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| Stadt
Sapoljarny
Заполярный
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Sapoljarny (auch Sapoljarnyj, russ. Заполя́рный) ist eine Stadt mit rund 18.200 Einwohnern (Stand 2007) auf der Halbinsel Kola in der russischen Oblast Murmansk. Sie liegt 158 km nordwestlich der Gebietshauptstadt Murmansk, unweit der Staatsgrenze Russlands zu Norwegen.
Inhaltsverzeichnis |
Das Gebiet der heutigen Stadt gehörte von 1922 bis 1940 zu Finnland. 1956 wurde Sapoljarny zunächst unter dem Namen Schdanowsk (Жда́новск) – zu Ehren des Politikers Andrei Schdanow – gegründet. Anlass war die Erschließung von Kupfer- und Nickelvorkommen in der Umgebung. 1963 erhielt der Ort seinen heutigen Namen, der soviel bedeutet wie „Stadt hinter dem Polarkreis“, sowie gleichzeitig die Stadtrechte.
Sapoljarny ist vor allem bekannt durch die 1970–1994 etwa 10 km entfernt durchgeführte Kola-Bohrung, die noch heute das tiefste Bohrloch in der Erdkruste weltweit hinterlassen hat.
Nach der Gebietsreform in den 2000er-Jahren besitzt Sapoljarny einschließlich der eingemeindeten Territorien eine Gesamtfläche von rund 4620 km² und ist damit die größte Flächenstadt Russlands.[1]
| Jahr | Einwohnerzahlen[2] |
|---|---|
| 1959 | 6.200 |
| 1970 | 22.100 |
| 1979 | 21.200 |
| 1989 | 23.600 |
| 1998 | 19.900 |
| 2003 | 18.600 |
| 2006 | 18.300 |
1940 entstand das Kombinat Petschenganikel (Печенганикель) zur Förderung von Kupfer und Nickel. Heute ist es Teil des russischen Bergbaukonzerns MMC Norilsk Nickel.
Verwaltungszentrum: Murmansk
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