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Schwalbach am Taunus :

femme russe

Schwalbach am Taunus

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Schwalbach am Taunus
Markierung
Deutschlandkarte, Position von Schwalbach am Taunus hervorgehoben
Koordinaten: 50° 9′ N, 8° 32′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Landkreis: Main-Taunus-Kreis
Höhe: 117–204 m ü. NN
Fläche: 6,47 km²
Einwohner: 14.571 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 2252 Einwohner je km²
Postleitzahl: 65824
Vorwahl: 06196
Kfz-Kennzeichen: MTK
Gemeindeschlüssel: 06 4 36 011
Adresse der Stadtverwaltung: Marktplatz 1–2
65824 Schwalbach
Webpräsenz:
Bürgermeister: Christiane Augsburger (SPD)

Schwalbach am Taunus ist eine Stadt im hessischen Main-Taunus-Kreis. Sie liegt im Vortaunus, unmittelbar an der westlichen Stadtgrenze von Frankfurt am Main. Schwalbach ist ein wichtiger Wohn- und Gewerbestandort im suburbanen Frankfurter Umland. Annähernd die Hälfte der Schwalbacher lebt in der Limesstadt, einer von 1962 bis 1973 errichteten Großwohnsiedlung.

Alte Schule

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Altes Rathaus

[Bearbeiten] Klima

Wie im Westen Deutschlands üblich, hat Schwalbach atlantisches Klima mit warmen Sommern und milden Wintern. Im Sommerhalbjahr fällt (durch Gewitter) etwas mehr Regen als im Winterhalbjahr (mehr Landregen). Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 9,5 Grad Celsius, kältester Monat ist der Januar, wärmster der Juli. Pro Jahr fallen 550 Millimeter bis 600 Millimeter Niederschlag. Die trockensten Monate sind März und Oktober, der feuchteste ist der Juli.

Durch den nördlich an Schwalbach vorbei verlaufenden Taunus-Hauptkamm kommt es bei nördlichen Winden, insbesondere bei Nordwestwind, zur Ausbildung von Föhn. Bei starker Ausprägung herrscht in Schwalbach aufgelockerte Bewölkung, ab Eschborn-Süd in Richtung Frankfurt regnet es.

[Bearbeiten] Geologie und Böden

Der kleinere nördliche Teil Schwalbachs gehört geologisch noch zum Vortaunus, während ein größerer südlicher Teil dem Main-Taunus-Vorland zugerechnet wird. Im nördlichen Gebiet gibt es sehr dichte, zu Staunässe neigende schwere Lehmböden; im südlichen Teil sind es eher gute und nicht so dichte Ackerböden.

[Bearbeiten] Fauna und Flora

Für diese Gegend typisch sind Eichen-Hainbuchen-Wälder, sie prägen auch den Schwalbacher Wald. Die Bäche säumen Schwarzerlen, Weiden und Eschen. Nadelbäume sind in Schwalbach ohne Ausnahme nicht heimisch. Gute Standortbedingungen finden dagegen Edellaubhölzer wie zum Beispiel die Esskastanie, aber auch Kirsche, Ahorn und Eiche; die Bedingungen für den Obstbau sind günstig. Im Norden der Gemarkung gibt es größere, ökologisch sehr wertvolle Wiesenflächen. In Schwalbach brüten 59 Vogelarten; 32 Schmetterlings-, 18 Libellen- und sieben Amphibienarten konnten beobachtet werden.

[Bearbeiten] Natur- und Landschaftsschutz

In Schwalbach am Taunus stehen mittlerweile Flächen von 18,5 Hektar unter Natur- und Landschaftsschutz. Nahezu dreiviertel dieser Flächen sind Wiesen, zum Beispiel Streuobst- und Bachuferwiesen, der Rest Feldgehölze und Uferwälder. Der Schwalbacher Wald ist Bannwald und untersteht damit - ebenso wie das Arboretum - größtmöglichem Schutz.

[Bearbeiten] Arboretum Main-Taunus

Im rund 75 Hektar großen Arboretum Main-Taunus wachsen rund 600 verschiedene Baum- und Straucharten. Während Waldparks üblicherweise aus einer Ansammlung einzelner Bäume bestehen – mit Namenschild und Herkunftsbezeichnung – hat das Land Hessen mit dem Arboretum einen ganz anderen Waldpark geschaffen. Hier werden verschiedene Waldgebiete der Erde jeweils durch eine Gruppe von Bäumen und Sträuchern repräsentiert, so, wie sie im dargestellten Wald auch in der Natur vorkommen.

[Bearbeiten] Nachbargemeinden

Schwalbach grenzt im Norden an die Städte Königstein im Taunus und Kronberg im Taunus (beide Hochtaunuskreis), im Osten an die Stadt Eschborn, im Süden an die kreisfreie Stadt Frankfurt am Main sowie im Westen an die Gemeinde Sulzbach und die Stadt Bad Soden.

[Bearbeiten] Geschichte

Schwalbach um 1670

Der historische Ortskern war, wie Ausgrabungen Anfang der 1960er Jahre ergaben, bereits in jungsteinzeitlicher, römischer und merowingischer Zeit besiedelt. Ein sichtbares Zeugnis dieser vor-Schwalbacher Besiedlung ist der 1839 gefundene römische Viergötterstein.

Wie in den meisten anderen „-bach“-Orten der Umgebung erfolgte die eigentliche Dorfgründung in karolingischer Zeit. Die erste erhaltene Erwähnung eines villa Sualebach stammt aus einer Schenkungsunrkunde an das Kloster Lorsch aus dem Jahr 781.

Schwalbach blieb jahrhundertelang ein bäuerlich geprägtes Dorf mit 200 bis 300 Einwohnern.[1]

1635 kam Schwalbach unter die Herrschaft der Herren von Königstein, die ihrerseits zum Kurfürstentum Mainz gehörten. Die eingesetzten Vögte hatten in der Burg Schwalbach einen lokalen Sitz.

Alte Kapelle

Nach der Auflösung von Kurmainz kam Schwalbach 1806 an das Herzogtum Nassau, nach dessen Annexion durch Preußen 1866 in die preußische Provinz Hessen-Nassau und dort in den Obertaunuskreis.

1843 hatte Schwalbach 703 Einwohner.[1]

Neugotische Fresken in der Kapelle freigelegt

Im Zuge der Industrialisierung, ab den 1870er Jahren, änderte sich die Schwalbacher Wirtschaftsstruktur. Während der Ort bisher fast ausschließlich von der Landwirtschaft lebte, fanden nun viele Schwalbacher in den benachbarten Städten Rödelheim, Bockenheim oder Höchst als Arbeiter in den entstehenden Fabriken ihr Auskommen. Aufgrund der erweiterten wirtschaftlichen Basis steigt, wie überall im Vortaunus, auch die Einwohnerzahl: 1925 hatte Schwalbach 1500, 1956 schon 3300 Einwohner.

1928 wurde die Gemeinde Schwalbach Teil des neu gegründeten Main-Taunus-Kreises mit Sitz in Höchst am Main.

Die Suburbanisierung führte nach dem Zweiten Weltkrieg im ganzen Vordertaunus zu einem weiteren, noch stärkeren Wachstum der Einwohnerzahlen. Dies geschah in Schwalbach in extremer Form durch den Bau der Limesstadt, der zweitgrößten Großwohnsiedlung im Rhein-Main-Gebiet. Zum Zeitpunkt des Baubeginns hatte Schwalbach rund 4.000 Einwohner, die neue Siedlung war für 10.000 Menschen konzipiert.

Die Limesstadt machte aus der kleinen Vortaunusgemeinde eine moderne Vorstadt am Rande der Metropole. 1970 eröffnete die Limesbahn, im selben Jahr (9. Mai) erfolgte die Verleihung der Stadtrechte. Während der hessischen Gebietsreform 1972-77 konnte das stark angewachsene Schwalbach seine Eigenständigkeit erhalten. 1978 erhielt die Stadt Anschluss an das neue Frankfurter S-Bahnnetz. Seit den 90er Jahren entwickelte sich der Wohnvorort auch zu einem wichtigen Gewerbestandort, vor allem als Deutschlandsitz ausländischer Großkonzerne.

2003 wurden vorwiegend in Schwalbach Diskussionen über eine freiwillige Fusion mit Eschborn, Steinbach, Sulzbach und Bad Soden geführt, die jedoch nicht in die Tat umgesetzt wurde. Die Bürgermeister der genannten, städtebaulich verwachsenen Kommunen verständigten sich stattdessen auf das Ziel einer engeren Kooperation ihrer Verwaltungen. Größere gemeinsame Projekte stehen bislang noch aus.

[Bearbeiten] Bauwerke

[Bearbeiten] Schwalbacher Burg

Die Überreste der Schwalbacher Burg (erstmals urkundlich erwähnt im Jahre 1345) wurden um 1960 geschleift, um Platz für einen Baumarkt (heute: Moos) zu machen.

