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Rote Liste des gefährdeten Welterbes :

femme russe

Rote Liste des gefährdeten Welterbes

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Die Rote Liste wird von der UNESCO geführt. Ihre Grundlage ist die von 184 Staaten unterzeichnete Welterbekonvention. Von denjenigen Kultur- und Naturmälern, die auf der Liste des Welterbe geführt werden, hebt die UNESCO mit der Roten Liste solche hervor, deren Bestand und Geltung durch ernste und spezifische Gefahren, wie Beschädigung, Zerstörung oder Verschwinden, bedroht sind. Die UNESCO mahnt für diese Stätten außerordentliche Schutzanstrengungen an.[1]

[Bearbeiten] Verfahren

Gründe für Bedrohungen sind vielfältig. Landerschließung, Urbanisierung, Naturkatastrophen, kriegerische Auseinandersetzungen, Rohdung, Wilderei, Vandalismus, Vernachlässigung und ausgedehnter Tourismus etc. können Welterbestätten gefährden. Bedrohungen können bereits festgestellt sein, wie z. B. der erfolgte Abriss von Gebäuden, oder nur möglich, wie z. B. fehlende gesetzliche Grundlagen für den Schutz.

Eine erfolgte Aufnahme in die Rote Liste ist stets ein Aufruf an die internationale Staatengemeinschaft. Die Antragstellung erfolgt seitens der UNESCO oder seitens des betroffenen Staates. Die Aufnahme erfolgt durch das Welterbekomitee mit einer Mehrheit von zwei Dritteln. Die Staatengemeinschaft soll sich finanziell, technisch und politisch an Schutz und Rettung beteiligen. Das Welterbekomitee verfügt auch über eigene Geldmittel, aus denen Hilfsmaßnahmen finanziert werden können. Manches Mal droht das Welterbekomitee, eine Stätte gegen den Willen des Staates, auf dessen Territorium sie liegt, in die Rote Liste aufzunehmen. Allein diese Ankündigung, so hat sich gezeigt, kann in manchen Ländern erhebliche Erhaltungsanstrengungen in Gang setzen.

“...the Committee is of the view that its assistance in certain cases may most effectively be limited to messages of its concern, including the message sent by inscription of a property on the List of World Heritage in Danger and that such assistance may be requested by any Committee member or the Secretariat.”

„...das Komitee ist der Auffassung, dass seine Unterstützung in bestimmten Fällen am zweckmäßigsten auf Mitteilungen über seine Besorgnis, darunter die Mitteilung über die Eintragung eines Gutes in die Liste des gefährdeten Erbes der Welt, beschränkt werden kann und dass solche Unterstützung von jedem Mitglied des Komitees oder vom Sekretariat beantragt werden kann.“

– Durchführungsbestimmungen zur Welterbekonvention[2], Ziffer 177

Nach der Eintragung formuliert das Welterbekomitee ein Programm für Abhilfemaßnahmen und versieht es mit einem Zeitplan. Obwohl versucht wird, diese Maßnahmen mit dem betroffenen Staat abzustimmen, ist eine Verabschiedung auch gegen dessen Willen möglich. Es überwacht die Maßnahmen zum Schutz der Stätte und stellt fest, ob jener Geltungswert, der ursprünglich zur Eintragung in die Welterbeliste Anlass gab, wieder hergestellt wird. Erst dann kann eine Stätte wieder von der Roten Liste gestrichen werden.[3]

Von der Möglichkeit, eine Stätte statt dessen gänzlich von der Welterbeliste zu nehmen[4], wurde inzwischen erstmalig Gebrauch gemacht: 2007 wurde das Wildschutzgebiet der Arabischen Oryx in Oman gestrichen, nachdem der Staat die Größe des Schutzgebietes um 90% verkleinert hatte.[5]

[Bearbeiten] Liste nach Staaten

2007 befanden sich von den 851 Welterbestätten 30 Stätten auf der Roten Liste.


Inhaltsverzeichnis A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

[Bearbeiten] A

[Bearbeiten] Afghanistan Afghanistan

[Bearbeiten] Minarett und archäologische Funde von Jam

[Bearbeiten] Kulturlandschaft und archäologische Stätten des Bamiyan-Tals (Buddha-Statuen von Bamiyan)

[Bearbeiten]  AgyptenÄgypten Ägypten

[Bearbeiten] Frühchristliche Ruinen von Abu Mena (Kloster des Hl. Menas)

[Bearbeiten]  AthiopienÄthiopien Äthiopien

[Bearbeiten] Nationalpark Simien

[Bearbeiten] Aserbaidschan Aserbaidschan

[Bearbeiten] Innenstadt von Baku mit dem Palast der Schirwanschahs und Jungfrauenturm

