| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Freiburg | |
| Landkreis: | Rottweil | |
| Höhe: | 424 m ü. NN | |
| Fläche: | 80,70 km² | |
| Einwohner: | 21.915 (31. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 272 Einwohner je km² | |
| Postleitzahlen: | 78142–44, 78701–13 (alt: 7230) | |
| Vorwahl: | 07422 | |
| Kfz-Kennzeichen: | RW | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 3 25 053 | |
| Stadtgliederung: | Kernstadt und 5 Stadtteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Hauptstraße 25 78713 Schramberg |
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| Webpräsenz: | ||
| Oberbürgermeister: | Herbert O. Zinell (SPD) | |
Schramberg ist eine Stadt im mittleren Schwarzwald, etwa 25 Kilometer nördlich von Villingen-Schwenningen und 47 Kilometer nordöstlich von Freiburg im Breisgau. Sie ist nach der etwa 25 Kilometer südöstlich gelegenen Kreisstadt Rottweil die zweitgrößte Stadt des Landkreises Rottweil und bildet ein Mittelzentrum für die umliegenden Gemeinden. Seit 1. Januar 1972 ist Schramberg Große Kreisstadt.
Inhaltsverzeichnis |
Die Kernstadt von Schramberg, die so genannte „Talstadt“, liegt im mittleren Schwarzwald im Tal der Schiltach, die sich hier zu einem Kessel weitet. Hier münden die Bäche Göttelbach, Kirnbach, Berneck und Lauterbach (Schiltach) bzw. deren Täler ein, weshalb Schramberg den Beinamen „Fünftälerstadt“ trägt. Die Täler entsprechen den fünf Zufahrtstraßen in die Stadt, die von Sulgen, Hardt, Tennenbronn, Lauterbach und Schiltach in die Stadt führen. Der niedrigste Punkt im Stadtgebiet liegt bei der Kläranlage Schiltachtal und misst 396 m ü. NN, der höchste Punkt ist die Brunnholzer Höhe am Windkapf (Stadtteil Tennenbronn) mit 943 m ü. NN. Das Rathaus Schramberg liegt auf 426 m ü. NN.
Weiterhin findet man in der Talstadt Schramberg noch folgende Gewässer:
In der Bergvorstadt Sulgen (Schramberg-Sulgen) befindet sich der Wiesenwaldweiher.
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Neben den genannten Stadtteilen unterscheidet man noch eine Vielzahl weiterer räumlich getrennter Wohnplätze mit eigenem Namen, die oft sehr wenige Einwohner haben sowie Wohngebiete mit eigenem Namen, deren Bezeichnung sich im Laufe der Bebauung ergeben haben und deren Grenzen dann meist nicht genau festgelegt sind.
Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Schramberg. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Westen genannt:
Lauterbach, Schiltach, Aichhalden, Fluorn-Winzeln, Oberndorf am Neckar, Bösingen, Dunningen, Eschbronn, Hardt (alle Landkreis Rottweil), Königsfeld im Schwarzwald, St. Georgen im Schwarzwald, Triberg im Schwarzwald (Schwarzwald-Baar-Kreis) und Hornberg (Ortenaukreis).
Mit den Gemeinden Aichhalden, Hardt und Lauterbach hat die Stadt Schramberg eine Verwaltungsgemeinschaft vereinbart.
Schramberg bildet ein Mittelzentrum innerhalb der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg, zu dessen Mittelbereich die Städte und Gemeinden Aichhalden, Dunningen, Eschbronn, Hardt, Lauterbach, Schenkenzell und Schiltach des Landkreises Rottweil gehören.
