Die Schutzstation Wattenmeer ist ein gemeinnütziger Naturschutzverein, der zahlreiche Informationszentren auf den Nordfriesischen Inseln, den Halligen und dem Festland unterhält. Er wurde 1962 gegründet und ist der betreuende Verein des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Neben einigen hauptamtlichen und vielen ehrenamtlichen MitarbeiterInnen, wird die lokale Naturschutzarbeit von ca. 30 FöJ'lerInnen und 20 Zivildienstleistenden getragen.
Neben wissenschaftlichen Monitoring-Programmen (Rastvogelzählungen, Spülsaumkartierungen, Wattkartierungen, etc.) ist die Öffentlichkeitsarbeit ein erklärtes Ziel des Vereins. Um Verständnis und Bewusstsein für die Schutzwürdigkeit des Ökosystems Wattenmeer und die Nordsee zu wecken und zu fördern, bietet die Schutzstation Wattenmeer fast ganzjährig Watt-, Salzwiesen- und vogelkundliche Führungen an. Darüber hinaus stehen u.a. Abendwanderungen und Vorträge zu unterschiedlichen wattenmeerspezifischen Themen auf dem Programm.
Eine Besonderheit stellen die Seminarhäuser in Westerhever und auf den Halligen Hooge und Langeneß dar, in denen Gruppen Seminare mit naturkundlicher Rundumbetreuung buchen können.
Die jungen Mitarbeiter sind in folgenden Zentren an der Küste stationiert:
| Zentrum | ständige Mitarbeiter |
|---|---|
| Rantum / Sylt | 2 |
| Puan Klent / Sylt | 1 |
| Hörnum / Sylt | 4 |
| Wittdün / Amrum | 3 |
| Wyk / Föhr | 5 |
| Hallig Langeneß | 3 |
| Hallig Hooge | 5 |
| Pellworm | 3 |
| Nordstrand | 2 |
| Arlau Schöpfwerk | 1 |
| Husum + Schobüll | 5 |
| Westerhever | 3 |
| St. Peter-Ording | 3 |
| Büsum | 3 |
| Friedrichskoog | 3 |
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."