flügeln schlagen zu müssen.
Der Schwarzbrauenalbatros brütet auf Inseln rund um die Antarktis. Die Unterart T. m. melanophris brütet im Gebiet um das Kap Hoorn, auf den Falklandinseln und Südgeorgien. Eine zweite Unterart, T. m. impavida, brütet auf der zu Neuseeland gehörenden Campbell-Insel. Wie fast alle Albatrosarten nisten sie in Kolonien, welche oft aus mehren tausend Vögeln bestehen.
Der Schwarzbrauenalbatros verbringt fast sein ganzes Leben in der Luft über dem Südpolarmeer. Er ist aber auf seinen weiten Wanderungen auch schon im Nordatlantik gesichtet worden. Beispielsweise hat mehrmals ein Vogel in schottischen Basstölpel-Kolonien übersommert. Von 1860 bis 1894 lebte ein Exemplar, mit Namen Súlukongur, unter den Basstölpeln der färöischen Insel Mykines.
Die Tiere dieser Art sind sehr treue Vögel. Die Paare kommen im Normalfall jedes Jahr aufs Neue zusammen um gemeinsam zu brüten. Als Nistplätze bevorzugen sie die Steilküsten der der Antarktis vorgelagerten Inseln, weil sie von dort aus den Aufwind beim Abfliegen besser nutzen können. Dabei kommen sie nur zur Brut und Brutpflege an Land, wo das Paar meist nur ein Ei auszubrütet.
Um in dem kalten und rauen Klima zu überleben, werden jungen Schwarzbrauenalbatrosse von einer dicken Fettschicht und einem dichten Daunenkleid vor der Kälte geschützt. Bei der Brutpflege wechseln sich die Eltern ab. Während ein Elternteil oft viele Kilometer zur Nahrungssuche zurücklegt, warten das Küken und der andere Elternteil an Land. Die Aufzuchtzeit der Jungen dauert ungefähr vier Monaten. Danach verlassen die Jungen das Land und verbringen bis zum Eintreten der Geschlechtsreife die ganze Zeit auf dem offenen Meer. Diese tritt etwa im Alter von vier Jahren ein. Wie die meisten Albatrosse haben auch die Schwarzbrauenalbatrosse einen Trick entwickelt, um sich vor Feinden zu schützen. Bei einem Angriff bespritzen sie den Feind oder Angreifer zusätzlich mit Öl aus ihren Nasenlöchern. Dieses Öl stammt aus dem Magen der Tiere und hat einen sehr unangenehmen ranzigen Gestank.
Die Nahrung bilden hauptsächlich Tintenfische, Krebse und Krill. Wie viele Seevögel nimmt auch der Schwarzbrauenalbatros Meerwasser auf und scheidet den Großteil des Salzgehaltes durch die Nasendrüsen wieder aus.
Die Schwarzbrauenalbatrosse stehen, wie die meisten Albatrosarten, auf der Roten Liste gefährdeter Arten. Oft folgen die Tiere Fischereischiffen. Dabei sind vor allem die Longlines für sie gefährlich. Viele Albatrosse kommen an den Haken dieser Langleinen um, welche über 100 Kilometern lang und mit über 20 000 Haken besetzt sein können. An diesen Haken sind Fischköder angebracht, doch oft fallen auch die Albatrosse dieser Methode zum Opfer. Oft verfangen sie sich dabei an den Haken und ertrinken, sobald die Leine durch ihr Gewicht absinkt.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."