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| Königskartusche | ||||
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šn(.w) der Schen-Ring |
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phonetisch |
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| Widderköpfiger Falke als Amulett, (Louvre Museum), mit Schen-Ringen in seinen Fängen. | ||||
Mit Schenu (ägyptisch) „Kreis“ bezeichneten die alten Ägypter einen Ring aus Seilen in kreisförmiger, später elliptischer Form mit flacher Basis, der den Thronnamen bzw. den Eigennamen (Geburtsnamen) ihrer Pharaonen in hieroglyphischen Darstellungen umschloss, den Schen-Ring.
Inhaltsverzeichnis |
Die Bezeichnung „Schenu“ (šn(.w), vokalisiert š˘nŭ́w[1]) ist abgeleitet von einem Verb-Stamm „scheni“ (šnj) „umgeben, in einen Kreis einschließen“.
Die heute geläufige Bezeichnung für den Schen-Ring mit darin enthaltenem Königsnamen ist (Königs- oder Hieroglyphen-)Kartusche. Wahrscheinlich bedeutete es dann der N.N., der umkreist wird von der Sonne, was eine vielfach gebrauchte Ausdrucksform im alten Ägypten war und wohl ein Bild für den König als Herrscher war.
Bei der Verwendung in Abbildungen und Skulpturen wird der Schen-Ring ohne hieroglyphischen Inhalt auch als Symbol für 'Ewigkeit' angesehen.
Alan Gardiner: Egyptian Grammar, Third edition, S.74. Griffith Institute, Oxford, 1994.