Die samojedischen Sprachen werden von höchstens 30.000 Menschen im nördlichen Osteuropa und im nordwestlichen Sibirien gesprochen. Sie sind mit den finno-ugrischen Sprachen verwandt und bilden mit ihnen die Uralische Sprachfamilie. In den letzten Jahren wird auch eine Verwandtschaft mit den jukagarischen Sprachen in Nordost-Sibirien behauptet.
Am meisten verbreitet ist die nenzische Sprache, die auch als Schrift- und Amtssprache mehrerer autonomer Kreise (russ. Okrug) in Russland in Gebrauch ist. Die Sprachen der Wald-Nenzen, der Enzen und Nganasanen werden von wenigen hundert Menschen gesprochen und sind schriftlos. Die ebenfalls schriftlose Sprache der Selkupen ist die letzte überlebende Sprache der Süd-Samojedischen Sprachen, die in Süd-Sibirien verbreitet waren. So sprachen Teile der Vorfahren der Kamassiner und anderer sibirischer Turkvölker bis ins 18. Jahrhundert Süd-Samojedisch. Zu diesen augestorbenen Sprachen gehörte auch das Matorische.
Siehe auch:
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."