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| SAS Scandinavian Airlines | ||
|---|---|---|
| IATA-Code: | SK | |
| ICAO-Code: | SAS | |
| Rufzeichen: | Scandinavian | |
| Gründung: | 1946 | |
| Sitz: | Stockholm, Schweden | |
| Drehkreuz: | ||
| Allianz: | Star Alliance | |
| Flottenstärke: | 109 (+31 Bestellungen) | |
| Ziele: | nationale und internationale Ziele | |
SAS Scandinavian Airlines (früher Scandinavian Airlines System) ist ein Zusammenschluss mehrerer skandinavischer Fluggesellschaften. Die norwegische Fluggesellschaft der SAS Group heißt nach dem Kauf des vormaligen Mitbewerbers Braathens jetzt SAS Norge.
Inhaltsverzeichnis |
Schon 1946 schlossen sich führende Fluggesellschaften aus Dänemark, Schweden und Norwegen zusammen, um eine starke Fluggesellschaft zu gründen. Tatsächlich hatte dieser Plan auch Erfolg. SAS stieg zu einer der führenden Fluggesellschaften in Europa auf. Dabei hatte man einen Vorteil, nämlich die „Abkürzung“ über den Nordpol für Verbindungen nach Nordamerika.
Heute gehört SAS der Star Alliance an, einer der bedeutendsten strategischen Luftfahrtallianzen. SAS Scandinavian Airlines ist ein Tochterunternehmen der SAS Group, die auch Anteile an der Hotelbetreibergesellschaft Rezidor (Radisson SAS) hielt. Die Gesellschaft hat zwei dänische, zwei norwegische und drei schwedische Eigentümeranteile.
Geschäftsführer ist seit 1. Januar 2007 der Schwede Mats Jansson. SAS Scandinavian Airlines ist Gründer des Bonussystems EuroBonus, dem sieben weitere Airlines angeschlossen sind.
Die Tochter SAS Cargo betreibt mehrere Transportflugzeuge. Die Tochtergesellschaft Blue1 verfolgt ein Billigflug-Konzept. Zudem gehören die Fluggesellschaften airBaltic, Widerøe, sowie 20 Prozent der Bmi zur SAS-Gruppe.
Ende Januar 2009 wurde die Mehrheit an der spanischen Fluggesellschaft Spanair für einen symbolischen Preis von einem Euro an ein katalanisches Konsortium verkauft. Im Vorjahr hatte Spainair 4,9 Milliarden schwedische Kronen Verlust erwirtschaftet. SAS selber gilt als Übernahmekandidat durch die deutsche Lufthansa.[1].
Am 3. Februar 2009 wurde bekannt, dass SAS die Anzahl der Mitarbeiter um 40 Prozent von 23.000 auf 14.000 verringern wird. 5600 Mitarbeiter verlassen das Unternehmen entweder durch Outsourcing oder mit dem Verkauf anderer Unternehmensteile, wie Spanair. Im Geschäftsjahr 2008 verzeichnete das Unternehmen einen Verlust von 6,32 Milliarden schwedischen Kronen (757 Millionen US-Dollar).[2]
(Stand: März 2009)[3]
9 weitere McDonnell Douglas MD-87 sind an Spanair verleast.
Das durchschnittliche Alter der Flotte beträgt 12,9 Jahre[6]
SAS Scandinavian Airlines bietet zwar wie üblich drei Buchungsklassen an, die Flugzeuge bieten jedoch maximal zwei Kabinenklassen. Eine „First Class“ wird nicht angeboten, jedoch zwei Buchungsklassen innerhalb der „Economy Class“, Economy & Economy Flex mit erweitertem Serviceangebot und flexibleren Buchungsbedingungen. SAS plant nach eigener Aussage den Ersatz ihrer langjährig eingesetzten MD-80-Flotte ab 2012 bis 2015.
Seit dem 8. September 2006 besitzt SAS den ersten Airbus A319 in ihrer Flotte. Aus diesem Grund wurde diese Maschine (OY-KBO) mit Retro-Farben versehen.
Gründungsmitglieder: Air Canada | Lufthansa | SAS Scandinavian Airlines | Thai Airways International | United Airlines
Weitere Mitglieder: Air China | Air New Zealand | All Nippon Airways | Asiana Airlines | Austrian | British Midland Airways | EgyptAir | LOT | Shanghai Airlines | Singapore Airlines | South African Airways | Spanair | Swiss International Air Lines | TAP Portugal | Turkish Airlines | US Airways
Regionale Mitglieder: Adria Airways | Blue1 | Croatia Airlines
Beschlossene Beitritte: Aegean Airlines | Air India | Brussels Airlines | Continental Airlines | TAM Linhas Aéreas