| Wappen | Deutschlandkarte | ||||
|---|---|---|---|---|---|
|
|
|||||
| Basisdaten | |||||
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen | ||||
| Regierungsbezirk: | Düsseldorf | ||||
| Kreis: | Viersen | ||||
| Höhe: | 60 m ü. NN | ||||
| Fläche: | 48,11 km² | ||||
| Einwohner: | 19.318 (31. Dez. 2007)[1] | ||||
| Bevölkerungsdichte: | 402 Einwohner je km² | ||||
| Postleitzahl: | 41366 | ||||
| Vorwahlen: | 0 21 63 | ||||
| Kfz-Kennzeichen: | VIE | ||||
| Gemeindeschlüssel: | 05 1 66 024
|
||||
| Gemeindegliederung: | 2 Ortsteile | ||||
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Markt 20 41366 Schwalmtal |
||||
| Webpräsenz: | |||||
| Bürgermeister: | Reinhold Schulz (CDU) | ||||
| Lage der Gemeinde Schwalmtal im Kreis Viersen | |||||
Die Gemeinde Schwalmtal liegt am Niederrhein im Westen des Bundeslands Nordrhein-Westfalen und ist eine kreisangehörige Gemeinde des Kreises Viersen im Regierungsbezirk Düsseldorf.
Inhaltsverzeichnis |
Schwalmtal ist in den östlichen Teil des Naturparks Maas-Schwalm-Nette integriert. Umgeben ist Schwalmtal von einer typisch niederrheinischen Landschaft. Namensgeber für die Gemeinde war der Fluss Schwalm. Schwalmtal wird auch das „Tal der Mühlen“ genannt.
Schwalmtal besteht aus folgenden Ortsteilen:
Die Gemeinde Schwalmtal ist noch relativ jung, und entstand erst am 1. Januar 1970 im Zuge der kommunalen Neugliederung. Dabei wurden die bis dahin rechtlich selbständigen Gemeinden Waldniel und Amern zur Gemeinde Schwalmtal zusammengefasst. Die gefundenen steinzeitlichen Siedlungsreste lassen aber eine wesentlich ältere Geschichte vermuten. Die ältesten Funde werden auf das Jahr 2000 v. Chr. datiert. Die urkundlichen Erwähnungen gehen zurück bis auf das Jahr 1020 für Waldniel und das 12. Jahrhundert für Amern.
Die spätere Gemeinde Waldniel wurde im Jahr 1915 aus den Gemeinden Burgwaldniel, Kirspelwaldniel und Lüttelforst gebildet. Die Gemeinde Amern entstand erst 1928 mit der Zusammenlegung von Amern St. Georg mit Dilkrath. Im Jahr 1936 folgte dann die Zusammenlegung von Unteramern und Oberamern.
Schwalmtal wird zur Zeit von der CDU regiert. Bürgermeister ist Reinhold Schulz. Erster Stellvertreter ist Kurt van de Flierdt (CDU), zweite Stellvertreterin ist Klaudia Foest (Grüne). Der Gemeinderat hat 34 Sitze, die folgendermaßen verteilt sind:
In den Vereinen SC Waldniel, VSF Amern und Fortuna Dilkrath werden zahlreiche Sportarten gefördert.
Das Wappen der Gemeinde Schwalmtal ist zweigeteilt und setzt sich aus Teilen der Wappen von den beiden ursprünglichen Gemeinden Amern und Waldniel zusammen. Die linke Hälfte des Wappens enthält eine Abbildung des Erzengels Michael auf blauem Grund, der einem schwarzen Drachen eine rote Lanze in den Rachen stößt. St. Michael ist der Patron der Waldnieler Pfarrkirche.
Auf der rechten Hälfte sind drei blaue Balken auf silbernem Grund zu sehen. Die drei Balken sind einem Siegel aus dem Jahre 1267 der Herren von Ambere entnommen, die als Gründer von Ober- und Unteramern gelten.
