| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Brandenburg | |
| Landkreis: | Oberspreewald-Lausitz | |
| Amt: | Ruhland | |
| Höhe: | 96 m ü. NN | |
| Fläche: | 37,12 km² | |
| Einwohner: | 3982 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 107 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 01945 | |
| Vorwahl: | 035752 | |
| Kfz-Kennzeichen: | OSL | |
| Gemeindeschlüssel: | 12 0 66 272 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Rudolf-Breitscheid-Straße 4 01945 Ruhland |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Eberhard Krause (parteilos) | |
Ruhland (sorb.:Rólany) ist eine Stadt im Landkreis Oberspreewald-Lausitz im Süden des Landes Brandenburg, westlich der Stadt Hoyerswerda und östlich der Stadt Elsterwerda. Die Stadt Ruhland ist Amtssitz der Amtsverwaltung des Amtes Ruhland.
Inhaltsverzeichnis |
Die Stadt Ruhland ist etwa 10 Kilometer südwestlich der Stadt Senftenberg und südöstlich der Stadt Lauchhammer gelegen. Sie befindet sich in der Oberlausitz. Nördlich der Stadt beginnt die Niederlausitz. Durch den Ort fließen die Schwarze Elster, das Ruhlander Schwarzwasser und der Binnengraben. Ruhland liegt im geografische Raum der Königsbrück-Ruhlander Heiden.
Die Stadt wurde 1317 erstmalig urkundlich erwähnt und gehörte bis 1635 zu Böhmen, ging dann mit den Lausitzen an Sachsen über. Im 17. und 18. Jahrhundert wurde Ruhland mehrfach durch Brände zerstört, so zum Beispiel 1624, 1661 und 1648. Am 22. Juli 1768 wurde fast alle Häuser bei einem weiteren Großbrand zerstört. 184 Bürgerhäuser, 60 Scheunen sowie öffentliche Gebäude und die Kirche fielen den Flammen zum Opfer. 20 Gebäude überstanden den Großbrand. Eins davon existiert heute noch und befindet sich in der Dresdner Straße. Die Kirche wurde in der heutigen Form zwischen 1772 und 1774 aufgebaut. Das Holz für den Turmbau bekam Ruhland von der angrenzenden Gemeinde Zschornegosda (Teil des heutigen Schwarzheide) geschenkt.[1] Im Jahre 1815 wurde Ruhland preußisch (Provinz Schlesien). Das Gebiet um Ruhland und Tettau ist heute der einzige Teil der Oberlausitz, der sich im Land Brandenburg befindet.
Der Rat der Stadt Ruhland besteht aus 16 Ratsfrauen und Ratsherren.
(Stand: Kommunalwahl am 26. Oktober 2003)
Das Wappen war einst weiß und trägt einen zweiköpfigen Drachenvogel, so wie es heute an der Matzmühle zu sehen ist. Heute trägt es einen goldenen Hintergrund. Nur der Schützenverein trägt noch das Wappen mit einem blauen Hintergrund. Das Wappen des Amtes neu und ähnlich dem der Nachbarstadt Schwarzheide. Es zeigt die Amtsfarben Schwarz, Blau; Silber und die Amtskirche (Kirche der Stadt Ruhland).
Die Stadt hat eine Autobahnanbindung zur A 13 mit Anschlussstellen in Ruhland und Schwarzheide. Durch die Bundesstraße B 169 im Norden, der B 97 im Südosten und der B 96 im Nordosten ist die Stadt sehr gut erreichbar. Ruhland ist Verkehrsknotenpunkt der Deutschen Bahn AG; hier treffen sich die Bahnstrecken Hoyerswerda–Falkenberg und Großenhain–Cottbus. Im nahe gelegenen Schwarzheide befindet sich ein Verkehrslandeflugplatz der Kategorie II.
In Ruhland sind der Schauspieler Karl David Ackermann (* 1751) und der klassische Philologe Hellfried Dahlmann (* 1905, † 1988 in Köln) geboren.
Der Philosoph und Hochschulprofessor Helmut Holzhey wuchs in den 1950er Jahren in Ruhland auf.
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Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."