| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Stuttgart | |
| Landkreis: | Esslingen | |
| Höhe: | 449 m ü. NN | |
| Fläche: | 41,44 km² | |
| Einwohner: | 8453 (31. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 204 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 73252 | |
| Vorwahl: | 07026 | |
| Kfz-Kennzeichen: | ES | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 1 16 079 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Marktplatz 1 73252 Lenningen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Michael Schlecht | |
Lenningen ist eine Gemeinde im Landkreis Esslingen in Baden-Württemberg, rund 10 km südlich von Kirchheim unter Teck gelegen. Bezogen auf die Fläche ist Lenningen die drittgrößte Gemeinde im Landkreis.
Inhaltsverzeichnis |
Lenningen liegt am Rande der Schwäbischen Alb in 397 bis 830 Meter Höhe, die Ortsteile Hochwang und Schopfloch liegen bereits auf der Alb. Auf dem Gemeindegebiet vereinigen sich die Gutenberger Lauter und die Schlattstaller Lauter zur Lauter, die später in den Neckar mündet.
Lenningen besteht aus den sieben Ortsteilen Brucken, Unterlenningen, Oberlenningen, Hochwang, Schlattstall, Gutenberg und Schopfloch, bzw. aus den fünf ehemals selbstständigen Gemeinden Gutenberg, Oberlenningen, Schlattstall, Schopfloch und Unterlenningen. Die offizielle Bezeichnung der Ortsteile ist identisch mit den Ortsteilnamen. Sie bilden Wohnbezirke im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung, zudem bilden die Ortsteile Gutenberg und Schopfloch Ortschaften im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung mit eigenem Ortschaftsrat und Ortsvorsteher. Zur ehemaligen Gemeinde Gutenberg gehören das Dorf Gutenberg und der Weiler Krebsstein sowie die abgegangenen Ortschaften Auf dem Heiligenberg, Sperberseck und Burg Wuelstein. Zur ehemaligen Gemeinde Oberlenningen gehören das Dorf Oberlenningen und der Gemeindeteil Hochwang sowie die abgegangene Burg Wielandstein. Zur ehemaligen Gemeinde Schlattstall das Dorf Schlattstall. Zur ehemaligen Gemeinde Schopfloch gehören das Dorf Schopfloch und die Häuser Harpprechtshaus und Torfgrube. Zur ehemaligen Gemeinde Unterlenningen gehören das Dorf Unterlenningen, der Ort Brucken, die Burg Diepoldsburg und das Gehöft Engelhof sowie die abgegangene Burg Sulzburg.[2][3]
Die Ursprungsgemeinden gehörten seit 1938 zum Landkreis Nürtingen und gingen mit diesem 1973 im Landkreis Esslingen auf.
Die Gemeinde Lenningen ist am 1. Januar 1975 durch den Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Gemeinden Gutenberg, Oberlenningen (mit Hochwang und Schlattstall), Schopfloch und Unterlenningen (mit Brucken) entstanden.
| Brucken wurde erstmals 1123 urkundlich erwähnt und 1939 nach Unterlenningen eingemeindet. |
| Von 1285 stammt die erste urkundliche Erwähnung Gutenbergs. 1360 erhielt es die Stadtrechte. Im 15. Jahrhundert wurde es – wie Oberlenningen – Sitz eines Stabs, zu dem auch Schopfloch gehörte. Der Dreißigjährige Krieg entvölkerte den Ort so sehr, daß er auch das Stadtrecht wieder verlor. Den Status des Stabsortes konnte Gutenberg aber halten. |
Nach dem 2. Weltkrieg war das Lenninger Tal Zufluchtsgebiet für Heimatvertriebene und Flüchtlinge aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten (ehem. CZR, - Jugoslawien, Ungarn). Diese wurden bei einheimischen Familien kurzfristig als Übergangslösung einquartiert. Eine Ansiedlung der Vertriebenen durch Wohnungsbauprojekte im Lenninger Tal war nicht möglich ohne die liebliche, ländliche Landschaft völlig zuzubauen und zudem aus Platzgründen unmöglich. Der Industrie des Tales kam dieser Zustrom von Arbeitskräften aber gar nicht so ungelegen und deshalb machte man sich 1951 im Haus Scheufelen ernsthafte Gedanken über den Bau einer Wohnsiedlung für diese Menschen. Karl Bauer, der Betriebsratsvorsitzende der Papierfabrik Scheufelen, hatte dann die entscheidende Idee. Die Gemeinde Oberlenningen sollte der Gemeinde Erkenbrechtsweiler ein Landstück, welches genau an Oberlenningen angrenzt, aber auf der Albhochfläche liegt, abkaufen, um dort den Plan einer Wohnsiedlung zu verwirklichen. Dies war die Geburtsstunde der Gemeinde Hochwang.
Um eine gute Ausgangsposition für die Verhandlung in Bezug auf den Kauf des Grundstücks von Erkenbrechtsweiler zu haben, plante man zuerst den Bau einer Albtrasse von Oberlenningen nach Hochwang. Der Plan ging auf und Oberlenningens Bürgermeister Dr. Klaus H. Scheufelen und Karl Bauer erwarben das gewünschte Grundstück. Als dann auch noch die letzte Hürde, die Wasserzufuhr für die neue Wohnsiedlung, überwunden war konnte mit dem Planen begonnen werden.
Nach Auswertung eines vorher ausgeschriebenen Wettbewerbs für den Bebauungsplan und die Entwürfe für die Siedlungshäuser konnte mit dem Bebauen begonnen werden. Die Verwirklichung der Pläne wurde einer selbstgegründeten Genossenschaft übertragen, deren Büro mit Personal- und Verwaltungsaufwand von der Papierfabrik übernommen wurde. Heimatbau-Genossenschaft Lenninger Tal eGmbH bestand nur aus ehrenamtlichen Mitarbeitern und die Bauherren wurden dadurch finanziell nicht belastet.
Für die Albtrasse nach Hochwang wurden 250 Höhenmeter überwunden und 100 000 Kubikmeter Erde und Fels von über 100 arbeitslosen Notstandsarbeitern innerhalb von 2 1/2 Jahren abgetragen. 1954 fuhren die ersten Fahrzeuge über die Albtrasse nach Hochwang. Der Wohnungsbau begann im September 1952, knapp 2 Monate darauf wurde schon das erste Richtfest gefeiert und nicht ganz ein Jahr später konnte die erste Familie einziehen. Bis zur Verschmelzung der Heimatbau-Genossenschaft Lenninger Tal eGmbH mit der Kreisbaugenossenschaft Nürtingen im Jahre 1971 wurden 184 Häuser mit 312 Wohnungen, 62 Garagen und 3 gewerbliche Einrichtungen aus dem Boden gestampft, für eine Gesamtabrechnungssumme von knapp 9,2 Mio. DM (4,7 Mio. €). Die Bevölkerung Hochwangs bestand zum damaligen Zeitpunkt zu einem Drittel aus Einheimischen und zu zwei Dritteln aus Heimatvertriebenen, doch innerhalb der Gemeinde kam es in der ganzen Zeit bis heute zu keinen Schwierigkeiten im Zusammenleben. Dies zeigt, dass die Integrationsbemühungen der Initiatoren Wirkung gezeigt haben. Positiv dazu beigetragen haben die Gründung eines Fußball-, Ski- und Musikvereins, gleichermaßen wie der frühe Bau eines Kindergartens, einer Schule, der Kirche und der Rathausnebenstelle. Heute leben knapp 710 Menschen in Hochwang.
| Um 1100 wurde Oberlenningen als Lenningen erstmals urkundlich erwähnt. Es unterstand den Herzögen von Teck, die es 1386 an Württemberg verloren. Oberlenningen war Sitz eines Stabs, der untersten Verwaltungsgliederung jener Zeit, der auch für Brucken, Schlattstall und Unterlenningen zuständig war.
