Die Schorfheide (Der Chorin) liegt rund 65 Kilometer nordöstlich von Berlin und ist eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands.
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Die Landschaft wurde durch die letzte Eiszeit geschaffen und ist geprägt durch den stetigen Wechsel zwischen unterschiedlich ausgeformten Waldgebieten, weitläufigen Offenlandschaften (Heide) und den vielen kleinen und großen Seen (Werbellinsee, Grimnitzsee).
Der Name Schorfheide entstand im Mittelalter aus Schorp Weide, als die Bauern ihre Schafe in den (damaligen) Eichenwald (Hutewald) trieben, um sie mit den nahrhaften Eicheln zu mästen. Später wurde ein Großteil der Eichen für die Produktion von Geschützlafetten abgeholzt, aber der Wald wurde immer wieder aufgeforstet. Reste von Hutewald sind aber auch heute noch in der Schorfheide zu finden.
Der Begriff Schorfheide ist allerdings nur ein Sammelbegriff für ein größeres Waldgebiet. Im Einzelnen gliedert sich der Wald in kleinere Abschnitte wie die Innere Schorfheide, Eichheide und Üderheide.
In der Zeit des Nationalsozialismus unterhielt Reichsjägermeister Hermann Göring in der Schorfheide seinen gewaltigen Waldhof „Carinhall“. In der DDR waren weite Teile des Waldgebietes abgesperrt und dienten der SED-Führung als großräumiges Staatsjagdgebiet mit diversen „Freizeitobjekten“.
Die Schorfheide ist heute Teil des Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin, das einen wesentlich größeren Teil der Landschaft zwischen Barnim und Uckermark mit einschließt. Zum Biosphärenreservat gehören mehrere Totalreservate, in denen das Betreten komplett verboten ist. Die Totalreservate sollen einer ursprünglichen „wilden“ Entwicklung der Landschaft dienen. Die Waldfläche beträgt etwa 64.580 Hektar.
Das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin wurde 1990 noch als Teil des Nationalparkprogramms der Regierung Lothar de Maizière gegründet.
Als „Tor zur Schorfheide“ wird die Ortschaft Groß Schönebeck bezeichnet, die heute zur Gemeinde Schorfheide gehört. Weitere größere Orte am Rand der Schorfheide sind Joachimsthal, Templin und Zehdenick.
Koordinaten: 52° 57' N, 13° 37' O
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."