Schramberg wurde 1293 als Schrammenberg erstmals erwähnt. Als Ausbauort von Schiltach gehörte der Ort alsbald den Herren von Teck und wurde von diesen an die Herren von Schilteck weitergegeben. 1347 erwarben die von Falkenstein den Besitz. 1444 wurden Teile der Herrschaft an Württemberg verpfändet, doch 1449 wieder eingelöst. Danach wechselte der Ort mehrfach seine Besitzer. 1547 erhielt der Ort das Marktrecht. Ab 1648 war Schramberg überwiegend im Besitz der Reichsgrafen von Bissingen-Nippenburg. Dieses Territorium wurde auch als Herrschaft Schramberg bezeichnet. Die Stadt war dem Ritterkanton Neckar-Schwarzwald zugehörig und wurde 1805 von Württemberg eingenommen. 1806 wurde der Ort Sitz eines Oberamtes, das jedoch bereits 1807 dem Oberamt Hornberg als Unteramt angegliedert wurde. 1810 kam der Ort zum Oberamt Oberndorf. Infolge des starken Zuwachses durch die Industrialisierung erhielt Schramberg am 7. September 1867 die Stadtrechte. Bei der Auflösung des Oberamts Oberndorf 1938 wurde Schramberg dem Landkreis Rottweil zugeteilt, bei dem es auch nach der Kreisreform 1973 blieb.
Nachdem die Einwohnerzahl 1971 im Rahmen der Gebietsreform die Grenze von 20.000 überschritten hatte, stellte die Stadtverwaltung den Antrag auf Erhebung zur Großen Kreisstadt, was die Landesregierung von Baden-Württemberg mit Wirkung vom 1. Januar 1972 beschloss. Doch schon bald sank die Einwohnerzahl wieder unter 20.000 ab, dennoch konnte Schramberg den Status „Große Kreisstadt“ behalten. Am 1. Mai 2006 wurde die zuvor selbständige Gemeinde Tennenbronn nach Schramberg eingemeindet, wodurch die Einwohnerzahl der Stadt wieder über 20.000 lag.
Sulgen wurde 1323 erstmals erwähnt. Die mittelalterliche Streusiedlung taucht nach 1444 unter den beiden Namen Sulgen und Sulgau auf. Beide Orte entwickelten sich unabhängig voneinander, gehörten jedoch zur Herrschaft Schramberg, dessen Geschicke es bis ins 19. Jahrhundert teilte. Dann wurden beide Orte als selbständige Gemeinden geführt, die erst 1934 unter dem Namen „Sulgen“ vereinigt, jedoch bereits 1939 in die Stadt Schramberg eingegliedert wurde.
Waldmössingen wurde im Jahre 994 als „Mesinga“, 1262 als „Waltmessingen“ erstmals erwähnt. Im 11. und 12. Jahrhundert bestand ein Ortsadel. Der Ort gehörte mit der Stadt Oberndorf den Herzögen von Zähringen, später den Herren von Teck und kam mit Oberndorf 1381 an Österreich. 1805 wurde der Ort württembergisch. 1806 gehörte der Ort zum Obervogteiamt Oberndorf, ab 1807 zum Oberamt Rottweil und ab 1810 zum neu geschaffenen Oberamt Oberndorf. Bei dessen Auflösung 1938 kam Waldmössingen zum Landkreis Rottweil.
Wie in vielen Schwarzwaldgemeinden begann im 19. Jahrhundert die Industrialisierung in Schramberg. Erste Manufakturen produzierten Steingut, Strohwaren und Emaille. 1861 wurde der Uhrenhersteller Junghans gegründet, der zum bedeutendsten Arbeitgeber der Stadt wurde. In seinem Umfeld siedelten sich zahlreiche Zulieferer, beispielsweise von Uhrenfedern, an. 1892 wurde Schramberg über das Schiltachtal an die Eisenbahn angeschlossen. Für die früher gebaute badische Schwarzwaldbahn wurde ebenfalls eine Route über Wolfach, Schiltach, Schramberg, Tennenbronn und Königsfeld erwogen, die zwar bautechnisch einfacher als die verwirklichte über Hornberg war, jedoch durch Schramberg über württembergisches Gebiet geführt hätte.
In die Stadt Schramberg wurden folgende Gemeinden bzw. Gemeindeteile eingegliedert:
Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter (nur Hauptwohnsitze).