Partnerstadt von Schwalmtal ist seit 1985 die etwa 3.600 Einwohner zählende Stadt Ganges in Südfrankreich. Im Rahmen der Partnerschaft findet jedes Jahr ein Schüleraustausch beider Städte statt.
Das Naherholungsgebiet Hariksee hat mit der Mühlrather Mühle von 1447 die älteste Wassermühle am Niederrhein.
Der Ortsteil Waldniel hat das 1936 im englischen Landhausstil von Josef Kaiser erbaute „Haus Clee“ zu bieten, in dem sich heute die Geschäftsführung der Bethanien Kinder- und Jugenddörfer befindet. Es wurde auf den Grundmauern des vorherigen kleinen Schloss gebaut. Die Geschichte von „Haus Clee“ reicht bis in das 14. Jahrhundert zurück. Letzter adeliger Besitzer war Eduard Rosbach, der den Park anlegen und auch das Insel-Schlösschen erbauen ließ.
Der „Schwalmtaldom“, wie der Volksmund die neugotische Pfarrkirche St. Michael in Waldniel nennt, ist in den Jahren 1879 bis 1883 erbaut worden und liegt unmittelbar am historischen Marktplatz im Ortskern. Insgesamt gibt es in Schwalmtal über 130 Baudenkmäler zu entdecken.
Im Ortsteil Amern ist der alte Mühlenturm aus dem frühen 19. Jahrhundert einen Besuch wert. Am Wochenende finden hier Wechselausstellungen statt, ansonsten kann der Mühlenturm für Feiern gemietet werden.
Mit den „Schwalmtal-Zupfern“ hat Schwalmtal Europas größtes Gitarrenorchester. Überregional bekannt ist auch die Gitarrenband „Jester Hat“. Die ebenfalls weit über die Grenzen Schwalmtals hinaus bekannte Theater-AG des Gymnasiums St. Wolfhelm erreichte 1999 mit der Aufführung des Broadway-Musicals „Der Mann von La Mancha“ den ersten Platz beim Niederrheinischen Amateur-Theater in Xanten. In der Theater-AG sammelte auch Charlotte Roche während ihrer Schulzeit erste Bühnenerfahrungen. Für die weiteren kulturellen Veranstaltungen wie Musicals und Kabaretts bietet die Aula des Gymnasiums mehr als 600 Sitzplätze.
Der Industriestandort Schwalmtal war in früheren Zeiten, vor allem auf Grund der Nähe zu Mönchengladbach und Krefeld, von der Textilindustrie geprägt. Heute liegen die Schwerpunkte der Industrielandschaft dagegen in der Nahrungsmittelherstellung sowie in der Metallverarbeitung. Seit einigen Jahren ist außerdem zu beobachten, dass sich verstärkt auch Unternehmen aus dem IT-Sektor in Schwalmtal ansiedeln.
Schwalmtal lässt sich mit dem Auto über die Bundesautobahn 52 (Ausfahrten Schwalmtal-Hostert (5) und Schwalmtal-Waldniel (4)) oder über die L371 und die B 221 erreichen. Bahnhöfe in der Nähe sind Mönchengladbach (Hbf), Viersen (Hbf), Viersen-Dülken und Viersen-Boisheim die - bis auf Viersen-Boisheim - per Schnellbusverbindungen erreichbar sind. Die Flughäfen Düsseldorf und Mönchengladbach sind in 30 bzw. 15 Autominuten erreichbar. Innerhalb des Gemeindegebietes wird der „Bürgerbus Schwalmtal (Niederrhein)“ betrieben, der auf einer staatlich konzessionierten Buslinie den öffentlichen Personennahverkehr ergänzt. Alle Bürgerbus-Fahrerinnen und -fahrer sind ehrenamtlich tätig.
Brüggen | Grefrath | Kempen | Nettetal | Niederkrüchten | Schwalmtal | Tönisvorst | Viersen | Willich
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."