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| Schertelshöhle | ||
|---|---|---|
| Lage: | Schwäbische Alb, Deutschland | |
| Höhe | 775 m ü. NN | |
| Geographische Lage | 48° 32′ 50″ N, 9° 35′ 180″ O48.5347222222229.5883333333333775Koordinaten: 48° 32′ 50″ N, 9° 35′ 180″ O | |
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| Typ: | Tropfsteinhöhle | |
| Entdeckung: | 1470 erstmals erwähnt | |
| Schauhöhle seit: | 1902 | |
| Beleuchtung: | elektrisch | |
| Gesamtlänge: | 212 Meter | |
| Länge des Schau- höhlenbereiches: |
160 Meter | |
| Website: | Offizielle Seite | |
Die Schertelshöhle, eine 212 Meter lange Tropfsteinhöhle, liegt in Baden-Württemberg bei Westerheim im Weißen Jura Delta auf einer Höhe von 775 m ü. NN auf der Schwäbischen Alb. Sie befindet sich am rechten Hang eines Trockentals, das zum oberen Filstal führt.
Inhaltsverzeichnis |
Das Schretzenloch wurde 1470 zum ersten Mal erwähnt, später wurde daraus Scherzenloch. Der heutige Name Schertelshöhle leitet sich von einer Sage ab. Diese besagt, dass der Freiherr von Schertel auf der Jagd in den Wäldern bei Westerheim seinen Hund verloren hatte. Nach langer Suche in einem tiefen Loch vernahm der Jäger ein Winseln. Einige Helfer und er ließen sich an einem Seil in die Tiefe hinab und befreiten den Hund. Dabei entdeckten sie die Höhle, die daraufhin nach dem Freiherrn benannt wurde. Unter dem Kuhloch, einem 24 Meter tiefen alten Zugangsschacht, befindet sich eine mit starker Versinterung versehene große Halle. Zum erstem Mal wurde die Höhle 1820 durch einige mutige Burschen erkundet. 1828/29 wurde durch den Wiesensteiger Notar Scheuffele ein Durchbruch als bequemer Eingangsstollen finanziert. Zwischenzeitlich wurde die Höhle als Bierkeller genutzt. 1902 konnte sie als Schauhöhle eröffnet werden. 1953 kam die elektrische Beleuchtung hinzu.
Die Höhle besteht aus zwei in unterschiedlichen Stockwerken befindlichen Gängen. Der untere Gang hat Kluftcharakter und weist eine Höhe von bis zu 15 Meter auf. Der obere Gang ist etwas niedriger. Entstanden sind die zwei Höhlengänge vermutlich durch fließendes Wasser. Die Stalagmiten und der Sinterschmuck sind beachtenswert und von märchenhafter Schönheit. Während der Führung gelangt man auf einer Länge von 160 Metern durch die Höhle.
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