[Bearbeiten] C

[Bearbeiten] Chile Chile

[Bearbeiten] Die Humberstone- und Santa-Laura-Salpeterwerke

[Bearbeiten] D

[Bearbeiten] Deutschland Deutschland

[Bearbeiten] Kulturlandschaft Dresdner Elbtal

[Bearbeiten] E

[Bearbeiten] Ecuador Ecuador

[Bearbeiten] Galápagos-Inseln

[Bearbeiten] Elfenbeinküste Elfenbeinküste

[Bearbeiten] Naturschutzgebiet Nimba-Berge

[Bearbeiten] Nationalpark Comoé

[Bearbeiten] G

[Bearbeiten] Guinea Guinea

[Bearbeiten] Naturschutzgebiet Nimba-Berge

[Bearbeiten] I

[Bearbeiten] Indien Indien

[Bearbeiten] Manas-Nationalpark

[Bearbeiten] Irak Irak

[Bearbeiten] Assur

[Bearbeiten] Archäologische Stätten von Samarra

[Bearbeiten] Iran Iran

[Bearbeiten] Bam und seine Kulturlandschaft

[Bearbeiten] Israel Israel

[Bearbeiten] Altstadt und Stadtmauer von Jerusalem

[Bearbeiten] J

[Bearbeiten] Jemen Jemen

[Bearbeiten] Medina von Zabid

[Bearbeiten] K

[Bearbeiten] Demokratische Republik Kongo Demokratische Republik Kongo

[Bearbeiten] Nationalpark Virunga

[Bearbeiten] Nationalpark Garamba

[Bearbeiten] Nationalpark Kahuzi-Biega

[Bearbeiten] Nationalpark Salonga

[Bearbeiten] Okapi Tierschutzgebiet

[Bearbeiten] Kosovo Kosovo

[Bearbeiten] Mittelalterliche Denkmäler im Kosovo: Kloster Dečani, Patriarchenkloster Peć, Kloster Gračanica und Kirche der Jungfrau von Ljeviša

[Bearbeiten] N

[Bearbeiten] Niger Niger

[Bearbeiten] Naturparks Aïr und Ténéré

[Bearbeiten] P

[Bearbeiten] Pakistan Pakistan

[Bearbeiten] Festung und Shalimar-Gärten in Lahore

[Bearbeiten] Peru Peru

[Bearbeiten] Ruinenstadt Chan Chan

[Bearbeiten] Philippinen Philippinen

[Bearbeiten] Reisterrassen in den philippinischen Kordilleren

[Bearbeiten] S

[Bearbeiten] Senegal Senegal

[Bearbeiten] Nationalpark Niokolo-Koba

[Bearbeiten] T

[Bearbeiten] Tansania Tansania

[Bearbeiten] Ruinen von Kilwa Kisiwani und Songo Mnara

[Bearbeiten] V

[Bearbeiten] Venezuela Venezuela

[Bearbeiten] Altstadt von Coro

[Bearbeiten] Z

[Bearbeiten] Zentralafrikanische Republik Zentralafrikanische Republik

[Bearbeiten] Nationalpark Manovo-Gounda St. Floris

[Bearbeiten] Wieder gestrichen

Folgende Welterbestätten standen in der Vergangenheit auf der Roten Liste, sind aber inzwischen wieder gestrichen worden.

Stätte Staat Typ Welterbe seit Rote Liste von – bis
IchkeulNationalpark Ichkeul Tunesien N 1980 1996–2005
DjoudjVogelschutzgebiet Djoudj Senegal N 1981 1984–1987 und 2000–2005
YellowstoneYellowstone-Nationalpark Vereinigte Staaten N 1978 1995–2002
WieliczkaSalzbergwerk Wieliczka Polen K 1978 1989–1997
NgorongoroNaturschutzgebiet Ngorongoro Tansania N 1979 1984–1988
EvergladesEverglades-Nationalpark Vereinigte Staaten N 1979 1993–2006
DubrovnikAltstadt von Dubrovnik Kroatien K 1979 1991–1997
Plitwitzer SeenNationalpark Plitwitzer Seen Kroatien N 1979 1992–1996
TimbuktuMoscheen, Mausoleen und Friedhöfe von Timbuktu Mali K 1988 1990–2004
KathmandutalKathmandutal (z. B. Kathmandu, Bodnath, Patan, Bhaktapur und Pashupatinath / 2006 erweitert) Nepal K 1979 2003–2006
KotorBucht und Region Kotor Montenegro K/N 1979 1979–2002
TipasaRuinenstadt Tipasa Algerien K 1982 2002–2005
Río PlátanoBiosphärenreservat Río Plátano Honduras N 1982 1996–2006
SrebarnaBiosphärenreservat Srebarna Bulgarien N 1983 1992–2002
HampiTempelbezirk von Hampi Indien K 1986 1999–2005
SangaySangay-Nationalpark Ecuador N 1983 1992–2004
KölnKölner Dom Deutschland K 1996 2004–2005
AbomayKönigspaläste von Abomay Benin K 1985 1985–2006
IguaçuNationalpark Iguaçu Brasilien N 1986 1999–2000
BahlaFestung Bahla Oman K 1987 1988–2003
ButrintRuinen von Butrint Albanien K 1992 1997–2004
AngkorArchäologische Parks Angkor, Roluos und Banteay Srei Kambodscha K 1992 1992–2003
RuwenzoriRuwenzori-Gebirge Uganda N 1994 1999–2003

[Bearbeiten] Quellen

  1. Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturgutes der Welt, Art. 11 Absatz 4
  2. Operational Guidelines for the Implementation of the World Heritage Convention (amtlicher Text auf Englisch), Richtlinien für die Durchführung des Übereinkommens zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt (deutsche Übersetzung)
  3. Richtlinien, Ziffern 177-191
  4. Richtlinien, Ziffern 192-198
  5. Oman's Arabian Oryx Sanctuary : first site ever to be deleted from UNESCO's World Heritage List, Presseerklärung des Welterbekomitees vom 28. Juni 2007

Rote Liste des gefährdeten Welterbes - Artikel des Tages

Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva

Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.

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"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."

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