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Schwäbischer Reichskreis :

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Schwäbischer Reichskreis

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Ausdehnung der Reichskreise zu Beginn des 16. Jahrhunderts. Der Schwäbische Reichskreis ist gelb gefärbt.

Der Schwäbische Reichskreis ist einer der zehn Reichskreise, in die unter Kaiser Maximilian I. 1500 bzw. 1512 das Heilige Römische Reich eingeteilt wurde. Seit 1694 unterhielt der Schwäbische Reichskreis ein stehendes Heer.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Territorien des Reichskreises

Historische Karte 1572

[Bearbeiten] Reichsstädte

Siehe Artikel Freie Reichsstadt

[Bearbeiten] Weltliche Fürstentümer

Schwäbischer Kreis, Sitzung Ulm, 1669
Sitzordnung des Schwäbischen Kreises, Ulm, 1669. Ulm als Vorsitzender der Städtebank und Vorort sitzt an der Prälatenbank

Siehe Artikel Fürstentum

[Bearbeiten] Reichsgrafschaften und andere reichsunmittelbare Gebiete

Siehe Artikel Reichsgrafschaft

[Bearbeiten] Geistliche Fürstentümer

[Bearbeiten] Reichsprälaturen

Siehe Artikel Reichsprälat

[Bearbeiten] Kreisobristen

Die Reichskreise bestimmten Kreisobristen, die sowohl zivile als auch militärische Aufgaben übernahmen. Im Schwäbischen Reichkreis wurde das Amt mehrmals besetzt. Beim Kreistag im Juni 1622 kam es zum letzten Mal zur Wahl eines Kreisobersten. Es wurde dem Herzog Johann Friedrich von Württemberg übertragen, der es bis zu seinem Tode im Jahre 1628 innehatte.

Nach dem Westfälischen Frieden fürchtete die katholische Mehrheit im Kreis einen protestantischen Kreisobristen ebenso wie ersatzweise einen katholische, aber österreichischen oder bayerischen. Würde sie dagegen einen anderen Stand als Württemberg in dieses Amt wählen, bestand die Gefahr, dass Württemberg seine Truppen diesem nicht unterstellte und sich vom Kreis trennte. Württemberg gab aber das Bestreben nach der Kreisoberstenstelle allmählich auf, besonders nachdem es ab 1707 durch die Kumulation der Ämter eines Kreisausschreibenden Fürsten, Kreisdirektors und Kreisfeldmarschalls für den Verlust der Würde des Kreisobristen reichlich entschädigt war. [1]

Mit der Aufstellung eines stehenden Heeres (lat. miles perpetuus) war der Schwäbische Reichskreis selbst Feldherr geworden. Im Bestreben, in den Kriegsräten im Oberkommando der Reichsarmee entsprechend vertreten zu sein, schuf der Kreis das Amt des Kreisgenerals (Erster Kreisgeneral wurde am 8.September 1683 Generalwachtmeister zu Fuß Markgraf Karl Gustav von Baden-Durlach), der ab 1696 den Dienstgrad ’’Kreisfeldmarschall’’ erhielt. Er hatte durch Kreisinstruktionen die eingeschränkte Kommandogewalt über sämtliche Kreistruppen in Krieg und Frieden. Erster Kreisfeldmarschall war der Reichsgeneralfeldmarschall Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden-Baden, der Türkenlouis, ihm folgte am 22. März 1707 Herzog Eberhard Ludwig von Württemberg. In einer Kapitulation („Capitulatiton Ihro Hochfürstlicher Durchlaucht Eberhardt Ludwigens Herzogs zu Württemberg p. wegen conferirten Crais-Marschallenamts, dd. Eßlingen den 25. Martii Anno 1707’’) [2] wurden seine Befugnisse genau geregelt. Das Amt verblieb nach ihm weiterhin beim jeweils regierenden Herzog von Württemberg.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. nach Storm, S. 156 ff
  2. nach Storm, S. 215

[Bearbeiten] Weblinks

Schwäbischer Reichskreis - Artikel des Tages

Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva

Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.

Femme russe Schwäbischer Reichskreis - In den Nachrichten

"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."

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