| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
|
|
||
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen | |
| Direktionsbezirk: | Chemnitz | |
| Landkreis: | Erzgebirgskreis | |
| Höhe: | 470 m ü. NN | |
| Fläche: | 23,34 km² | |
| Einwohner: | 16.042 (31. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 687 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 08289 | |
| Vorwahl: | 03772 | |
| Kfz-Kennzeichen: | ERZ (alt: AU, ASZ) | |
| Gemeindeschlüssel: | 14 5 21 530 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Markt 1 08289 Schneeberg |
|
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Frieder Stimpel (CDU) | |
| Lage der Stadt Schneeberg im Erzgebirgskreis | ||
![]() |
||
Schneeberg ist eine Stadt im sächsischen Erzgebirgskreis. Sie hat knapp 16.400 Einwohner und gehört zum Städtebund Silberberg.
Inhaltsverzeichnis |
Schneeberg liegt an der Silberstraße im oberen Westerzgebirge. Weithin sichtbar ist die markante St. Wolfgangskirche. Der Stadtkern liegt auf dem 470 m ü. NN hohen Schneeberg, der der Stadt ihren Namen gab. Zu den umliegenden Erhebungen gehören im Osten der Gleesberg (593 m) und im Norden der Keilberg (557 m).
Die über 500-jährige Geschichte Schneebergs ist vor allem vom Bergbau geprägt, dem die Stadt ihre Gründung am 6. Februar 1471 verdankt. Der ursprüngliche Silberbergbau wich seit Mitte des 16. Jahrhunderts dem Abbau von Cobalt und Bismut. Mit dem Uranbergbau, der von 1946 bis 1958 andauerte, stieg die Einwohnerzahl der Stadt rasch an, sodass Schneeberg von 1952 bis 1958 den Status einer kreisfreien Stadt innehatte. Danach gehörte sie wieder zum Kreis Aue.
Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember):
|
|
|
1 29. Oktober
2 31. August
Schneebergs Partnerstädte sind:
Die St. Wolfgangskirche ist eine der größten und architektonisch ausgereiften Kirchen der Spätgotik und ein früher Typus des reformatorischen Kirchenbaus. Im Innern befinden sich Werke von Lucas Cranach d. Ä. und der Malerfamilie Krodel, an die der Ende 2005 abgerissene Krodel-Brunnen erinnerte.
Zu den weiteren baulichen Sehenswürdigkeiten im historischen Stadtkern zählen das Mitte des 19. Jahrhunderts neu errichtete, neogotische Rathaus, diverse Barockbauten und bergbauliche Denkmäler.
In Schneeberg endet die von Leipzig kommende Bundesstraße 93, die einst über die Grenze weiter nach Karlsbad führte. Außerdem führt die Bundesstraße 169 von Plauen nach Chemnitz durch die Stadt.
Von 1859 bis 1952 hatte die Stadt mit einer 5 km langen Stichstrecke nach Niederschlema einen Eisenbahnanschluss an die Bahnlinie Zwickau−Schwarzenberg/Erzgeb.−Johanngeorgenstadt−Karlsbad.
Schneeberg war bis 31. März 2008 Standort des Gebirgsjägerbataillons 571 und der Versorgungskompanie 370 der Bundeswehr.
Schneeberg verfügte über ein Lyzeum, aus dem 1888 ein Gymnasium hervorgegangen ist. Weiterhin befanden sich in der Stadt eine Spitzenklöppelschule, Kunstschule, berufliches Gymnasium und Lehrerseminar. Das Schneeberger Johann-Gottfried Herder Gymnasium wurde 2004/2005 im Rahmen einer „Capital“-Studie zum „besten Gymnasium Sachsens“ gekürt. Es genießt über Landesgrenzen hinweg einen hervorragenden Ruf. Nicht zuletzt ist Schneeberg Hochschulstandort. Hier befindet sich die Hochschule für Angewandte Kunst Schneeberg mit den Studienrichtungen Holzgestaltung, Modedesign, Textilkunst/-design und Musikinstrumentenbau. Die Hochschule für Angewandte Kunst, Fachbereich der Westsächsischen Hochschule Zwickau, genießt internationalen Ruf.
Medizinern ist Schneeberg im Zusammenhang mit dem Schneeberger Lungenkrebs ein Begriff. Dabei handelt es sich um eine besondere Form des Lungenkrebses, der durch Inhalation von radioaktivem Radon auftritt. Erstmals wurde diese Tumorform bei Bergleuten beschrieben, die im Bereich Schneeberg im Uranabbau (bzw. der zur Urangewinnung notwendigen Pechblende) tätig waren[2]
Amtsberg | Annaberg-Buchholz | Aue | Auerbach | Bad Schlema | Bärenstein | Bernsbach | Bockau | Börnichen/Erzgeb. | Borstendorf | Breitenbrunn/Erzgeb. | Burkhardtsdorf | Crottendorf | Deutschneudorf | Drebach | Ehrenfriedersdorf | Eibenstock | Elterlein | Erlbach-Kirchberg | Gelenau/Erzgeb. | Geyer | Gornau/Erzgeb. | Gornsdorf | Großolbersdorf | Großrückerswalde | Grünhain-Beierfeld | Grünhainichen | Heidersdorf | Hohndorf | Hormersdorf | Jahnsdorf/Erzgeb. | Johanngeorgenstadt | Jöhstadt | Königswalde | Lauter/Sa. | Lengefeld | Lößnitz | Lugau/Erzgeb. | Marienberg | Mildenau | Neukirchen/Erzgeb. | Niederdorf | Niederwürschnitz | Oberwiesenthal | Oelsnitz/Erzgeb. | Olbernhau | Pfaffroda | Pobershau | Pockau | Raschau-Markersbach | Scheibenberg | Schlettau | Schneeberg | Schönheide | Schwarzenberg/Erzgeb. | Sehmatal | Seiffen/Erzgeb. | Sosa | Stollberg/Erzgeb. | Stützengrün | Tannenberg | Thalheim/Erzgeb. | Thermalbad Wiesenbad | Thum | Venusberg | Waldkirchen/Erzgeb. | Wolkenstein | Zöblitz | Zschopau | Zschorlau | Zwönitz
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."