Der Begriff Subsahara-Afrika ist eine Begriffsumwandlung des ursprünglichen Begriffs „Schwarzafrika“ während der Kolonialzeit, dessen Ursprung unter anderem in der Hautfarbe der Bewohner dieser Region der „Schwarzafrikaner“ liegt. Deshalb wird an Stelle des obsoleten Begriffs inzwischen der Begriff Subsahara-Afrika (bzw. Subsaharisches Afrika) verwendet. Sie ist eine Bezeichnung für den sich südlich der Sahara befindenden Teil des afrikanischen Kontinents.
Die Sahara stellte eine natürliche Barriere dar, welche Afrika geographisch, ethnisch und kulturell unterteilte. Während Nordafrika mit dem Rest des Mittelmeerraumes im wirtschaftlichen und kulturellem Austausch stand, war das subsaharische Afrika, trotz der sehr alten Transsahara-Handelsrouten, weitgehend isoliert. Die europäische Bezeichnung „Dunkler Kontinent“ für Afrika bezieht sich deshalb vor allem auf diesen Teil Afrikas südlich der Sahara und rührt nicht nur von der Hautfarbe der Einwohner her, sondern auch vom mangelnden europäischen Wissen über das Landesinnere bis weit in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts.
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Zu den Implikationen des Wortes „Schwarzafrika“ bzw. „Schwarzafrikaner“ schreibt Frantz Fanon: „Man teilt Afrika in einen weißen und einen schwarzen Teil. Die Ersatzbezeichnungen: Afrika südlich der Sahara, können diesen latenten Rassismus nicht verschleiern.“ Mit dieser dem eurozentristischen Weltbild entspringenden Vorstellung wird laut Fanon vermittelt, das „Weiße Afrika“ habe die Tradition einer „tausendjährigen Kultur“, sei quasi mediterran und würde Europa fortsetzen. Dem „weißen Afrika“, das an der abendländischen Kultur teilhabe, stellt man ein „schwarzes Afrika“ gegenüber, das als eine „träge, brutale, unzivilisierte – eine wilde Gegend“ (Fanon) dargestellt wird.“
Subsahara-Afrika besteht aus 42 Ländern, die sich auf dem Festland befinden. Außerdem gehören sechs Inselstaaten Seychellen, Komoren, Madagaskar, Kap Verde sowie São Tomé und Príncipe dazu. Mauritius wird üblicherweise nicht zu „Schwarzafrika“ gezählt, weil die ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung hauptsächlich ost-indisch, chinesisch und französisch ist.
Zu den Staaten zählen:
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."