Im Jahre 1213 treten erstmals die Ritter von Schwalbach (Henricus de Swalebach und sein Bruder Hartmudus) in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Eberbach auf. Johann von Schwalbach ist als Vogt ab 1242 nachgewiesen. Die Familie von Schwalbach stirbt hier 1569 im Mannesstamm aus.

[Bearbeiten] Gasthäuser „Mutter Krauss“ und „Zum Schwanen“

Mutter Krauss

Die Mutter Krauss ist ein weit über die Grenzen der Stadt bekanntes Wirtshaus. Das nahegelegene historische Gasthaus Zum Schwanen ist bereits seit 1668 urkundlich nachgewiesen. Der Fachwerkbau besitzt eine in dieser Form in Hessen selten anzutreffende Bauweise.

[Bearbeiten] Ehrenmal

Ehrenmal

Das Schwalbacher Ehrenmal an der Eschborner Straße erinnert an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs und wurde im Jahre 1923 fertiggestellt. Der Kostenvoranschlag belief sich damals auf 17.400 Reichsmark. In Folge der Inflation kostete es schließlich einige hunderttausend Reichsmark.

Allein für den Guss der Platten entstanden Kosten von 200.000 Reichsmark. Die zur Errichtung des Ehrenmals ins Leben gerufene Gedenksteinkommission musste bis zur Fertigstellung insgesamt 46-mal tagen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden zusätzliche Platten angebracht, um der Gefallenen und Opfer des Zweiten Weltkrieges zu gedenken.

[Bearbeiten] Altes Rathaus

Das historische Fachwerkrathaus der Stadt im alten Ortskern ist das Wahrzeichen der Stadt.

[Bearbeiten] Limesstadt

Die Limesstadt ist eine 1962–1973 errichtete Großwohnsiedlung für seinerzeit rund 10.000 Einwohner, deren Bau Schwalbachs Einwohnerzahl mehr als verdoppelte. Die Errichtung der Limesstadt wurde maßgeblich von Frankfurt unterstützt. Hier befindet sich heute der moderne Mittelpunkt der Stadt, der Marktplatz, sowie der S-Bahnhof.

Brunnen von Willi Schmidt in der Limesstadt

[Bearbeiten] Stadtleben

[Bearbeiten] Schulen

In Schwalbach gibt es vier allgemeinbildende Schulen:

Beide Grundschulen besitzen ein Schulkinderhaus, das als Betreuungsmodell gerne von berufstätigen Eltern genutzt wird.

Es existieren auch eine städtische Leseförderung, eine Schülerhilfe, sowie eine Schulsozialarbeit.

[Bearbeiten] Kinder

In Schwalbach gibt es zwei Krabbelgruppen für Kleinkinder bis zu drei Jahren, die von engagierten Eltern, aber auch manchmal mit Unterstützung einer Kirchengemeinde organisiert werden.

Schwalbach besitzt zwei öffentliche und vier konfessionelle Kindergärten:

Das Städtische Spielmobil hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kinder zum Spielen und Spaß haben zu animieren. Schwalbach besitzt außerdem viele Bolz- und Spielplätze sowie eine Halfpipe.

[Bearbeiten] Jugend

In Schwalbach gibt es viele Angebote für Jugendliche. Hervorzuheben ist das Jugendbildungwerk der Stadt, welches Bildungsfahrten, Jugendbegegnungen (mit polnischen und französischen Jugendlichen) und weitere Bildungsveranstalltungen anbietet. Einen großen Anteil an der Jugendarbeit übernimmt auch der Sport, insbesondere der Fußball. Der Traditionsverein FC Sportfreunde 1920 Schwalbach e.V. (kurz "FC Schwalbach" genannt) hat neben vier Senioren-Mannschaften vor allem 13 Jugendmannschaften und zählt damit zu den größten Jugendfußballvereinen im Main-Taunus-Kreis. Die über 200 Jugendlichen trainieren unter qualifizierter Anleitung auf drei Sportplätzen, darunter zwei hochmoderne Kunstrasen.

[Bearbeiten] Politik

Schwalbach wurde von 1988 bis 2006 von einer Koalition aus SPD, FDP und Unabhängiger Liste (UL) regiert. Bei der vorletzten Bürgermeisterwahl 2002 gewann CDU-Kandidat Roland Seel. Im Jahr 2008 wurde Cristiane Augsburger zur Bürgermeisterin gewählt. Deutliche Zugewinne der CDU bei der Kommunalwahl im März 2006 veränderten auch die Mehrheitsverhältnisse in der Stadtverordnetenversammlung. Schwalbach wird seitdem von einer schwarz-grünen Koalition regiert.

