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Robert Coover (* 4. Februar 1932 in Charles City, Iowa) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller und Professor an der Brown University. Als Vertreter des Postmodernismus verwendet er in seinen experimentellen Werken häufig das Prinzip der Montage und durchzieht seine Romane mit Werbeslogans, Leuchtschriften und Schlagzeilen.
Robert Coover lebt heute als Hochschullehrer in Providence, Rhode Island. Er erhielt unter anderem den William-Faulkner Preis für seinen Roman „The Origin of Brunists“. In zahlreichen Romanen, Erzählungen und Dramen bestätigte Coover sich als Vertreter der Avantgarde in der amerikanischen Literatur.
Als wichtigster und bekanntester Roman seines Werkes sei „Die öffentliche Verbrennung“ aus dem Jahr 1977 erwähnt. Hierbei wird der Protagonist Richard Milhous Nixon (Vize-Präsident der Vereinigten Staaten von 1953 bis 1961 und Präsident von 1969 bis 1974) als Karikatur in illusionsstörender, untypischer Weise dargestellt. Darin beschreibt er das Schicksal von Ethel und Julius Rosenberg, eines jüdischen Ehepaars, die sich als Atomspione des Verrates an den USA schuldig gemacht haben sollen und am 19. Juni 1953 in Sing Sing auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet wurden.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Coover, Robert |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 4. Februar 1932 |
| GEBURTSORT | Charles City |