Der Schwabenspiegel ist ein um 1275 entstandenes Rechtsbuch für das außersächsische Deutschland von einem unbekannten Augsburger Franziskaner.
Er befasst sich in der mittelalterlichen Form eines Spiegels vornehmlich mit dem Land- und Lehnsrecht (auch Kaiserrecht). Der Schwabenspiegel geht auf Quellen aus der Bibel, römischen und kanonischen Rechts, sowie Reichsgesetzen zurück und lehnt sich an Sachsenspiegel und Deutschenspiegel an. Im Schwabenspiegel findet sich in einem längeren Kapitel auch das für Juden geltende Sonderrecht. Der uralte Judeneid findet sich dort, die Schirmherrschaft des Königs über die Juden, das Verbot der Gewaltanwendung gegen Juden, das sogenannte Hehlerprivileg. Aus dem Kanonischen Recht stammen das Verbot von Mischehen, die Begünstigung der Bekehrung und besondere Bekleidungsvorschriften.
Harald Rainer Derschka, Der Schwabenspiegel übertragen in heutiges Deutsch mit Illustrationen aus alten Handschriften, München 2002
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."