[Bearbeiten] Stadtverordnetenversammlung

Parteien und Wählergemeinschaften %
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 48,0 18 39,0 15
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 28,3 11 36,0 13
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 9,1 3 9,1 3
FDP Freie Demokratische Partei 8,3 3 9,7 4
UL Unabhängige Liste 6,3 2 6,2 2
Gesamt 37 37
Wahlbeteiligung in % 46,0 50,8

Stadtverordnetenvorsteherin ist Claudia Eschborn (CDU).


[Bearbeiten] Bürgermeister

Bürgermeister Amtszeit
Julius Hemmerle 1952–1958
Hugo Lietzow (SPD) 1958–1975
Roland Petri (SPD) 1976–1982
Rüdiger Glatzel (CDU) 1982–1988
Horst Faeser (SPD) 1988–2002
Ulrike Scholtz (FDP) (geschäftsführend) <2002
Roland Seel (CDU) 2002–2008
Christiane Augsburger (SPD) seit 7. Juni 2008

[Bearbeiten] Magistrat

Der Magistrat von Schwalbach am Taunus wird derzeit aus dreizehn Mitgliedern, zwei hauptamtlichen und elf ehrenamtlichen, gebildet.

[Bearbeiten] Ausländerbeirat

Der Ausländerbeirat der Stadt Schwalbach am Taunus besteht aus fünf Mitgliedern. Ein ehrenamtlicher Stadtrat ist als ständiger Vertreter des Magistrats bei den Sitzungen anwesend.

[Bearbeiten] Wappen

Das Schwalbacher Stadtwappen zeigte ursprünglich den Y-förmigen Zusammenfluss von Waldbach und Sauerbornsbach, die dann den Schwalbach entstehen lassen. In späterer Zeit wurde diese Form durch einen V-förmigen schwarzen Schwalbenschwanz auf gelbem Grund ersetzt, über den 1804 ein roter sechszackiger Stern gesetzt wurde. Zusätzlich zum Stadtwappen wurde im Jahr 2002 ein Stadtlogo mit zwei stilisierten grünen Bögen eingeführt, die an den Taunus erinnern sollen.

[Bearbeiten] Partnerschaften

Haus in der Schwalbacher Altstadt

Schwalbach unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu

Die Stadt Schwalbach pflegt zudem freundschaftliche Beziehungen zu Tarrafal, Republik Kap Verde.

[Bearbeiten] Wirtschaft

Schwalbach ist ein bedeutender Gewerbestandort. Nicht zuletzt angeregt durch den Erfolg der Nachbargemeinde Eschborn, die mehr Arbeitsplätze als Einwohner zählt, konnte sich auch Schwalbach als suburbaner Standort im attraktiven Frankfurter Westen etablieren. Mehrere Deutschland- oder Europazentralen ausländischer Unternehmen haben ihren Sitz in Schwalbach.

Zuletzt übten 76 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Schwalbach am Taunus Dienstleistungstätigkeiten aus.

[Bearbeiten] Gewerbegebiete

Die meisten größeren Schwalbacher Unternehmen haben ihren Sitz in einem der beiden Gewerbegebiete. Ein drittes ist derzeit in der Entwicklung.

Das Gewerbegebiet West liegt an der Stadtgrenze zu Sulzbach, an der Sulzbacher Straße.

Das Gewerbegebiet Nord Am Kronberger Hang befindet sich an der Stadtgrenze zu Kronberg und Eschborn-Niederhöchstadt.

Für die wirtschaftliche Zukunft von Schwalbach ist das 50 ha große Gewerbegebiet Camp Phönix Park an der Autobahn A66 sehr wichtig. Es handelt sich um ein interkommunales Gewerbegebiet, das von den Städten Schwalbach und Eschborn gemeinsam entwickelt wurde. Die Erschließung des Gebietes ist seit 2007 vollendet. Als Publikumsmagnet und größtes Unternehmen hat sich ein Möbelhaus hier angesiedelt. Auf der Schwalbacher Gemarkung des Camp Phönix Parks ist bisher die Hopf Vertriebsgesellschaft mbH vertreten. Hier sind noch Flächen mit rund 40.000 Quadratmeter frei.

Feuerwehr Schwalbach

[Bearbeiten] Ansässige Unternehmen

Im Gewerbegebiet West hat der Markenartikelhersteller Procter & Gamble seine Hauptverwaltung für Deutschland, Österreich und Schweiz sowie sein Forschungs- und Entwicklungszentrum für Papierprodukte und Getränke.

Ebenfalls im Gewerbegebiet West ist die Continental ansässig.

