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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Schwaben | |
| Landkreis: | Augsburg | |
| Höhe: | 558 m ü. NN | |
| Fläche: | 55,51 km² | |
| Einwohner: | 13 289 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 239 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 86830 | |
| Vorwahlen: | 08232, 08204 | |
| Kfz-Kennzeichen: | A (alt: SMÜ) | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 7 72 200 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Fuggerstraße 50 86830 Schwabmünchen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Lorenz Müller (CSU) | |
Schwabmünchen ist eine Stadt im schwäbischen Landkreis Augsburg.
Inhaltsverzeichnis |
Schwabmünchen liegt 24 Kilometer südlich von Augsburg zwischen Lech und Wertach am Westrand des Lechfeldes. Durch die Stadt fließen die beiden Flüsse Feldgieß und Singold. Im Westen erheben sich in ca. 5 Kilometer Entfernung die Westlichen Wälder (Siedlungsgebiet Stauden).
Das Stadtgebiet von Schwabmünchen grenzt im Uhrzeigersinn von Norden aus gesehen an folgende Gemeinden:
Großaitingen, Graben, Untermeitingen, Langerringen, Hiltenfingen und Scherstetten
Zu der Stadt gehören die folgenden Stadtteile und Weiler: Birkach / Engelhof / Ficklermühle / Froschbach / Guggenberg / Hirschwang / Klimmach / Königshausen / Leuthau / Mittelstetten / Pfänderhof / Roßgumpen / Schafhof / Schwabegg / Schwabegger Mühle / Schwabmünchen / Taubental / Wertachau (Wertachsiedlung)
Außerdem gibt es noch weitere Aussiedlerhöfe an der Holzheystraße und der Krumbacher Straße.
1978 erfolgte im Rahmen der bayerischen Gemeindegebietsreform die Eingemeindung von:
Bei Ausgrabungen im Norden der heutigen Stadt fanden sich Hinweise auf keltische, römische und alemannische Besiedlung. Am Osthang des Wertachtales wurde ein ausgedehntes römerzeitliches Töpferdorf freigelegt, das man mit dem Ort Rapis (oder Rapae) aus der Tabula Peutingeriana identifiziert. Aus seiner Blütezeit, dem 2. Jh. n. Chr., sind sogar die Namen einiger Töpferfamilien bekannt. Die Produktion war offenbar beträchtlich.
In Schwabegg, einem Ortsteil von Schwabmünchen, finden sich die Reste einer ehemaligen Fluchtburg aus der Zeit der Ungarneinfälle. Man datiert sie etwa auf das Jahr 950 nach Christus und sie hat den Namen Haldenburg.
Schwabmünchen wurde erstmals 954 als castellum Mantahinga in einer Biographie des Bischofs von Augsburg, dem Hl. Ulrich, erwähnt. 1562 wurde die Gemeinde von Kaiser Ferdinand I. zur Marktgemeinde erhoben und erhielt ein Marktwappen. In den Jahren 1804 bis 1806 kam Schwabmünchen unter bayerische Herrschaft, vorher gehörte es dem Augsburger Hochstift.
Am 4. März 1945 wurde Schwabmünchen von einem schweren Bombenangriff heimgesucht, bei dem über 60 Einwohner getötet wurden. Ein Viertel des Stadtgebietes wurde total zerstört, zwei Drittel wurden schwer beschädigt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs die Bevölkerung durch den Zuzug von Heimatvertriebenen stark an und so wurde Schwabmünchen 1953 vom Markt zur Stadt erhoben. 1972 wurde der ehemalige Landkreis Schwabmünchen mit dem Landkreis Wertingen in den Landkreis Augsburg vereinigt.
1840: 3.438 Einwohner
1900: 4.751
1939: 5.453
1970: 9.200
2005: 13.806
Sitzverteilung im 24-köpfigen Stadtrat (Stand Kommunalwahl 2008):
Seit 2008 ist Lorenz Müller (CSU) Bürgermeister von Schwabmünchen.
Seit 7. Juni 1975 besteht eine Städtepartnerschaft mit der französischen Stadt Giromagny. Giromagny liegt 12 km nördlich von Belfort am Fuß der Vogesen.
Eine kleine Sehenswürdigkeit und ein Wahrzeichen Schwabmünchens sind die "Hexentürmchen" (48° 11′ 3″ N, 10° 45′ 30″ O48.18416666666710.758333333333). Es handelt sich um ein Tor zur damaligen bischöflichen Straßvogtei, errichtet vermutlich im 16. Jahrhundert.
Im städtischen Museum ist die Stadtgeschichte seit der Römerzeit dargestellt. Außerdem finden sich Werke des Malers Ferdinand Wagner und wechselnde Sonderausstellungen (48° 10′ 51″ N, 10° 45′ 39″ O48.18083333333310.760833333333.
Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Strickerbrunnen am Schrannenplatz (48° 10′ 42″ N, 10° 45′ 31″ O48.17833333333310.758611111111). Er wurde von dem Bildhauer Karl-Ulrich Nuss erschaffen. Rechts und links unterhalb des Strickers stehen ein Lamm und eine Ziege. Eine Geschichte erzählt, dass wenn sich zwei Personen gleichzeitig auf diese Tiere setzen, diese ihr Leben lang Freunde bleiben.
Alljährlich findet in Schwabmünchen am letzten Septemberwochenende der Michaelimarkt, der örtliche Jahrmarkt, statt.
Der ca. 12 ha große Luitpoldpark (Stadtpark) im nord-westlichen Stadtbereich ist mit Bachläufen, Einsteinweiher, Goldfischweiher, Mariengrotte, Kinderspielplätzen und erhöht stehender Pagode auf dem Rodelberg gestaltet (48° 11′ 8″ N, 10° 44′ 55″ O48.18555555555610.748611111111).
Schwabmünchen ist Endhaltestelle im Augsburger Verkehrsverbund. Züge fahren Richtung Buchloe und Augsburg im Halbstundentakt.
Über Umgehungs- und Zubringerstraßen ist die Stadt an die autobahnähnlich ausgebaute Bundesstraße 17 Richtung Augsburg und Landsberg am Lech angebunden.
Am Schulstandort Schwabmünchen befindet sich die Grundschule Sankt-Ulrich-Volksschule, die Hauptschule Leonhard-Wagner, die Leonhard-Wagner-Realschule, das Gymnasium Leonhard-Wagner sowie die Landwirtschaftsschule Schwabmünchen.
Das Kommunalunternehmen Wertachkliniken betreibt in Schwabmünchen ein Krankenhaus mit dem Schwerpunkt Innere Medizin. Das Krankenhaus verfügt insgesamt über 138 Betten.[1]
Der Bekleidungshersteller Schöffel hat seinen Hauptsitz in Schwabmünchen. Weiterhin bekannt ist der Ort für die Zettler-Kalender. Das Siemens-Tochterunternehmen Osram betreibt in Schwabmünchen ein Werk für Drähte und Chemie. Weiterhin besteht die Wirtschaftsstruktur überwiegend aus mittelständischen Unternehmen verschiedenster Branchen.
→ Hauptartikel: Liste der Ehrenbürger von Schwabmünchen
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