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¹ Volkszählungsergebnis ² Fortschreibung wg. Eingemeindung Tennenbronns
Schramberg gehörte zunächst zum Bistum Konstanz und war dem Archidiakonat „vor der Wald“ zugeordnet. Der Ort war zunächst Filiale von Dunningen, dann von Sulgau (heute Sulgen). Eine Kapelle wird bereits im 14. Jahrhundert erwähnt. Die Herren von Landenberg führten 1534 die Reformation ein, doch wurde diese durch Rochus Merz von Staffelfelden 1547 wieder verdrängt. Daher blieb Schramberg und die zugehörigen Orte bis ins 19. Jahrhundert überwiegend katholisch. Im 16. Jahrhundert war die Kapelle am Schlossberg zur Pfarrkirche erhoben worden. Die im Ursprung gotische Kapelle wurde mehrfach umgebaut und erhielt 1716 einen Turm. Dieser dient heute der 1838 bis 1842 daneben erbauten Pfarrkirche St. Maria Himmelfahrt. Die Gemeinde gehört seit 1821 bzw. 1827 zum Bistum Rottenburg (Dekanat Oberndorf). Infolge starken Wachstums wurde die Pfarrei geteilt. So entstand 1957 die Heilig-Geist-Pfarrei (Kirche von 1912/14). Auch Sulgen blieb bis ins 19. Jahrhundert überwiegend katholisch. Die Pfarrkirche St. Lorenz (Laurentius) ist eine spätgotische Kirche mit Turm von 1496. Das Langhaus wurde 1826 erbaut. Die neue St. Laurentius-Kirche entstand 1967. In Heiligenbronn gibt es eine weitere katholische Gemeinde (St. Gallus). Die Waldmössinger Kirche St. Valentin, die 1884 anstelle einer romanischen Vorgängerkirche errichtet wurde, brannte in der Nacht zum 4. Januar 1969 vollständig aus und musste abgerissen werden. Die heutige Kirche wurde am 3. September 1973 von Bischof Georg Moser geweiht. Auch diese Kirchengemeinde gehört mit St. Laurentius und St. Gallus zum Dekanat Oberndorf. Seit dem 25. Juni 1989 besteht im Schramberger Stadtteil Sulgen die Kapelle "Sel. Bernhard von Baden" der Priesterbruderschaft St. Pius X.
Im 19. Jahrhundert zogen auch wieder Protestanten nach Schramberg. Diese wurden zunächst von Schönbronn aus betreut. Dort war seit 1835 ein Pfarrverweser tätig. 1851 wurde der erste evangelische Gottesdienst in Schramberg in einem umgebauten Gartensaal gehalten. Eine eigene Pfarrei wurde 1866 errichtet, die Stadtkirche dann 1874 erbaut (1898 erweitert). Zur Gemeinde Schramberg gehören auch alle Protestanten in den kleineren Wohnplätzen Schramberg. Heute bildet die Gemeinde zusammen mit der Nachbargemeinde Lauterbach die Gesamtkirchengemeinde Schramberg. In Sulgen wurde 1956 eine eigene Kirche und 1959 eine eigene Pfarrei errichtet. Auch zu dieser Gemeinde gehören mehrere kleinere Wohnplätze sowie die Gemeinde Seedorf. Die Waldmössinger Protestanten werden von der Nachbargemeinde Fluorn betreut. Alle drei Kirchengemeinden (Schramberg, Sulgen und Fluorn) gehören zum Dekanat Sulz der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.
Neben den beiden großen Kirchen gibt es in Schramberg auch je eine Gemeinde der Neuapostolischen Kirche, der Siebenten-Tags-Adventisten und der Evangelisch-methodistischen Kirche.
Die Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab folgende Sitzverteilung:
| CDU | 14 Sitze |
| SPD | 5 Sitze |
| FW | 5 Sitze |
| ödp | 2 Sitze |
| Buntspecht | 2 Sitze |
Die Verwaltung Schrambergs lag bis 1805 in den Händen der Vögte. Über den Vögten stand das Obervogteiamt, dem mehrere Ämter unterstanden.
Nach dem Übergang an Württemberg stand der Schultheiß bzw. Bürgermeister an der Spitze des Ortes. Mit Erlangung der Stadtrechte 1867 hieß das Oberhaupt „Stadtschultheiß“ und ab 1930 Bürgermeister.
Seit der Erhebung zur Großen Kreisstadt 1972 trägt das Stadtoberhaupt von Schramberg die Amtsbezeichnung „Oberbürgermeister“. Dieser wird heute von den Wahlberechtigten für eine Amtszeit von acht Jahren direkt gewählt. Er ist Vorsitzender des Gemeinderats. Sein allgemeiner Stellvertreter war in der Vergangenheit der 1. Beigeordnete mit der Amtsbezeichnung „Bürgermeister“. Dieses Amt wurde vor einiger Zeit abgeschafft. Heute gibt es ehrenamtliche stellvertretende Bürgermeister, die von den Fraktionen des Gemeinderats gestellt und vom Gemeinderat gewählt werden.
Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister von Schramberg seit 1954
Das Wappen von Schramberg zeigt in Schwarz einen rot bewehrten und rot bezungten goldenen Greif, der in rechten Vorderpranke ein silbernes Schwert hält. Die Flagge ist schwarz-gelb.
Ein altes Dorfsiegel ist nicht bekannt. Erst im 19. Jahrhundert wählte man den Greif als Wappensymbol. Er ist aus dem Wappen der Herren von Nippenburg entnommen, die über viele Jahrzehnte über den Ort herrschten. Anfangs stand der Greif auf einem Dreiberg. Doch verzichtete man ab 1910 auf den Dreiberg. 1926 wurde dem Wappen ein Zahnrad beigefügt, als Symbol der ansässigen Industrie. 1938 wurde das Zahnrad wieder entfernt und die heutige Form des Wappens festgelegt.
Schramberg unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:
Bedeutende Wirtschaftszweige sind die Uhrenindustrie (Junghans-Uhren) sowie die feinmechanische Industrie.
Mit dem Auto erreicht man Schramberg über die Bodenseeautobahn A 81 Stuttgart–Singen, Ausfahrt Rottweil und dann über die Bundesstraße B 462, oder von Westen über die B 294 Offenburg–Freudenstadt, von der in Schiltach die B 462 Richtung Rottweil abzweigt. Einen Bahnanschluss hat Schramberg nicht mehr. Die 1892 eröffnete Bahnstrecke Schiltach-Schramberg wurde 1989 stillgelegt. Auf dem ehemaligen Bahnkörper verläuft heute ein Radweg nach Schiltach. Schramberg ist an den ÖPNV über die Buslinien der SüdbadenBus GmbH angebunden. Diese führen z. B. nach Schiltach, Rottweil, Alpirsbach, Hornberg, Oberndorf und Königsfeld. Der Stadtverkehr in Schramberg wird ebenfalls von der SüdbadenBus GmbH betrieben. Erwähnenswert ist außerdem die Fernbuslinie 1066 nach Elzach/Freiburg im Breisgau. Schramberg besitzt einen Flugplatz namens Winzeln-Schramberg (EDTW), betrieben vom Luftsportverein Schwarzwald.
Schramberg hat ein Notariat.
In Schramberg erscheint als Tageszeitung der Schwarzwälder Bote mit einer Lokalausgabe. Die Stadt liegt im Sendegebiet des Südwestrundfunk, Radio Neckarburg, Hit-Radio Antenne 1 und der beiden Regionalprogramme Radio Schwarzwald-Baar-Heuberg (für eher badisch orientierte) bzw. Radio Tübingen (für eher württembergisch orientierte Hörer) bei SWR4 Baden-Württemberg.
Schramberg hat ein Gymnasium (Gymnasium Schramberg), eine Realschule, eine Förderschule (Peter-Meyer-Schule), zwei Grundschulen (Berneckschule und Grundschule Waldmössingen) sowie drei Grund- und Hauptschulen (Graf-von-Bissingen-Schule Schramberg, Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule Sulgen sowie die Grund- und Hauptschule Tennenbronn).
Der Landkreis Rottweil ist Schulträger der Gewerblichen und Hauswirtschaftliche Schule, der Kaufmännischen Schule, der Helene-Junghans-Krankenpflegeschule am Kreiskrankenhaus Schramberg und der Wittum-Schule für Geistigbehinderte.
Ein privater Schulkindergarten, eine private Schule für Blinde und Sehbehinderte sowie für Gehörlose und Hörgeschädigte (beide in Trägerschaft der Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn) runden das schulische Angebot in Schramberg ab.
In Tennenbronn gibt es ein Schwimmbad sowie in Sulgen ein Hallenbad.
Es gibt einen Segelflugverein (LSV Schwarzwald), einen Handballverein (HSG Schramberg-Sulgen), einen Fußballverein (Spvgg Schramberg) sowie viele weitere Sportvereine.
