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| Seriendaten | |
|---|---|
| Originaltitel: | Schwarz Rot Gold |
| Produktionsland: | Deutschland |
| Produktionsjahr(e): | 1982 - 1996 |
| Produzent: | |
| Episodenlänge: | etwa 90 Minuten |
| Episodenanzahl: | 18 in 8 Staffeln |
| Originalsprache: | |
| Idee: | |
| Genre: | |
| Erstausstrahlung: | 12. Mai 1982 auf ARD |
| Besetzung | |
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| Nebencharaktere | |
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Schwarz Rot Gold ist der Titel einer ARD-Fernsehserie mit Uwe Friedrichsen, die von 1982 bis 1996 produziert wurde. In ihr werden Kriminalgeschichten rund um die Hamburger Zollfahndung dargestellt.
Neben der ZDF-Vorabendserie Es geht auch ohne Mord ist Schwarz Rot Gold die einzige deutsche Krimiserie, in der es nicht primär um Mord und Gewaltverbrechen geht.
Inhaltsverzeichnis |
Der bärbeißige Zollamtmann (später: Zollamtsrat) Zaluskowski ermittelt bei Wirtschaftsvergehen im Umfeld des Hamburger Hafens. Unterstützt wird er dabei von seinen Kollegen Hobel, Globig und Doellke sowie in den ersten Folgen (bis 1988) auch von Grosser. Bei seinen Ermittlungen muss er seinem Chef Brauer Rechenschaft ablegen.
Die auf den ersten Blick wenig aufregend wirkenden Themen wie Subventionsbetrug mit Schafskäse und Mineralölsteuer, gepanschtem Honig und verschnittener Butter, offenbaren im Verlauf jeder Folge tatsächlich aber auch einen Blick in die äußerst trickreichen Mittel und Wege von Subventionsbetrug und Steuerhinterziehung. Aber auch bekanntere Themen wie Zigaretten- und Waffenschmuggel kommen vor.
Die Serie gewährt zudem Einblicke in die manchmal nicht weniger undurchsichtigen internationalen Handelsabkommen und nationalen Gesetzeswerke. Immer mit angesprochen werden auch die gesellschaftlichen Folgen des illegalen Handelns. Dem geradezu klassischen Satz der Ertappten „Wenn wir das Geschäft nicht gemacht hätten, hätte ein anderer es gemacht“ halten Zaluskowski und seine Kollegen sinngemäß stets entgegen, dass „sich die krummen Touren nur lohnen, solange es noch Idioten gibt, die sich an die Regeln halten“.
Kennzeichnend für die Serie ist, dass im Gegensatz zu vielen üblichen Krimiserien kaum Effekthascherei eingesetzt, sondern im Gegenteil ein sehr realistischer Alltag dargestellt wird. Nicht selten stoßen die Ermittler dabei an ihre von unpraktikablen oder gar widersinnigen Vorschriften gesetzten Grenzen, schlagen sich mit Formularen herum und müssen zusehen, wie Beschuldigte davonkommen oder andere sofort deren Platz einnehmen.
| Folge | Titel | Thema | Erstausstrahlung |
|---|---|---|---|
| 1 | Unser Land | Steuerbetrug (Mineralölsteuer) | 12. Mai 1982 |
| 2 | Alles in Butter | Subventionsbetrug durch eine Butterschmelze | 3. November 1982 |
| 3 | Kaltes Fleisch | Schmuggel argentinischen Rindfleischs | 1. Dezember 1982 |
| 4 | Blauer Dunst | Zigarettenschmuggel | 28. November 1984 |
| 5 | Um Knopf und Kragen | Umgehung des Welttextilhandelsabkommens | 23. Dezember 1984 |
| 6 | Nicht schießen! | Industriespionage, Computerschmuggel in den Ostblock | 27. März 1985 |
| 7 | Schwarzer Kaffee | Umgehung des Weltkaffeehandelsabkommens | 20. Januar 1988 |
| 8 | Zucker Zucker | Honigpanscherei | 3. Februar 1988 |
| 9 | Wiener Blut | Schmuggel von Rüstungsgütern ins Ausland / nach Irland | 4. Februar 1990 |
| 10 | Hammelsprung | Subventionsbetrug mit Schafskäse | 22. August 1990 |
| 11 | Schmutziges Gold | Goldschmuggel | 18. September 1991 |
| 12 | Stoff | Rauschgifthandel | 9. November 1991 |
| 13 | Der Rubel rollt | Vereinigungskriminalität („Transferrubel“) | 14. Februar 1993 |
| 14 | Made in Germany | Umgehung des Außenwirtschaftsgesetzes (Irakhandel) | 1. September 1993 |
| 15 | Mafia Polska | Weizenschmuggel aus Polen | 25. Dezember 1993 |
| 16 | Mission in Hongkong | Schmuggel von Videokassetten, Umgehung der „Leerkassettenabgabe“ | 23. November 1994 |
| 17 | Geld stinkt | Geldwäsche | 15. März 1995 |
| 18 | Im Sumpf | Illegale Giftmüllbeseitigung | 17. Juli 1996 |