Siehe auch: Kirchenbezirk Kirchheim unter Teck |
| Die erste urkundliche Erwähnung Schlattstalls stammt von 1384. Es gehörte zum Oberlenninger Stab und wurde am 1. Januar 1971 nach Oberlenningen eingemeindet. |
| 1152 wurde Schopfloch urkundlich erwähnt. Es war bis zur Bildung der heutigen Gemeinde Lenningen stets eine eigenständige Gemeinde, gehörte aber seit dem 15. Jahrhundert zum Gutenberger Stab. Im dreißigjährigen Krieg wurde der Ort so sehr zerstört, daß die Einwohnerzahl von 300 auf 50 zurückging. |
| Unterlenningen bildete ursprünglich eine Einheit mit Oberlenningen. 1353 spaltete sich der Ort ab und wurde erst 1975 bei der Bildung der heutigen Gemeinde mit Oberlenningen wiedervereinigt. |
Seit der Reformation sind die heutigen Lenninger Ortsteile evangelisch geprägt. Neben den Amtskirchen gibt es in Brucken auch eine Zweigstelle der Liebenzeller Gemeinschaft, die ebenfalls zur evangelischen Landeskirche gehört. In Oberlenningen besteht heute auch wieder eine römisch-katholische Gemeinde. Außerdem gibt es in Oberlenningen und Brucken jeweils eine neuapostolische Gemeinde.
Lenningen bildet mit Erkenbrechtsweiler und Owen den Gemeindeverwaltungsverband Lenningen.
Die Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab folgende Sitzverteilung:
| FWG | 77,9 % | +6,1 | 17 Sitze | +2 |
| Frauenliste | 12,9 % | -2,6 | 2 Sitze | -1 |
| Grüne Liste | 9,3 % | +3,5 | 2 Sitze | +1 |
| Andere | 0,0 % | -6,8 | 0 Sitze | -1 |
Seit 1988 unterhält Lenningen partnerschaftliche Beziehungen zu Pouilly-en-Auxois in der Region Burgund in Frankreich.
Im Ortsteil Oberlenningen beginnt die Teckbahn über Kirchheim (Teck) nach Wendlingen (Neckar), durch die Lenningen an das überregionale Schienennetz angeschlossen ist. Die stündlichen Regionalbahnen der DB Regio AG halten an drei Bahnhöfen im Gemeindegebiet: Oberlenningen, Unterlenningen und Brucken.
Parallel zur Teckbahn verläuft in Lenningen die Bundesstraße 465 Biberach–Kirchheim. Über sie erreicht man die etwa acht Kilometer nördlich gelegene Anschlussstelle Kirchheim (Teck)-Ost der Bundesautobahn 8 Stuttgart–München.
Der größte Arbeitgeber ist die überregional bekannte Papierfabrik Scheufelen, die 1855 aus der 1773 gegründeten Papiermühle hervorging.
Das Lenninger Tal bietet vorzügliche Sportklettermöglichkeiten und gehört zu den interessanten Klettergebieten der Schwäbischen Alb. Zahlreiche Routen sind an den umliegenden Kalkfelsen in fast allen Schwierigkeitsgraden eingerichtet. In zahlreichen Veröffentlichungen sind diese Routen und die dazu freigegebenen Felsen beschrieben. Naturschutzbestimmungen beschränken den Kletterbetrieb auf bestimmte Monate im Jahr.
Im Schulzentrum Oberlenningen gibt es eine Hauptschule, eine Realschule und eine Förderschule. Außerdem gibt es in Gutenberg, Oberlenningen, Schopfloch und Unterlenningen (mit Zweigstelle in Brucken) je eine Grundschule. Die Grundschulkinder aus Schlattstall besuchen die Oberlenninger Schule, während die Kinder aus Hochwang wegen der Nähe zum Nachbarort nach Erkenbrechtsweiler gehen. Zusätzlich gibt es auch noch sieben Kindergärten mit insgesamt 14 Gruppen in Lenningen.
In Lenningen befindet sich das Museum für Papier und Buchkunst.
Die Ruine Sulzburg erhebt sich oberhalb von Unterlenningen über das Lauter-Tal.
Die Ruine Wielandstein befindet sich bei Oberlenningen auf einer Felsnadel des Wielandstein.
Im Ortsteil Gutenberg gibt es die Gußmannshöhle, die Gutenberger Höhle und das Schopflocher Torfmoor.
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Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."