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Als Satz bezeichnet man im Sport einen Abschnitt des Spieles.
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Im Volleyball gibt es maximal fünf Sätze (best of five). Gespielt wird auf 25 Gewinnpunkte, wobei der Gewinner zwei Punkte Vorsprung haben muss. Die Seiten werden nach jeweils einem Satz gewechselt. Wer zuerst drei Sätze gewonnen hat, der gewinnt das Spiel. Bei einem 3:2 wird der letzte Satz nur bis fünfzehn Gewinnpunkte gespielt (ebenfalls mit zwei Punkten Unterschied). Außerdem werden nach dem achten Punkt die Seiten gewechselt.
In einigen Wettbewerben, insbesondere im Jugendbereich, wird nur auf zwei Gewinnsätze gespielt (best of three). Der dritte Satz wird dann als Entscheidungssatz so durchgeführt wie oben für den fünften Satz beschrieben.
Im Beachvolleyball ist obige Regel dahingehend spezialisiert, dass ein Satz bereits nach 21 Punkten endet (letzter Satz nach 15 Punkten) und generell nur zwei Gewinnsätze gespielt werden (best of three). Damit beide Teams gleiche Bedingungen bzgl. der Witterungsverhältnisse haben, werden hier nach jeweils 7 gespielten Punkten die Seiten gewechselt.
Im Tennis wird das Spiel in Sätze und die Sätze wiederum in Spiele unterteilt. Siehe Tennis#Zählweise_und_andere_Regeln.
Gezählt wird im Badminton nach Punkten und nach Sätzen. Seit 2006 wird nach einer neuen Zählweise – der so genannten Rally-Point-Methode – gezählt. Jede Partei erzielt, unabhängig vom Aufschlagsrecht, bei einem Fehler des Gegners einen Punkt. Es werden zwei Gewinnsätze bis 21 Punkte je Satz gespielt. Eine Partei hat einen Satz gewonnen, wenn sie als erste 21 Punkte erreicht und dabei mindestens 2 Punkte mehr als die gegnerische Partei hat. Bei 21:20 wird das Spiel solange verlängert, bis eine Partei mit 2 Punkten führt (bis maximal 30 Punkte). Ein Satzergebnis von 30:29 ist demnach möglich. Für jeden gewonnenen Ballwechsel wird ein Punkt vergeben. Zusätzlich erhält die Partei, die den vorangegangenen Ballwechsel für sich entschieden hat, das Aufschlagsrecht. In den Jahren davor wurden mehrere Zählsysteme erprobt. Ursprünglich wurden zwei Gewinnsätze bis 15 Punkte gespielt (Ausnahme Dameneinzel – bis 11 Punkte), wobei nur die aufschlagende Partei punkten konnte.
Ein Satz endet, wenn ein Spieler elf Gewinnpunkte erreicht hat und dabei mindestens zwei Punkte Vorsprung hat, zum Beispiel 11:9, 12:10, 13:11 usw. Beim Stand von 10:10 geht der Satz in die Verlängerung. Dabei wechselt das Aufschlagsrecht nach jedem Punkt. Die Verlängerung endet dann, wenn sich ein Spieler zwei Punkte Vorsprung erkämpft hat.
Ein Spiel besteht aus mehreren Sätzen. Bei regionalen oder überregionalen Mannschaftskämpfen sind meistens 3 Gewinnsätze vorgeschrieben („Best of Five“). Ein Spiel endet so nach höchstens fünf Sätzen (3:2). Bei besonders wichtigen Wettkämpfen, wie z.B. nationalen Meisterschaften oder Europa- /Weltmeisterschaften, steht jedoch erst nach 4 Gewinnsätzen der Sieger fest. Nach jedem Satz werden die Seiten gewechselt. Im entscheidenden letzten Satz, also bei einem Stand von 2:2 (oder 3:3 bei 4 Gewinnsätzen), werden die Seiten gewechselt, sobald ein Spieler fünf Punkte erreicht hat.(siehe Tischtennis)
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