Seit 1997 sind auch 12 Samsung-Tochtergesellschaften in Schwalbach am Taunus im Gewerbegebiet Nord unter einem Dach, darunter die Europazentrale Samsung Europe Headquarters. Dort umfassen die Geschäftsfelder vor allem die Bereiche Elektronik, Halbleiter, Stahl, Metall und Chemie, außerdem den Finanz- und IT-Sektor.

Als weltweit führender Hersteller im Bereich Maschinensteuerungen, Frequenzumrichter, Servosysteme und Robotertechnik ist Yaskawa Electric Europe GmbH mit seiner Europazentrale seit 1994 in Schwalbach am Taunus angesiedelt. Von hier aus beobachtet das japanische Unternehmen den europäischen Markt, steuert den Vertrieb und trägt Verantwortung für die Produktpalette für den sogenannten EMEA-Raum (Europa, Naher Osten und Afrika). Die Yaskawa Engineering Europe GmbH ist für den "Engineering-Support" verantwortlich. Beide Firmen haben ihren Standort im Gewerbegebiet Nord "Am Kronberger Hang".

Auf dem Gebiet der Hochtechnologie ebenfalls international aktiv sind die Dade Behring Marburg GmbH (Entwicklung medizinisch-diagnostischer Analysesysteme), BIT Analytical Instruments GmbH und SOC Technology GmbH & Co KG (Mikroelektronik/Entwicklung und Vertrieb von Mikrochips).

Dow Chemical ist eines der größten Chemieunternehmen der Welt, die Dow Deutschland GmbH & Co OHG ist im Gewerbegebiet Nord mit ihren Verkaufs- und Verwaltungsbüros ansässig.

In der Produktions- und Verfahrenstechnik sowie Informations- und Kommunikationstechnik sind in Schwalbach am Taunus mehr als zehn Firmen vertreten, beispielsweise die EMC Deutschland GmbH oder die Tektronix Network Systems GmbH - das US-Unternehmen Tektronix, Inc. entwickelt und vertreibt Messsysteme für die Telekommunikations-, Computer- und Halbleiterbranche.

Darüber hinaus sind Unternehmen des Vertriebs, unter anderem die SANYO Component Europe GmbH, Vertriebs- und Marketinggesellschaft für elektronische Bauteile, die Hopf Vertriebsgesellschaft mbH, die Dade Behring Vertriebs GmbH & Co. oder die MISUMI Europa GmbH zu nennen. Als Handelsunternehmen sind die Deutschland-Zentralen der Premium-Fahrzeugmarken Jaguar und Land Rover sowie die Mittel- und Osteuropa-Zentrale der Ernest & Julio Gallo Winery vertreten.

Mit dem Mafo-Institut gibt es auch ein Unternehmen der Markt-, Meinungs- und Absatzforschung in Schwalbach am Taunus. Die Werner Wilke Zerspanungstechnik GmbH verkauft Werkzeuge zur Metallbearbeitung und Spannmittel in alle Welt.

[Bearbeiten] Verkehr

Obwohl außerhalb der Frankfurter Stadtgrenzen gelegen, liegt Schwalbach recht zentral innerhalb der Stadtregion. Die geringe Entfernung und die guten Verkehrsverbindungen ermöglichen es, die Frankfurter City in kurzer Zeit zu erreichen.

Eine vierspurige Schnellstraße verbindet Schwalbach und Eschborn mit dem Nordwestkreuz Frankfurt, dem Knoten der Autobahnen A5 und A66. Das Frankfurter Kreuz ist nur 15 Minuten entfernt.

Zum Flughafen Frankfurt am Main gelangt man mit dem Auto in 20 Minuten, mit der S-Bahn ist man 45 unterwegs.

Seit der Eröffnung der Limesbahn 1970 ist Schwalbach an das S-Bahn-Netz des RMV angeschlossen. Es gibt nunmehr zwei Bahnhöfe: Der Bahnhof "Schwalbach (Taunus) Limes" liegt unterirdisch unter dem Marktplatz der Limesstadt. Am 31. Oktober 2008 wurde zudem die Station "Schwalbach Nord" in Betrieb genommen.[2] Diese erschließt das Gewerbegebiet "Kronberger Hang".[2]

Die Linien der Busse 810, 811 und 812 verbinden Schwalbach am Taunus mit den Nachbarstädten im Main-Taunus- und Hochtaunuskreis.

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Ehrenbürger

[Bearbeiten] Bekannte Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Quellen

  1. a b Stadt Schwalbach: Kurze Geschichte der Stadt Schwalbach am Taunus. [1]
  2. a b Meldung der Main-Taunus-Verkehrs GmbH vom 4.11.2008.

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Schwalbach am Taunus – Bilder, Videos und Audiodateien

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Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.

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