Die effektive Schornsteinhöhe (engl. effective plume height; auch: effektive Emissionshöhe, effektive Quellhöhe) gibt an, bis zu welcher Höhe Abgase aufsteigen, bevor sie sich annähernd horizontal ausbreiten. Dieser Wert wird zur Berechnung von Abluftfahnen in Ausbreitungsmodellen benötigt.
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Die effektive Schornsteinhöhe setzt sich dabei aus zwei Komponenten zusammen:
Die effektive Schornsteinhöhe ist also sowohl von der Austrittstemperatur des Abgases, als auch von der Austrittsgeschwindigkeit und der Menge des Abgases abhängig, wird aber auch von der Atmosphäre (Wind, Temperaturschichtung) beeinflusst.
Bei niedriger Austrittsgeschwindigkeit der Abgase, niedriger Abgastemperatur und Wind kann sich die effektive Schornsteinhöhe reduzieren, wenn auf der Leeseite des Schornsteins oder eines anderen Strömungshindernisses die Luft nach unten strömt. Dieser Effekt wird auch als Downwash (engl. für Abwind, bei "dünnen" Hindernissen wie Schornsteinen) bzw. Downdraught (ebenfalls Abwind, bei größeren Hindernissen) bezeichnet.
Die Erste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes-Immissionsschutzgesetz, die sogenannte Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA Luft), regelt u.a. die Bestimmung der Schornsteinhöhe.
Weitere Regelungen zur Bestimmung der Schornsteinhöhe finden sich in der VDI Richtlinie 3782.
Da mit zunehmender effektiver Schornsteinhöhe die Schadstoffe über immer größere Distanzen verteilt werden, und dabei stärker verdünnt werden, wurden seit den 1960er Jahren darauf geachtet, eine hohe (bauliche und effektive) Schornsteinhöhe bei Großemittenten von Luftschadstoffen, z.B. Kohlekraftwerken und Müllverbrennungsanlagen zu erreichen. Dieser Trend wurde als Politik der Hohen Schornsteine bekannt. Die damit zusammenhängende weiträumige Verfrachtung von Schadstoffen (Ferntransport) führte zu Umweltbeinträchtigungen (saurer Regen, Waldsterben) auch in großer Entfernung von den Schadstoffquellen; so kam es z. B. während der 1960er in Schweden zu starken Waldschäden, die überwiegend durch Industrieemissionen aus Zentraleuropa und den britischen Inseln verursacht wurden.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."