| Landesflagge | Landeswappen |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Landeshauptstadt: | Salzburg |
| Größte Stadt: | Salzburg |
| ISO 3166-2: | AT-5 |
| Homepage: | www.salzburg.gv.at |
| Karte: Salzburger Land in Österreich | |
| Politik | |
| Landeshauptfrau | Gabi Burgstaller (SPÖ) |
| Regierende Parteien | SPÖ und ÖVP |
| Sitzverteilung im Landtag (36 Sitze): |
SPÖ 17 ÖVP 14 FPÖ 3 Grüne 2 |
| Letzte Wahl: | 7. März 2004 |
| Nächste Wahl: | 2009 |
| Bevölkerung | |
| Einwohner: | 531.305 (Stand: 3. Quartal 2008) |
| – Rang: | 7. von 9 |
| Bevölkerungsdichte: | 74 Einwohner/km² |
| Geografie | |
| Fläche: | 7154,23 km² |
| – davon Land: | 7054,07 km² (98,6 %) |
| – davon Wasser: | 100,16 km² (1,4 %) |
| – Rang: | 6. von 9 |
| Höchster Punkt: | Großvenediger 3674 m |
| Verwaltungsgliederung | |
| Bezirke: | 1 Statutarstadt 5 Bezirke |
| Gemeinden: | 119 |
| – davon Städte: | 11 |
| – davon Marktgemeinden: | 24 |
| Schulbezirke: | 6 |
| Gerichtsbezirke: | 16 |
| Landtagswahlkreise: | 6 |
| Karte: Salzburg und Bezirke | |
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Das Land Salzburg, auch Salzburger Land genannt, ist ein Bundesland der Republik Österreich. Seine eigenständige geschichtliche Entwicklung als geistliches Reichsfürstentum von 1328 bis 1803 unterscheidet das Land von der Geschichte anderer österreichischer Bundesländer.
Inhaltsverzeichnis |
Salzburg besitzt eine Fläche von 7154,23 km². Es verfügt über eine 174 km lange österreichische Staatsgrenze, die es zum allergrößten mit Bayern, und zu einem kleinen Teil mit Südtirol teilt.
| Bayern (Deutschland) | Oberösterreich | |
| Tirol | Steiermark | |
| Trentino-Südtirol (Italien) | Tirol | Kärnten |
Das Land Salzburg ist in fünf politische Bezirke und eine Statutarstadt (Salzburg) gegliedert:
Siehe auch: Liste der Gemeinden im Land Salzburg, Salzburger Landeshymne
Hauptartikel: Geschichte des Landes Salzburg
Die Siedlungsgeschichte Salzburgs reicht bis in die älteste Jungsteinzeit. Von den Kelten stammt der älteste Name der Stadt: Iuvavum. Unter den Römern war Iuvavum ein Verwaltungsbezirk innerhalb der Provinz Noricum Ripense. Seit der Landnahme durhc die Baisern im 6. Jahrhundert gehört das Gebiet des späteren Landes Salzburg zum Herzogtum der Baiern. Durch Gründung oder Erneuerung des Stifts St. Peter 696 und der Gründung des Frauenklosters auf dem Nonnberg 713 auf den Ruinen des römischen Juvavum schuf der hl. Rupert die Grundlage für ein Bistum (739), das 798 Erzbistum und damit zum Mittelpunkt der baierischen Kirchenprovinz wurde. Diese umfasste nahezu den gesamten altbaierischen Raum.
Erzbischof Eberhard II., einem entschiedenen Parteigänger der Staufer, gelang es 1200 bis 1246 aus Grafschaften, Gerichten und Vogteien ein geschlossenes erzbischöfliches Herrschaftsgebiet aufzubauen. Mit der Anerkennung der Grenzen dieses - vorerst noch bayrischen - Landes Salzburg durch den Herzog Heinrich XIII. von Landshut im Jahr 1275 begann die letzte Phase der Ablösung Salzburgs vom Herzogtum Bayern. 1328 wurde Salzburg durch die Erlassung einer eigenen Landesordnung dann zum weitgehend selbständigen Staat innerhalb des „Heiligen Römischen Reiches“. Als Fürst-Erzbistum entwickelte es sich zu einem Pufferstaat zwischen Baiern und den Habsburger Ländern.
Wirtschaftlich war im 15. und 16. Jh. nicht nur der Salzhandel von großer Bedeutung, sondern auch der Goldabbau im Rauriser und im Gasteiner Tal. Die Abbaumengen an Gold waren kurzzeitig die größten in ganz Mitteleuropa. Der Reichtum des Landes Salzburgs nahm zu, damait aber auch die sozialen Spannungen zwischen reichen Bürgern und Adeligen sowie der armen Landbevölkerung. Verbunden mit einem autokratischen Machanspruch der Fürsterzbischöfe führten die Spannungen 1462/63 und 1525 ausgehend von den Gebirgsgauen zu bedeutenden Bauernaufständen. Der Bauernaufstand 1525 war auch vom aufkommenden Protestantismus geprägt. In der Folge kam es mehrfach zu Protestantenvertreibungen. Die größte Vertreibungswelle fand unter Fürsterzbischof Leopold Anton Graf von Firmian statt, der 1731/32 rund 20.000 Salzburger Protestanten („Salzburger Exulanten“) des Landes verwies.
