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| Schiraz | ||
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| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Provinz: | Fars | |
| Koordinaten: | 29° 36′ N, 52° 31′ O29.60805555555652.5247222222221500Koordinaten: 29° 36′ N, 52° 31′ O | |
| Höhe: | 1.500 m | |
| Fläche: | 340 km² | |
| Einwohner: | 1.255.955 (2005) | |
| Bevölkerungsdichte: | 5.164,5 Einwohner je km² | |
| Vorwahl: | 711 | |
| Zeitzone: | UTC+3:30 | |
| Webseite: | www.shiraz.ir | |
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Mehran E'temadi | |
Die iranische Großstadt Schirāz, auch Schiras, (engl. Transkription Shiraz) (persisch شيراز /ʃiːˈrɔːz/) ist die Hauptstadt der zentralen Südprovinz Fars und gehört zu den fünf größten Städten Irans.
Sie liegt etwa 700 km südlich von Teheran im südlichen Zagrosgebirge auf etwa 1500 m ü. NN.Das Klima ist relativ angenehm und mild. Man nennt die für ihre Gartenkultur berühmte Stadt den „Garten des Iran“. Ihr Blumenreichtum und die berühmten Rosenzüchtungen geben ihr ein spezifisches Gepräge, das schon bei der Auffahrt durch den äußeren Torbogen auffällt.
Inhaltsverzeichnis |
Der früheste Hinweis auf die Stadt findet sich auf elamitischen Schrifttafeln von 2000 v. Chr., die im Juni 1970 bei Bauarbeiten in Schiraz gefunden wurden. Auf diesen Tontäfelchen, die in elamischer Sprache verfasst sind, ist der Name der Stadt als Tiraziš.[1] angegeben. Die altpersische Form lautete /širājiš/ und wurde durch Lautverschiebungen zum neupersischen Schirāz.
Die Umgebung der Stadt war schon vor mehr als 2500 Jahren das Kernland des achämenidischen Persien.
Zwei mächtige altpersische Königshäuser stammen von hier: die antiken Achämeniden (559 bis 330 v. Chr.) und die Sassaniden (224 bis 651). Der achteckige Pavillon des Pars-Museums beschreibt die Region und ihre Dynastien.
Doch schon vor der Einwanderung der Perser in die Persis existierte die Stadt schon. Die Tontäfelchen die in Schiraz gefunden worden sind, lassen die Vermutung zu, dass die Stadt elamischen Ursprungs ist. Städtische Größe, wirtschaftliche und politische Wichtigkeit erlangte die Stadt jedoch erst unter den Persern. Tontäfelchen aus dem Verwaltungsarchiv von Persepolis aus der Zeit von Dareios dem Großen erwähnen Schiraz mehrfach, so soll die Stadt ein königliches Schatzhaus beherbergt haben.[2] Nach dem Fall des Persischen Reiches der Achämeniden und die Zerstörung von Persepolis durch Alexander, übernahm Schiraz die Rolle des kulturellen Zentrums der Perser.
Mehrmals wurde Schiraz zum Schauplatz von Kriegen und Auseinandersetzungen. Die mongolischen, türkischen oder afghanischen Überfälle dezimierten die Größe und Bevölkerung der Stadt mehrfach. Unter Karim Khan Zand konnte sich die Stadt wieder erholen und erlebte eine Blütezeit, insbesondere in der Wirtschaft und Kultur. Schiraz ist offiziell zur Kulturhauptstadt Irans erklärt worden.[3]
In Schirāz sind die zwei berühmtesten Dichter Persiens in anmutigen Mausoleen am Stadtrand begraben: Hafis (1320 bis 1398) und Saadi (1184 bis 1282). Neben den beiden wirkte hier auch Omar Khayyām.
Sehr bedeutend ist die Moschee mit dem Schrein von Shah Cheragh, dem Bruder des achten Imams Reza.
Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Zitadelle des Karim Khan. Sie wurde um das Jahr 1770 fertiggestellt. Sie liegt im Zentrum der Stadt und diente als Regierungspalast und Wohnpalast, später als Mausoleum.
Weitere Sehenswürdigkeiten: