| Wappen | Karte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen-Anhalt | |
| Geografische Lage: | 51° 38' N, 12° 18' O Koordinaten: 51° 38' N, 12° 18' O | |
| Höhe: | 58 m ü. NN | |
| Fläche: | 61,80 km² | |
| Einwohner: | 13.849 (31. Dez. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 224 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 06862 | |
| Vorwahl: | 034901 | |
| Kfz-Kennzeichen: | AZE, DE (alt: RSL) | |
| Offizielle Website: | www.rosslau.de | |
Roßlau (Elbe) war bis zum 30. Juni 2007 eine eigenständige Stadt im Land Sachsen-Anhalt (Deutschland). Sie gehörte zum Landkreis Anhalt-Zerbst. Durch das vom Landtag des Landes Sachsen-Anhalt am 6. Oktober 2005 beschlossene Kommunalneugliederungsgesetz wurde Roßlau mit der Stadt Dessau am 1. Juli 2007 zur Stadt Dessau-Roßlau fusioniert. Oberbürgermeister der Doppelstadt wurde, entsprechend der Kommunalwahl vom 22. April 2007, Klemens Koschig.
Inhaltsverzeichnis |
Roßlau liegt an der Elbe und etwa 55 km südöstlich der Landeshauptstadt Magdeburg sowie 120 km südlich der Bundeshauptstadt Berlin.
Zu Roßlau gehörten die Ortsteile Natho, Meinsdorf, Mühlstedt und Streetz.
1215 wurde der Ort als "Rozelowe" erstmals urkundlich erwähnt, 1359 tauchte "Dat borchlen zu Rozlau" auf. Der Name ist niederländischen Ursprungs und deutet auf die Gründung und Besiedlung Roßlaus von Bewohnern der niederländischen Ortschaft Reuzel (und Umgebung) in Nordbrabant.
Der erste Brückenbau über die Elbe erfolgte 1583, schon 20 Jahre später wurden die Markt- und Stadtrechte verliehen. An dieser Elbbrücke fand 1626 eine Schlacht während des Dreißigjährigen Krieges statt. Wenige Jahre später, 1631, wurde die Brücke zerstört.
Sechs Jahre darauf brannten kaiserliche Soldaten die Stadt nieder, 1717 brannte die Stadt ein nächstes mal. 1740 wurden Rathaus und Schloss gebaut.
1765-1767 war Roßlau Ausgangspunkt für Kolonistenzüge, die die russische Zarin Katharina die Große (eine Anhalt-Zerbster Prinzessin) in ihr Land gerufen hatte. 1806 brannte die Elbbrücke wieder, von fliehenden Preußen in Brand gesteckt.
1836-1838 ließ Herzog Heinrich von Anhalt-Köthen die verfallene mittelalterliche Burg im neogotisch-romantischen Zeitgeist umfassend erneuern.
In den darauffolgenden Jahren erfolgte die Anbindung ans Schienennetz der Berlin-Anhaltischen Eisenbahn, Fabrik-, Zeitungs- und Werftgründungen.
1907 wurde die Straßenbahnlinie Dessau-Roßlau in Betrieb genommen.
Zu Beginn der NS-Zeit richtete die SA im ehemaligen Volkshaus Hauptstraße 51 eines der frühen KZ ein, in dem Angehörige von Arbeiterorganisationen und sogar Geiseln anstelle von vergeblich Gesuchten inhaftiert und schikaniert wurden, bis die Insassen 1934 in das Zuchthaus Coswig überführt wurden.
Die Stadt Roßlau (Elbe) war vom 1. April 1935 bis 1. April 1946 in die Stadt Dessau eingemeindet, um Dessau als Gauhauptstadt zur erforderlichen Einwohnerzahl von mindestens 100.000 zu verhelfen.
Bis 1991 war Roßlau Standort der 7. Panzerdivision der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland.
Das Jahrhunderthochwasser 2002 übertraf deutlich das Hochwasser von 1845.
Blasonierung: „In Silber auf blauen Wellen ein linkshin fahrendes rotes Segelschiff, auf dessen goldenem Segel ein aufgerichteter, linksgewendeter, silbern gekrönter und rot bewehrter schwarzer Bär steht mit je einem abgewendeten Beil in beiden Vordertatzen; die rote Mastspitze mit einem blauen Karpfen beheftet; am Bug die Stadtfahne in Blau über Silber.“
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."