1803 kam das Fürstentum als säkularisiertes Kurfürstentum an den Großherzog Ferdinand III. von Toskana, 1805 gemeinsam mit der Fürstpropstei Berchtesgaden zum 1804 gegründeten österreichischen Kaiserreich. 1810 kam Salzburg zu Bayern, nach dem Wiener Kongress 1816 aber (ohne Berchtesgaden) wieder zum österreichischen Vielvölkerstaat. Salzbrug war dabei bis 1850 als Salzachkreis nur ein Teil von "Österreich ob der Enns" (Oberösterreich). Kleinere Teile des Landes (u.a. Zillertal, Matrei) wurden an Tirol angeschlossen. Der Salzburger Rupertiwinkel mit den Pfleggerichten Mühldorf, Waging, Tittmoning, Laufen, Staufenegg und Teisendorf kam damals an Bayern. 1850 wurde Salzburg ein eigenes österreichisches Kronland, das seit 1860 auch eine eigene Landesregierung besaß. 1920 wurde das Bundesland Salzburg ein Teil der neu entstandenen Republik Österreich, .
Die Politik im Salzburger Land wurde nach Kriegsende vor allem von der ÖVP bestimmt, die von 1945 bis 2004 alle Salzburger Landeshauptleute stellte. Erst bei den Wahlen zum Salzburger Landtag am 7. März 2004 gab es mit der Wahl einer Landeshauptfrau einen politischen Wechsel zur SPÖ. Die amtierende Landesregierung besteht derzeit aus vier Regierungsmitgliedern der SPÖ und drei Vertretern der ÖVP.
Siehe auch: Landeshauptmann von Salzburg, Ergebnisse der Landtagswahlen in Österreich
Zahlreiche kulturelle Förderungen hat das Land Salzburg eingerichtet mit dem besonderen Schwerpunkt der Unterstützung der zeitgenössischen Kunst. Im Bereich der Literatur sind dies der Rauriser Literaturpreis, der Georg-Trakl-Preis für Lyrik und Jahresstipendien für Literatur. In den Bereichen Musik, Film und Bildende Kunst gibt es ebenfalls Jahresstipendien, darüberhinaus den Grossen Kunstpreis für Musik, den Musikpreis Salzburg und verschiedene Landespreise für Architektur, Keramik, Malerei, Grafik.
Die unterschiedlichen Landschaften beherbergen viele verschiedene Bräuche, von denen manche nur (noch) an einem einzigen Ort gepflegt werden.
In der Vorweihnachtszeit kommt mit dem Nikolaus der Krampus. Eine neuere Entwicklung dabei sind organisierte Krampusläufe, bei denen sich die Krampusfiguren eher an Fantasykostümen der Filmindustrie orientieren.
In den Raunächten nach Weihnachten kommen Glöckler und Perchten.
Lebendige Sommerbräuche speziell im Lungau sind die Prangstangen und die Samsonumzüge.
Der Rupertikirtag in Salzburg ist eines der traditionellsten Volksfeste in Österreich und wird jährlich von mehr als 100.000 Menschen, verteilt auf 5 Tage besucht.
| Bevölkerungsentwicklung | |
|---|---|
| Datum | Einwohner |
|
|
|
| 31. Dez. 1900 | 192.763 |
| 7. März 1923 | 222.731 |
| 1939 | 267.169 |
| 1. Juni 1951 | 327.232 |
| 21. März 1961 | 347.292 |
| 12. Mai 1971 | 401.766 |
| 12. Mai 1981 | 442.301 |
| 15. Mai 1991 | 483.880 |
| 15. Mai 2001 | 515.327 |
| 2006 | 529.033 |
Im Vergleich mit dem durchschnittlichen Bruttoinlandsprodukt der Europäische Union ausgedrückt in Kaufkraftstandards erreichte das Land Salzburg 2004 einen Indexwert von 141,8 (EU-27:100).[1]
Seit 1970 verbindet das Bundesland Salzburg und die Republik Litauen eine Partnerschaft.
Im Jahr 1999 wurde mit der Provinz Trient (Italien) ein Partnerschaftsvertrag unterzeichnet.[2]
Burgenland | Kärnten | Niederösterreich | Oberösterreich | Salzburg | Steiermark | Tirol | Vorarlberg | Wien
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."