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Das Robert Koch-Institut[1] (RKI) ist das Bundesinstitut für Infektionskrankheiten und nicht übertragbare Krankheiten in Berlin und eine zentrale Überwachungs- und Forschungseinrichtung der Bundesrepublik Deutschland, die direkt dem Bundesministerium für Gesundheit unterstellt ist.
Inhaltsverzeichnis |
Gemäß § 4 Infektionsschutzgesetz sind die Aufgaben des Robert Koch-Institutes [2]:
„Der dem Robert Koch-Institut erteilte Auftrag umfasst sowohl die Beobachtung des Auftretens von Krankheiten und relevanter Gesundheitsgefahren in der Bevölkerung als auch das Ableiten und wissenschaftliche Begründen der erforderlichen Maßnahmen zum wirkungsvollen Schutz der Gesundheit der Bevölkerung. Dazu gehört auch die Entwicklung erforderlicher diagnostischer, experimenteller oder epidemiologischer Methoden, die nicht anderweitig verfügbar sind, sowie die Bewertung gentechnischer Arbeiten und umweltmedizinischer Einflüsse und Methoden.“
Im Sinne dieses Auftrages ist das Robert Koch-Institut:
Das RKI wurde 1891 als wissenschaftliche Abteilung des Königlich Preußischen Instituts für Infektionskrankheiten gegründet. Robert Koch leitete das Institut bis 1904. Ein Neubau des Forschungsinstituts in Berlin-Wedding wurde 1900 neben dem Neubau der Klinischen Abteilung im Rudolph Virchow-Krankenhaus bezogen. Dort ist seitdem der Hauptsitz des Robert Koch-Instituts.
Das Preußische Institut wurde 1935 zunächst dem Reichsgesundheitsamt angegliedert und 1942 Reichsanstalt. Einzelne Mitarbeiter des Instituts beteiligten sich an den inhumanen Menschenversuchen in Konzentrationslagern, andere hatten vergleichbar wichtige Positionen im (wehrwissenschaftlich orientierten) Wissenschaftssystem des Dritten Reiches wie andere medizinische Einrichtungen dieser Zeit inne.
Ab 1952 ist das RKI Teil des neu gegründeten Bundesgesundheitsamtes bis dieses 1994 wieder aufgegliedert wird. Im Zuge der deutschen Wiedervereinigung werden dem RKI 1991 mehrere DDR-Behörden angegliedert.
Derzeitiger Leiter ist Jörg Hacker. Die Amtsübergabe an ihn erfolgte am 29. Februar 2008 im Robert Koch-Institut durch Ulla Schmidt, Bundesministerin für Gesundheit. Der bisherige Leiter Reinhard Kurth war nach dem Erreichen der Altersgrenze zum 30. November 2007 ausgeschieden und hatte das Institut noch bis zur Amtsübergabe an seinen Nachfolger kommissarisch geleitet.
Das RKI gliedert sich in folgende Abteilungen:
Wer die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Infektionsprävention in Heimen missachtet bzw. nicht einhält, hat im Schadenfalle zu beweisen, dass ein Schaden auch dann eingetreten wäre, wenn er die Empfehlungen beachtet hätte. Dieser Sachverhalt ist Juristen unter Beweislastumkehr bekannt.[3]
| Bitte beachten Sie den Hinweis zu Rechtsthemen! |
Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten | Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) | Bundesversicherungsamt (BVA) | Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) | Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) | Drogenbeauftragter der Bundesregierung | Paul-Ehrlich-Institut (PEI) – Bundesamt für Sera und Impfstoffe | Robert-Koch-Institut (RKI) – Bundesinstitut für Infektionskrankheiten und nicht übertragbare Krankheiten
Koordinaten: 52° 32′ 21" n. Br., 13° 20′ 50" ö. L.
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