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| Wappen | Karte | |
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| Basisdaten | ||
| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
| Bundesland | Oberösterreich | |
| Politischer Bezirk | Wels-Land (WL) | |
| Fläche | 7,55 km² | |
| Koordinaten | 48° 10′ N, 14° 6′ O48.16083333333314.093333333333317Koordinaten: 48° 9′ 39″ N, 14° 5′ 36″ O | |
| Höhe | 317 m ü. A. | |
| Einwohner | 1.161 (1. Apr. 2009) | |
| Bevölkerungsdichte | 154 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl | 4600 | |
| Vorwahlen | 0 72 42 | |
| Gemeindekennziffer | 4 18 18 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung |
Gemeinde Schleißheim Dorfstraße 14 4600 Schleißheim |
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| Offizielle Website | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister | Manfred Zauner (ÖVP) | |
| Gemeinderat (2003) (13 Mitglieder) |
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| Lage der Gemeinde Schleißheim | ||
Schleißheim ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Wels-Land im Hausruckviertel mit 1065 Einwohnern. Der zuständige Gerichtsbezirk ist Wels.
Inhaltsverzeichnis |
Schleißheim liegt auf 317 m Höhe und liegt geographisch im Traunviertel, politisch gehört es jedoch zum Hausruckviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 3,1 km und von West nach Ost 6,1 km. Die Gesamtfläche beträgt 7,55 km². 18,4 % der Fläche sind bewaldet und 67,1 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.
Blindenmarkt, Dietach, Schleißheim, Forsting.
Seit Juni 1984 hat Schleißheim ein Gemeindewappen.
Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: Erniedrigt schräg geteilt; oben in Rot ein silberner, wachsender Bär, der in den Tatzen ein goldenes, vierspeichiges Wasserrad hält, unten schräg geteilt von Gold und Schwarz mit drei Rauten in gewechselten Farben. Die Gemeindefarben sind Gelb-Schwarz.
Der Bär als Attribut des hl. Gallus bezieht sich auf den Schutzpatron der Pfarre, das Wasserrad in dessen Pranken auf die Tradition der Messerer, Klingenschmiede, Schleifer und Müller am Schleißbach. - Die gelb-schwarzen Rauten stammen aus dem Wappen des im 15. Jahrhundert im Besitz des Schlosses und der Herrschaft Dietach nachweisbaren Geschlechtes der Pirchinger.
Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum „Österreich ob der Enns“ zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum „Gau Oberdonau“. Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.
Pfarrkirche Schleißheim: vermutlich aus dem 13. Jahrhundert. Erste urkundliche Erwähnung 1378. Die dem hl. Gallus geweihte Kirche ist eine zweischiffige, dreijochige Hallenkirche mit einem netzrippengewölbten Chor. In den Chorfenstern aus dem Jahre 1883 sind zwei Glasgemälde aus der Zeit um 1400 erhalten. Der Predellaschrein des Marienaltars enthält eine Darstellung der "Hl. Anna selbdritt". Der Leonhardialtar zeigt im Predellaschrein den hl. Leonhard mit drei Gefangenen, die in eine Schandbank eingespannt sind. An den beiden Chorwänden befinden sich Marmorgrabsteine aus der Renaissance der Familie Grüenthaler. Aus der Zeit der römischen Besiedlung befindet sich an der Außenwand der Sakristei eine Reliefstein mit der Darstellung eines Herkulesknaben.
Bürgermeister ist Ing. Manfred Zauner von der ÖVP.
1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 845 Einwohner, 2001 dann 941 Einwohner.
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