| Rimini | |
|---|---|
| Staat: | Italien |
| Region: | Emilia-Romagna |
| Provinz: | Rimini (RN) |
| Geographische Koordinaten: | 44° 3′ N, 12° 34′ OKoordinaten: 44° 3′ 0″ N, 12° 34′ 0″ O |
| Höhe: | 5 m s.l.m. |
| Fläche: | 134 km² |
| Einwohner: | 135.886 (31.01.06) |
| Bevölkerungsdichte: | 1013 Einw./km² |
| Postleitzahl: | 47900 |
| Vorwahl: | 0541 |
| ISTAT-Nummer: | 099014 |
| Demonym: | Riminesi |
| Schutzpatron: | San Gaudenzo |
| Website: | http://www.comune.rimini.it/ |
Rimini ist eine Stadt an der italienischen Adriaküste in der Emilia-Romagna und Hauptstadt der Provinz Rimini.. Sie ist heute ein Zentrum des Tourismus.
Inhaltsverzeichnis |
Rimini wurde 268 v. Chr. von den Römern als Kolonie Ariminum (wegen der Mündung des Flusses Ariminus) gegründet, um gegen die vordringenden Gallier eine Garnison einzurichten. Von hier aus eroberten die Römer die Po-Ebene. Cäsar bemächtigte sich 49 v. Chr. der Stadt, um von hier aus den Rubikon zu überschreiten.
359 wurde das Konzil von Rimini abgehalten. Vom 13. bis ins 16. Jahrhundert herrschten die Malatesta in der Stadt, 1528 ging sie an den Kirchenstaat. Ein Erdbeben verschüttete 1671 den Hafen.
| 1861 | 1881 | 1901 | 1921 | 1936 | 1951 | 1961 | 1971 | 1981 | 1991 | 2001 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 27.996 | 32.096 | 36.487 | 47.026 | 58.622 | 69.873 | 92.912 | 118.419 | 127.813 | 127.960 | 128.656 |
Der heutige Bau des Domes von Rimini wurde von Sigismondo Malatesta in Auftrag gegeben, wobei der bedeutende Architekt Leon Battista Alberti im 15. Jahrhundert den bestehenden gotischen Bau mit einer (nur unvollständig vollendeten) Renaissance-Fassade ummantelte. Bedeutendste Werke im Inneren: Grabkapelle des Sigismondo Malatesta. Kruzifix von Giotto (frühes 14. Jahrhundert) über dem Hauptaltar. Fresko von Piero della Francesca (2. Hälfte des 15. Jahrhunderts) mit der Darstellung Sigismondo Malatestas, der dem Papst huldigt. Das Fresko war ursprünglich in der Sakristei, wurde jedoch unlängst abgenommen und ist heute in der letzten rechten Seitenkapelle ausgestellt.
Die Fontana della Pigna (Pinienzapfen-Brunnen) befindet sich auf der Piazza Cavour, sie wurde 1400 von Giovanni da Carrara konstruiert. Das Besondere an diesem Brunnen ist, dass seine Bestandteile größtenteils aus früheren Brunnen zusammengesetzt wurden. So stammt das Becken aus dem 15. Jahrhundert, andere Teile stammen sogar aus römischen Epochen. 1807 wurde die Fontana restauriert, dabei wurde der Zapfen durch eine Statue des San Paolo ersetzt, jedoch wurde dies später wieder rückgängig gemacht.
Ein römischer Triumphbogen aus der Zeit des Kaisers Augustus.
Brücke aus der Zeit des römischen Kaisers Tiberius, über die noch heute der Verkehr läuft Die Brücke über den Marecchia-Fluss, der im Altertum Ariminus hieß und der Stadt ihren Namen gab, wurde im Jahr 14 n. Chr. von Augustus begonnen und, wie eine Inschrift innen an der Brüstung erinnert, von Tiberius im Jahr 21 n.Chr. vollendet. Aus istrischem Stein gebaut, entwickelt sie sich über fünf Bögen, die auf massiven Stützpfeilern mit Flutbrechern ruhen, welche schräg zur Brückenachse angeordnet sind, um den Durchfluss zu unterstützen.
Rimini beheimatet den Fußballklub Rimini Calcio, dieser spielt seit der Saison 2005/06 in der Serie B.
Paganello ist ein jährlich um die Osterzeit ausgetragenes Ultimate Frisbee-Turnier.
Bei Rimini befindet sich Italiens größter Miniaturpark, der Italia in Miniatura, in dem neben Bauwerken Italiens auch andere europäische Bauwerke in einem Miniaturformat ausgestellt sind. Angeschlossen an den Park ist außerdem ein Freizeitpark, der unter anderem eine Wildwasserbahn besitzt.
Rimini ist Städtepartnerschaften eingegangen mit
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Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."