Schotterheiden sind Biotope mit gesteinsreichen Oberböden, die durch den Transport von Steinen (Schotter, Geröll und Kies) eines Gletschers oder Flusses entstanden sind. Sie beherbergen manchmal eine Vielzahl selten gewordener Tier- und Pflanzenarten, die in diesem extremen Landschaftsteil überleben können. Diese meist jungen Biotope stehen unter Naturschutz und ähneln entfernt Ruderalbiotopen.
Nachdem die Flächen trockenfielen siedelten sich unterschiedliche Pflanzenarten an. Zum Vorteil erwies sich hierbei, dass zahlreiche Sämerein aus Alpenrichtung mit angeschwemmt wurden. Somit konnte sich ein untypische Vegetation ausbreiten, welche ihr Verbreitungsareal eigentlich im Alpenraum besitz. Man spricht hierbei vom Fluss als Floren- oder Biotopbrücke. Darunter finden sich Pflanzen wie Enziane oder die Schneeheide. Eine reine Schotterheide weißt keine oder nur eine sehr niedere aufliegende Humusschicht auf. Die Pflanzengesellschaften dieser Lebensräume, welche oft als Ödland bezeichnet werden, sind auf wasserarme Standortbedingungen spezialisiert. Aufgrund des Gesteinsmaterials sind Schotterheiden kalkige Standorte, welche insbesondere kalkode Pflanzengesellschaften beheimaten. Auf Flächenabschnitten mit Humusdecke können auch kalkliebende Orchideen Fuss fassen. Niederschlagswasser sickert aufgrund des Steinbodens schnell in den Untergrund ab und schafft damit Lebensbedingungen die denen von Trockenrasen oder Magerrasen nicht unähnlich sind. Durch Senken und Gräben werden unterschiedliche Mikroklimen begünstigt, die es auch botanischen Grenzgängern aus eigentlich sumpfigen Milieu ermöglichen auf diesen für sie untypischen Flächen zu siedeln. Darunter zum Beispiel Mehlprimel oder Schlüsselblumen. Die baumfreien Freiflächen sind zudem nur für Pflanzen interessant, die sich mit hohen Temperaturen und ganztägiger Besonnung arrangieren können. Temperaturspitzen können in den Hochsommermonaten bis zu 50°C betragen.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."