Ein Schreibpegel ist eine teilautomatische Anlage zur Messung des Wasserstandes eines stehenden oder Fließgewässers und die wichtigste im 19.Jahrhundert ertfolgte Weiterentwicklung des traditionellen Lattenpegels.
Die erste Version dieser Geräte besaß einen Schwimmer, der über einen Seilzug mit dem genau austarierten Gegengewicht verbunden war. Die Höhenänderungen des Schwimmers wurden mittels einer Zahnstange auf eine Schreibfeder übertragen, die den Pegelstand auf eine Registriertrommel übertrug, ähnlich wie beim Barografen. Die Aufzeichnung erfolgte zunächst mit Tinte, später auf betriebssichererem Wachspapier.
Eine verfeinerte Bauart des Schreibpegels ist der Druckluft-Tauchpegel, bei dem der Wasserstand über eine U-förmige Messleitung in Form eines Dükers als Änderung des inneren Luftdrucks registriert wird. Die Daten können über eine dünne Druckleitung oder elektrisch zum sogenannten Fernpegel übertragen werden, der in einem günstig gelegenen Pegelhaus untergebracht wird.
Durch die Schreibpegel wurde die mindestens einmal täglich erforderliche Ablesung des Pegels wesentlich erleichtert und verfeinert. Die dauernde Registrierung erlaubt eine rasche, grafische Mittelung über beliebige Zeiträume und erleichtert so die Berechnung eines längerfristigen Mittelwassers.
Heutige Schreibpegel sind auf digitaler Basis vollautomatisiert und benötigen technische Inspektionen nur noch in großen Zeitabständen.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."