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| Wappen | Deutschlandkarte | ||||
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51.38333333333311.96666666666798
Koordinaten: 51° 23′ N, 11° 58′ O
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| Basisdaten | |||||
| Bundesland: | Sachsen-Anhalt | ||||
| Landkreis: | Saalekreis | ||||
| Höhe: | 98 m ü. NN | ||||
| Fläche: | 99,72 km² | ||||
| Einwohner: | 11.585 (31. Dez. 2008) | ||||
| Bevölkerungsdichte: | 116 | ||||
| Postleitzahlen: | 06254, 06258 | ||||
| Vorwahlen: | 03461, 034639 | ||||
| Kfz-Kennzeichen: | SK (früher MER, MQ) | ||||
| Gemeindeschlüssel: | 15 0 88 330
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| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Schulstraße 18 06254, 06258 Schkopau |
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| Webpräsenz: | |||||
| Bürgermeister: | Detlef Albrecht | ||||
| Lage der Gemeinde Schkopau im Saalekreis | |||||
Schkopau ist eine Gemeinde im Saalekreis in Sachsen-Anhalt. Der Ort Schkopau liegt rund 6 Kilometer nördlich von Merseburg und 11 Kilometer südlich von Halle (Saale).
Inhaltsverzeichnis |
Zur Gemeinde gehören die Orte Bündorf, Burgliebenau, Döllnitz, Dörstewitz, Ermlitz, Hohenweiden, Knapendorf, Kollenbey, Korbetha, Lochau, Luppenau (Löpitz, Lössen und Tragarth), Neukirchen, Oberthau, Pretzsch, Pritschöna, Raßnitz, Rattmannsdorf, Rockendorf, Röglitz, Röpzig, Rübsen, Schkopau, Wallendorf (Luppe), Wegwitz, Wesenitz und Weßmar.
Erstmals urkundlich erwähnt wird Schkopau im Jahre 1177.
Durch die Gründung der Buna-Werke Ende der 1930er Jahre wurde die Region wirtschaftlich stark beeinflusst. In der DDR waren die Bunawerke Zentrum der Chlorchemie mit Carbidherstellung. Carbid diente zur Herstellung von Ethin (Acetylen), aus dem mittels Reppe-Chemie (als Alternative zur Petrochemie) eine Vielzahl von chemischen Produkten (z. B. PVC) gewonnen wurde. Die Werkseinrichtungen wurden nach der Wiedervereinigung maßgeblich von der Firma Dow Chemical Company übernommen.
In der Stadt befindet sich das Schloss Schkopau, das heute als Hotel genutzt wird.
Am 1. August 2004 wurden die Saalkreisgemeinden Döllnitz, Hohenweiden und Lochau nach Schkopau eingemeindet (und wechselten somit in den Landkreis Merseburg-Querfurt). Am 1. Januar 2005 kamen die Gemeinden Knapendorf und Luppenau in die Gemeinde Schkopau hinzu. Diese besteht nun aus den ehemaligen Gemeinden
Damit hörte am 1. Januar 2005 die bisherige Verwaltungsgemeinschaft Saale-Elster-Aue auf zu bestehen.
Am 31. Dezember 2009 wurde Wallendorf (Luppe) aus der Verwaltungsgemeinschaft Leuna-Kötzschau nach Schkopau eingemeindet.
Die Gemeinde Schkopau liegt an der Bundesstraße 91 (Halle (Saale)–Merseburg–Weißenfels–Zeitz). Der Bahnhof Schkopau liegt an der 1846 eröffneten Thüringer Bahn. Die Regionalbahnen der Relation Halle–Eisenach halten pro Richtung stündlich in Schkopau. Im Chemiepark Buna befindet sich an der Bahnstrecke Merseburg–Schafstädt mit Buna Werke ein weiterer Eisenbahnhalt.
Neben der Bedienung durch einige Buslinien wird Schkopau zudem von der Straßenbahnlinie 5 der HAVAG (Halle-Kröllwitz–Merseburg–Bad Dürrenberg) angefahren.
Bekannt ist Schkopau vor allem durch den ehemaligen VEB Chemische Werke Buna. So befand sich zu Zeiten der DDR nahe der Elbebrücke der Transitautobahn Berlin-Hof eine Tafel mit dem Werbespruch Plaste und Elaste aus Schkopau, die sich heute im Deutschen Historischen Museum in Berlin befindet. Der hiesige Chemiepark wurde nach der Wende von Dow Chemical übernommen.
In Schkopau befindet sich heute zudem ein Braunkohlekraftwerk der E.ON AG.
Burgliebenau | Döllnitz | Ermlitz | Hohenweiden | Knapendorf | Korbetha | Lochau | Luppenau | Raßnitz | Röglitz | Schkopau | Wallendorf (Luppe)
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