Das Stadtmuseum im klassizistischen Schloss aus dem 19. Jahrhundert zeigt die geschichtliche Entwicklung Schrambergs.
Das Dieselmuseum im Gewerbepark H.A.U. (Hamburg Amerikanische Uhrenfabrik), die 1875 von Paul Landenberger gegründet wurde und 1930 mit der Uhrenfabrik Junghans fusionierte, ist ein Technologie- und Gewerbepark.
Neu eröffnet wurde im Mai 2007 die Autosammlung Steim in der Göttelbachstraße (an der B462) Richtung Sulgen. Das 3000 m² große moderne Gebäude beinhaltet über 100 seltene und überaus interessante Exponate der Automobilgeschichte der letzten 100 Jahre. So ist z.B. ein Adler Le Mans Rennwagen ausgestellt, der nur dreimal gebaut wurde. Ein Mercedes 300 C hatte als Erstbesitzer den Bundespräsidenten Heinrich Lübke und der Saxon Four Roadster Baujahr 1915 befindet sich im Originalzustand und ist darüber hinaus fahrbereit.
Drei Burgen prägen das Ortsbild der Talstadt: Die Burg Hohenschramberg, die Ruine Schilteck und die Ruine Falkenstein.
Die katholische Kirche St. Maria ist ein klassizistischer Neubau von 1838 bis 1842 mit Dachreiter. Bekannt ist die Orgel von Eberhard Friedrich Walcker. Die Kirchenportale und die Gestaltung des Altarraumes wurden künstlerisch von Erich Hauser gestaltet. Weitere Kirchen und Kapellen sind die Heilig Geist Kirche von 1913 und die Falkensteiner Kapelle, die ursprünglich aus dem 13. Jahrhundert stammt, aber im 18. Jahrhundert umgebaut wurde. Besonders sehenswert ist dort die Pieta.
In den Stadtteilen gibt es die alte St. Laurentius-Kirche Sulgen, die 1826 umgebaut wurde, die neue St. Laurentius-Kirche von 1967, die Wallfahrtskirche St. Gallus Heiligenbronn von 1873 sowie die evangelische Stadtkirche von 1873 und die evangelische Kirche Sulgen von 1956. Die heutige katholische Kirche St. Valentin in Waldmössingen wurde 1973 fertiggestellt, nachdem der Vorgängerbau 1969 vollständig ausgebrannt war und abgerissen werden musste.
Im Ortsteil Waldmössingen befindet sich eine Teilrekonstruktion eines Römerkastells, das im 1. Jahrhundert n. Chr. erbaut wurde.
Siehe auch separaten Artikel Kastell Waldmössingen.
Schramberg ist eine Hochburg der schwäbisch-alemannischen Fastnacht oder „Fasnet“. Bekannteste Attraktion ist die „Da-Bach-Na-Fahrt“ am Fasnetsmontag, welche seit 1936 jährlich inzwischen bis zu 30.000 Zuschauer anzieht.
Neben dem „Bach-Na-Fahrer“ und dem „Narro“ gibt es das Narrenkleid „Hansel“ und den „Bruele“. Auch zahlreiche Hexenzünfte sind bei der Schramberger Fasnet aktiv. Bekannt ist auch der „Brezelsegen“, der bei mehreren Veranstaltungen während der Fasnetstage stattfindet. Hier verteilen die Hansel an die Besucher, vor allem die Kinder, Brezeln, wenn sie den Schramberger Narrenruf „Hoorig, hoorig, hoorig isch dia Katz“ vorsingen.
Eine alte Tradition in Schramberg und der Raumschaft Schramberg (ehemaliges Territorium der Herrschaft Schramberg) ist die Kilbe bzw. das Kilbesingen am vorletzten Oktobersamstag und den darauffolgenden Tagen bis zum Mittwoch.
→ Liste der Ehrenbürger von Schramberg
Aichhalden | Bösingen | Deißlingen | Dietingen | Dornhan | Dunningen | Epfendorf | Eschbronn | Fluorn-Winzeln | Hardt | Lauterbach | Oberndorf am Neckar | Rottweil | Schenkenzell | Schiltach | Schramberg | Sulz am Neckar | Villingendorf | Vöhringen | Wellendingen | Zimmern ob Rottweil
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."